Quo vadis GC?

Alles rund um den Grasshopper-Club Zürich
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Paddington_Cargo
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Re: Quo vadis GC?

#3641 Beitrag von Paddington_Cargo » 08.03.19 @ 6:59

Wenn ich mir zum Beispiel vorstelle wie ein Heusler, Dose oder dergleichen mit solchen Situationen und Einflüssen von aussen (EV) umgegangen wären, dann fällt es mir schwer zu glauben, dass all diese Krisen in diesem (öffentlichen) Ausmass stattgefunden hätten.
Frage: Wer hat wohl Dose / Rapic bei GC installiert? Na, wer wohl? :shock:
"Im Entwurf, da zeigt sich das Talent, in der Ausführung die Kunst."

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Anna Huna
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Re: Quo vadis GC?

#3642 Beitrag von Anna Huna » 08.03.19 @ 7:46

foshizzle hat geschrieben:
08.03.19 @ 6:16
Das eigentliche Problem dieser 'Führung' ist dessen absolute Unfähigkeit mit Kritik umzugehen. Unerfahrenheit und Mangel an Sachverstand sind normalerweise kein Problem, wenn man mit (konstruktiver) Kritik gut umgehen kann ohne um seine eigene Position / oder einen Gesichtsverlust bangen zu müssen.

Von aussen hat man das Gefühl, dass nur JA Sager im Klub erwünscht sind. Wenn man auf die Ära Anliker schaut, so ist es doch erstaunlich wie viele Intrigen (Salatic, Yakin...) oder unschöne Abgänge es gab (Spross, Fetscherin, Rapic, Bernegger...). Es wäre natürlich falsch automatisch den Intriganten oder Personen die den Verein verlassen haben recht zu geben. Die Frage ist nur wie kann es immer so weit kommen?

Wenn ich mir zum Beispiel vorstelle wie ein Heusler, Dose oder dergleichen mit solchen Situationen und Einflüssen von aussen (EV) umgegangen wären, dann fällt es mir schwer zu glauben, dass all diese Krisen in diesem (öffentlichen) Ausmass stattgefunden hätten.

Wäre, hätte Fahrradkette. Was ist nun das gegenwärtige und zukünftige Problem wenn es mit dieser 'Führung' weitergeht? Ich bekomme den Eindruck nicht los, dass dieser 'Führung' langsam aber sicher die Optionen ausgehen. Die Trainerwahl ist hier der beste Beweis dafür. Viele in den Medien genannte (Schweizer) Kandidaten wären schlicht unmöglich einzustellen, da sie zu viel im Verein aufmischen würden. Es ist somit kein Zufall, dass Huber und Anliker bei der MK davon sprachen wie der neue Trainer perfekt zum bestehenden Personal im Klub passt oder wie der neue Trainer intern wärmstens empfohlen wurde (Bollendorf?).

Wie dem auch sei. Für die Zukunft sehe ich düster, Klassenerhalt hin oder her. Das Problem im Sommer wird sein, dass man kein gestandenes Personal zum Klub bringen kann, weil dies mit einer möglichen Kritik an der 'Führung' einhergehen würde. Da mit einer solchen Kritik nicht umgegangen werden kann, werden solche Leute gar nicht erst eingestellt. Nehmen wir zum Beispiel den Posten des Sportchefs: Wenn man sich auf Namen mit Kompetenz freut (bspw. Gerber, Cabanas sen etc.), dann braucht man sich überhaupt keine Hoffnungen zu machen. Einerseits würde keine kompetente Person sich einer kritikunfähigen 'Führung' unterstellen und sich einen Maulkorb geben lassen. Andererseits würde diese 'Führung' sich nie getrauen solche Leute anzustellen, weil sie ihre eigene Position unterminieren würde. Es wird also weiterhin nur Jasager im Klub geben. Das russische Roulett geht wie folgt: Gibt den Jasagern viel Raum und unbeschränkte Macht, vielleicht kommt was gutes dabei raus, wenn nicht dann halt Pech gehabt. Nur nicht führen und Konflikte (intern) austragen müssen, lautet die Devise.

Noch eine Überlegung in Richtung 'Transferpolitik' der letzten paar Jahre. Vielleicht sind die Verpflichtungen all dieser (französischen) Söldner kein Zufall. Vielleicht wurden bewusst keine Spieler mit Ecken und Kanten verpflichtet, da diese zu viel Aufruhr generieren könnten.

Meiner Meinung nach ist das Problem bei der schwarz weiss denkenden (wir sind dir Guten der rest ist Böse) 'Führung' zu suchen. Wird die Personalpolitik weiterhin davon gesteuert ob Personen 100% regimetreu sind oder nicht, dann sehe ich schwarz. Wenn die 'Führung' (,aufgrund mangelnder Sachkompetenz?) weiterhin Leute nach dem Kriterium der Sympathie einstellt, dann sind wir meines Erachtens dem Untergang geweiht.
Treffende Analyse!

its coming home
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Re: Quo vadis GC?

#3643 Beitrag von its coming home » 08.03.19 @ 9:28

foshizzle hat geschrieben:
08.03.19 @ 6:16
Das eigentliche Problem dieser 'Führung' ist dessen absolute Unfähigkeit mit Kritik umzugehen. Unerfahrenheit und Mangel an Sachverstand sind normalerweise kein Problem, wenn man mit (konstruktiver) Kritik gut umgehen kann ohne um seine eigene Position / oder einen Gesichtsverlust bangen zu müssen.

Von aussen hat man das Gefühl, dass nur JA Sager im Klub erwünscht sind. Wenn man auf die Ära Anliker schaut, so ist es doch erstaunlich wie viele Intrigen (Salatic, Yakin...) oder unschöne Abgänge es gab (Spross, Fetscherin, Rapic, Bernegger...). Es wäre natürlich falsch automatisch den Intriganten oder Personen die den Verein verlassen haben recht zu geben. Die Frage ist nur wie kann es immer so weit kommen?

Wenn ich mir zum Beispiel vorstelle wie ein Heusler, Dose oder dergleichen mit solchen Situationen und Einflüssen von aussen (EV) umgegangen wären, dann fällt es mir schwer zu glauben, dass all diese Krisen in diesem (öffentlichen) Ausmass stattgefunden hätten.

Wäre, hätte Fahrradkette. Was ist nun das gegenwärtige und zukünftige Problem wenn es mit dieser 'Führung' weitergeht? Ich bekomme den Eindruck nicht los, dass dieser 'Führung' langsam aber sicher die Optionen ausgehen. Die Trainerwahl ist hier der beste Beweis dafür. Viele in den Medien genannte (Schweizer) Kandidaten wären schlicht unmöglich einzustellen, da sie zu viel im Verein aufmischen würden. Es ist somit kein Zufall, dass Huber und Anliker bei der MK davon sprachen wie der neue Trainer perfekt zum bestehenden Personal im Klub passt oder wie der neue Trainer intern wärmstens empfohlen wurde (Bollendorf?).

Wie dem auch sei. Für die Zukunft sehe ich düster, Klassenerhalt hin oder her. Das Problem im Sommer wird sein, dass man kein gestandenes Personal zum Klub bringen kann, weil dies mit einer möglichen Kritik an der 'Führung' einhergehen würde. Da mit einer solchen Kritik nicht umgegangen werden kann, werden solche Leute gar nicht erst eingestellt. Nehmen wir zum Beispiel den Posten des Sportchefs: Wenn man sich auf Namen mit Kompetenz freut (bspw. Gerber, Cabanas sen etc.), dann braucht man sich überhaupt keine Hoffnungen zu machen. Einerseits würde keine kompetente Person sich einer kritikunfähigen 'Führung' unterstellen und sich einen Maulkorb geben lassen. Andererseits würde diese 'Führung' sich nie getrauen solche Leute anzustellen, weil sie ihre eigene Position unterminieren würde. Es wird also weiterhin nur Jasager im Klub geben. Das russische Roulett geht wie folgt: Gibt den Jasagern viel Raum und unbeschränkte Macht, vielleicht kommt was gutes dabei raus, wenn nicht dann halt Pech gehabt. Nur nicht führen und Konflikte (intern) austragen müssen, lautet die Devise.

Noch eine Überlegung in Richtung 'Transferpolitik' der letzten paar Jahre. Vielleicht sind die Verpflichtungen all dieser (französischen) Söldner kein Zufall. Vielleicht wurden bewusst keine Spieler mit Ecken und Kanten verpflichtet, da diese zu viel Aufruhr generieren könnten.

Meiner Meinung nach ist das Problem bei der schwarz weiss denkenden (wir sind dir Guten der rest ist Böse) 'Führung' zu suchen. Wird die Personalpolitik weiterhin davon gesteuert ob Personen 100% regimetreu sind oder nicht, dann sehe ich schwarz. Wenn die 'Führung' (,aufgrund mangelnder Sachkompetenz?) weiterhin Leute nach dem Kriterium der Sympathie einstellt, dann sind wir meines Erachtens dem Untergang geweiht.
Die Transferpolitik der letzten Jahre könnte auch ein Indiz sein, wer im Verein profitiert hat bei Verpflichtungen. Privat profitiert, versteht sich natürlich. Mit Beteiligungen an Firmen, mit Beziehungen zu Beratern von Spieler usw.

Die jetzige Führung zeigt einfach auf, dass sie im Fussballgeschäft weder eine Ahnung haben noch wirklich gut vernetzt sind. Networking for beginners...

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africup net
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Re: Quo vadis GC?

#3644 Beitrag von africup net » 08.03.19 @ 10:18

Dann hoffen wir, dass sehr schnell aus dem "Networking for Beginners" Lern-Fortschritte erzielt werden ...
Aller guten Dinge sind … zweite Ligen: http://www.zweiteliga.org

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yoda
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Re: Quo vadis GC?

#3645 Beitrag von yoda » 08.03.19 @ 11:37

Software mit Swiping-Funktion ist eben auch nicht das Mittel, welches nachhaltige Transfers verspricht. Die Charakterprobe wird erst noch folgen, meine Herren (allenfalls auch Damen). Im Frühling und Sommer, wenn es darum geht, in der Nati B die Scherben aufzuwischen und die Mannschaft für den Wiederaufstieg aufzustellen. Oder aber nach ganz viel Glück und verbrauchten Nerven, eine komplett neue Mannschaft aufzustellen. Ich spreche hier noch nicht einmal von der Struktur in der Führung bezüglich CEO und weiteren Exponenten.
Möge die Macht mit uns sein, immer!

Tradition 1886
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Re: Quo vadis GC?

#3646 Beitrag von Tradition 1886 » 08.03.19 @ 12:37

its coming home hat geschrieben:
08.03.19 @ 9:28
foshizzle hat geschrieben:
08.03.19 @ 6:16
Das eigentliche Problem dieser 'Führung' ist dessen absolute Unfähigkeit mit Kritik umzugehen. Unerfahrenheit und Mangel an Sachverstand sind normalerweise kein Problem, wenn man mit (konstruktiver) Kritik gut umgehen kann ohne um seine eigene Position / oder einen Gesichtsverlust bangen zu müssen.

Von aussen hat man das Gefühl, dass nur JA Sager im Klub erwünscht sind. Wenn man auf die Ära Anliker schaut, so ist es doch erstaunlich wie viele Intrigen (Salatic, Yakin...) oder unschöne Abgänge es gab (Spross, Fetscherin, Rapic, Bernegger...). Es wäre natürlich falsch automatisch den Intriganten oder Personen die den Verein verlassen haben recht zu geben. Die Frage ist nur wie kann es immer so weit kommen?

Wenn ich mir zum Beispiel vorstelle wie ein Heusler, Dose oder dergleichen mit solchen Situationen und Einflüssen von aussen (EV) umgegangen wären, dann fällt es mir schwer zu glauben, dass all diese Krisen in diesem (öffentlichen) Ausmass stattgefunden hätten.

Wäre, hätte Fahrradkette. Was ist nun das gegenwärtige und zukünftige Problem wenn es mit dieser 'Führung' weitergeht? Ich bekomme den Eindruck nicht los, dass dieser 'Führung' langsam aber sicher die Optionen ausgehen. Die Trainerwahl ist hier der beste Beweis dafür. Viele in den Medien genannte (Schweizer) Kandidaten wären schlicht unmöglich einzustellen, da sie zu viel im Verein aufmischen würden. Es ist somit kein Zufall, dass Huber und Anliker bei der MK davon sprachen wie der neue Trainer perfekt zum bestehenden Personal im Klub passt oder wie der neue Trainer intern wärmstens empfohlen wurde (Bollendorf?).

Wie dem auch sei. Für die Zukunft sehe ich düster, Klassenerhalt hin oder her. Das Problem im Sommer wird sein, dass man kein gestandenes Personal zum Klub bringen kann, weil dies mit einer möglichen Kritik an der 'Führung' einhergehen würde. Da mit einer solchen Kritik nicht umgegangen werden kann, werden solche Leute gar nicht erst eingestellt. Nehmen wir zum Beispiel den Posten des Sportchefs: Wenn man sich auf Namen mit Kompetenz freut (bspw. Gerber, Cabanas sen etc.), dann braucht man sich überhaupt keine Hoffnungen zu machen. Einerseits würde keine kompetente Person sich einer kritikunfähigen 'Führung' unterstellen und sich einen Maulkorb geben lassen. Andererseits würde diese 'Führung' sich nie getrauen solche Leute anzustellen, weil sie ihre eigene Position unterminieren würde. Es wird also weiterhin nur Jasager im Klub geben. Das russische Roulett geht wie folgt: Gibt den Jasagern viel Raum und unbeschränkte Macht, vielleicht kommt was gutes dabei raus, wenn nicht dann halt Pech gehabt. Nur nicht führen und Konflikte (intern) austragen müssen, lautet die Devise.

Noch eine Überlegung in Richtung 'Transferpolitik' der letzten paar Jahre. Vielleicht sind die Verpflichtungen all dieser (französischen) Söldner kein Zufall. Vielleicht wurden bewusst keine Spieler mit Ecken und Kanten verpflichtet, da diese zu viel Aufruhr generieren könnten.

Meiner Meinung nach ist das Problem bei der schwarz weiss denkenden (wir sind dir Guten der rest ist Böse) 'Führung' zu suchen. Wird die Personalpolitik weiterhin davon gesteuert ob Personen 100% regimetreu sind oder nicht, dann sehe ich schwarz. Wenn die 'Führung' (,aufgrund mangelnder Sachkompetenz?) weiterhin Leute nach dem Kriterium der Sympathie einstellt, dann sind wir meines Erachtens dem Untergang geweiht.
Die Transferpolitik der letzten Jahre könnte auch ein Indiz sein, wer im Verein profitiert hat bei Verpflichtungen. Privat profitiert, versteht sich natürlich. Mit Beteiligungen an Firmen, mit Beziehungen zu Beratern von Spieler usw.

Die jetzige Führung zeigt einfach auf, dass sie im Fussballgeschäft weder eine Ahnung haben noch wirklich gut vernetzt sind. Networking for beginners...

man muss wirklich vermuten dass walther eine art betrug am GCZ begangen hat.und der präsi macht wie immer die augen zu.da beschuldigt man lieber monatelang den bösen Erich und die medien :mrgreen:

oldie
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Re: Quo vadis GC?

#3647 Beitrag von oldie » 09.03.19 @ 15:22

Seit 65 Jahren bin ich GC-Fan (seit ich sechs war) und habe schon vieles erlebt. An eine derart "ver*********" Situation kann ich mich nicht erinnern. Ich lese schon lange hier mit und erlaube mir nun, auch meine Gedanken zu äussern.

Sportchef und Trainer, obwohl noch nicht lange im Amt, mussten als wohl unvermeidliche Bauernopfer hinhalten. Die wahren Verantwortlichen für die letzten 5 Jahre bleiben. Das wird zu recht von vielen kritisiert. Vehement wird der Rücktritt von Anliker und Huber gefordert. Und dann? Ist es so einfach?

Anliker kann man nicht ohne weiteres entlassen. Zusammen mit Stüber besitzt er die Aktienmehrheit. Zudem müsste er auch als Financier ersetzt werden können. Die Motivation von Stüber erschliesst sich mir nicht. Fussball interessiert ihn nicht besonders und er ist m.W. bereits 78; wie lange tut er sich das noch an? Nötig hat er es ja sicherlich nicht. Alles niederreissen geht nicht, wenn keine handfeste Pläne für einen Neubau bestehen. Meines Erachtens müsste als realistische Massnahme in einem ersten Schritt dringend der Verwaltungsrat um eine kompetente Führungspersönlichkeit aus dem Fussball ergänzt werden, welche a) das Vertrauen der Hauptaktionäre gewinnen und diese von sinnvollen strategischen Zielen überzeugen kann und b) in der Lage ist, die operative Führung zu beurteilen/kontrollieren. Erich Vogel, ein Freund von Stüber, kann das allerdings nicht sein. Berbig will es wohl nicht. Spontan fällt mir Knäbel ein, steinigt mich, es gibt sicher noch andere. Lässt das der bisher gegen Kritik immune Anliker zu?

In einem zweiten Schritt müsste der ergänzte Verwaltungsrat die operative Führung neu bestellen. Wer die Bilanz der letzten 5 Jahre betrachtet, der kann nur zu einem Schluss kommen: Huber kann das nicht! "underschätzed mir dä Hueber nöd, ja Sie, dä Huber" Diese Einschätzung von Anliker kommt ihn jetzt wohl teuer zu stehen. Das weitere Organigramm wäre dann die Sache des neuen CEO (Sportchef, Trainer). Die Bestimmung des Nachfolgers von Fink überzeugt mich in keinster Weise.

Ferner müsste mittelfristig eine Verbreiterung der Aktionärsbasis angestrebt werden, auch zum Schutz gegen die Überalterung. Wer kann das vorantreiben? Bietet Anliker Hand dazu? Im GC-Umfeld tummeln sich viele einflussreiche Leute mit Geld und Beziehungen. Ich kann nicht verstehen, weshalb sich niemand engagiert, Vielleicht gibt es Hindernisse, die ich nicht kenne?

Die Fussballsektion beschmutzt die Marke GC seit einiger Zeit. Weshalb unternimmt der Zentralvorstand nichts? Dort sitzen einflussreiche, fähige Leute. Kann der Zentralvorstand überhaupt noch Einfluss nehmen auf die Fussballsektion? Ich weiss es nicht.

Alarich
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Re: Quo vadis GC?

#3648 Beitrag von Alarich » 09.03.19 @ 22:52

foshizzle hat geschrieben:
08.03.19 @ 6:16
Meiner Meinung nach ist das Problem bei der schwarz weiss denkenden (wir sind dir Guten der rest ist Böse) 'Führung' zu suchen. Wird die Personalpolitik weiterhin davon gesteuert ob Personen 100% regimetreu sind oder nicht, dann sehe ich schwarz. Wenn die 'Führung' (,aufgrund mangelnder Sachkompetenz?) weiterhin Leute nach dem Kriterium der Sympathie einstellt, dann sind wir meines Erachtens dem Untergang geweiht.
its coming home hat geschrieben:
08.03.19 @ 9:28
Die Transferpolitik der letzten Jahre könnte auch ein Indiz sein, wer im Verein profitiert hat bei Verpflichtungen. Privat profitiert, versteht sich natürlich. Mit Beteiligungen an Firmen, mit Beziehungen zu Beratern von Spieler usw.
oldie hat geschrieben:
09.03.19 @ 15:22
Die Motivation von Stüber erschliesst sich mir nicht. Fussball interessiert ihn nicht besonders und er ist m.W. bereits 78; wie lange tut er sich das noch an? Nötig hat er es ja sicherlich nicht. Alles niederreissen geht nicht, wenn keine handfeste Pläne für einen Neubau bestehen. Meines Erachtens müsste als realistische Massnahme in einem ersten Schritt dringend der Verwaltungsrat um eine kompetente Führungspersönlichkeit aus dem Fussball ergänzt werden
Sehr gute Gedanken. Das schmerzhafte ist, wie sich der GC immer schneller zu einem Bordell für viele eigennützige Gruppen und Interessen entwickelt. Das ist zwar irgendwie typisch für einen sportlich irrelevanten Klub in Europa, aber bei uns noch viel extremer. Wenn man sieht, was sich alles auf dem Campus tummelt(e). Bestechungen, Stricherkurve-Tätowierungen, und und und. Ich hab keinen Schimmer welche Werte dieser Klub oder diese Führung verkörpert.
Lurker hat geschrieben:Da wird nichts verbraten
Manuel Huber hat geschrieben:M. Walther ist prädestiniert für diesen Job ... Er hat viele Facetten gesehen. Am Schluss dieser Kette werde ich immer involviert sein und hätte das Vetorecht. Am Ende ist es jedoch die Arbeit eines Teams.

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yoda
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Re: Quo vadis GC?

#3649 Beitrag von yoda » 10.03.19 @ 7:02

Das macht mir am meisten Angst. Ein Holzi und Sigi sind sowieso weg nach einem Abstieg. Lindner auch. Bajrami wird gehen, sowie ausgeliehene wie Ravet. Soll mit den neuen No-Names wirklich eine Aufstiegsmannschaft geformt werden? Never, ever! Mit solchen gewinnst du in der harten Fighterliga NLB keinen Blumentopf.

Es ist eigentlich schon krass, wir leiden noch nach Yakin. Pfeifen wie Lika, Taipi und wie die alle heissen, bringen wir auf dem Markt nicht weg. Blieb behalten und ein Flickwerk einer Mannschaft zu gestalten. Schuld ist meiner Meinung nach der VR. Man liess einen Yakin zu, sowas anzurichten, hat mit Fink einen Portionenplauderi geholt, der opportunistisch alles mitmachte. Walther hat schlussendlich alle Deals mitverantwortet, keiner hat ihn gestoppt, da sie es nicht besser wussten. Ich bleibe dabei: Tabularasa - die müssen alle gehen. Allenfalls bleiben wir 1-2 Jahre mehr unten. Denn Anliker und Stüber werden die Aktien kaum gratis hergeben.
Möge die Macht mit uns sein, immer!

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tobiaso
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Re: Quo vadis GC?

#3650 Beitrag von tobiaso » 10.03.19 @ 11:13

F
yoda hat geschrieben:
10.03.19 @ 7:02
Das macht mir am meisten Angst. Ein Holzi und Sigi sind sowieso weg nach einem Abstieg. Lindner auch. Bajrami wird gehen, sowie ausgeliehene wie Ravet. Soll mit den neuen No-Names wirklich eine Aufstiegsmannschaft geformt werden? Never, ever! Mit solchen gewinnst du in der harten Fighterliga NLB keinen Blumentopf.

Es ist eigentlich schon krass, wir leiden noch nach Yakin. Pfeifen wie Lika, Taipi und wie die alle heissen, bringen wir auf dem Markt nicht weg. Blieb behalten und ein Flickwerk einer Mannschaft zu gestalten. Schuld ist meiner Meinung nach der VR. Man liess einen Yakin zu, sowas anzurichten, hat mit Fink einen Portionenplauderi geholt, der opportunistisch alles mitmachte. Walther hat schlussendlich alle Deals mitverantwortet, keiner hat ihn gestoppt, da sie es nicht besser wussten. Ich bleibe dabei: Tabularasa - die müssen alle gehen. Allenfalls bleiben wir 1-2 Jahre mehr unten. Denn Anliker und Stüber werden die Aktien kaum gratis hergeben.
Also Rhyner, Lika und Taipi sind Top für die Challenge League, dass haben sie bei SH bewiesen.
Für immer lebendig, eusä Hardturm

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