Quo vadis GC?

Alles rund um den Grasshopper-Club Zürich
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LivioZanetti
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Re: Quo vadis GC?

#4331 Beitrag von LivioZanetti » 23.07.19 @ 16:47

weedee hat geschrieben:
23.07.19 @ 16:12
Super Hopper hat geschrieben:
23.07.19 @ 16:01
weedee hat geschrieben:
23.07.19 @ 15:52


Meines Erachtens machst Du bei Deiner Aussage einen Überlegungsfehler. So wie ich das sehe, schiessen Anliker/Stüber in dieser Saison etwa gleich viel Geld in den Verein wie im vergangenen Jahr. Nämlich je ca. 3.5 Mio.. Die Differenz zum tieferen Budget lässt sich lediglich mit den Mindereinnahmen begründen, welche in der ChL erwirtschaftet werden. Hätte man in dieser Saison also mit 20 Mio. operiert, dann hätten die Aktionäre ein Defizit von ca. 14 Mio. zu decken gehabt. Wäre das Schicksal nicht gegen uns gewesen und wir hätten tatsächlich unsere 80%ige Chance zum Aufstieg gepackt, dann hätten sich die Einnahmen automatisch wieder erhöht und das Defizit wäre wieder bei 7 Mio. gelegen. Ist vielleicht eine etwas unverschämte Erwartungshaltung, aber meiner Meinung nach darf man vom Verantwortlichen erwarten, dass er die Suppe auslöffelt, sprich für eine Saison ein höheres Defizit übernimmt.
haha ja eh. erwarten. :lol: Läck wo lebt ihr ? Es ist schweizer Fussball in der 2. Liga. Und ihr ERWARTET, dass jemand 15 Millionen Defizitgarantie übernimmt? Sind wir froh bezahlen die beiden noch die 7 Millionen jährlich. Sie müssten es nicht nur nicht, sie wollen es auch gar nicht mehr.

Zudem blendest du in deinem Post aus, dass das ganze mit einem wahnsinnigen Risiko verknüpft ist. Wie von User tobe erwähnt - würde der Aufstieg nicht klappen, sässen wir nächstes Jahr auf einem unmöglich tragbaren Defizit. Und die Restrukturierung wäre halt DANN nötig aber noch viel schwieriger möglich. Jeder mit ein weeeeeenig wirtschaftlichem Sachverstand und Risikoeinschätzung läuft Amok bei deinem Beitrag :mrgreen:
Naja, Canepa zumindest hat das NLA Budget ohne mit der Wimper zu zucken aufrechterhalten...
[/

Die haben aber auch 4000 Sk verkauft, einen höheren Schnitt als in der SL und konnten zusätzlich noch ein paar Millionen aus der EL Gruppenphase garnieren.
Außerdem und das garantiere ich dir, war der Zwerg nich so doof und hat dem Hirten eine halbe Million pro Saison in den Rachen geschmissen.
3.8.18
Das Ziel der Hopper ist klar: «Wir wollen einen Europa-League-Platz erreichen», sagt Fink. «Das liegt mit dieser Mannschaft drin.»

12.5.19
Der Rekordmeister steigt nach einer 0:4 Niederlage in Luzern in die Challenge League ab.

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Simmel
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Re: Quo vadis GC?

#4332 Beitrag von Simmel » 23.07.19 @ 17:39

weedee hat geschrieben:
23.07.19 @ 16:12
Super Hopper hat geschrieben:
23.07.19 @ 16:01
weedee hat geschrieben:
23.07.19 @ 15:52


Meines Erachtens machst Du bei Deiner Aussage einen Überlegungsfehler. So wie ich das sehe, schiessen Anliker/Stüber in dieser Saison etwa gleich viel Geld in den Verein wie im vergangenen Jahr. Nämlich je ca. 3.5 Mio.. Die Differenz zum tieferen Budget lässt sich lediglich mit den Mindereinnahmen begründen, welche in der ChL erwirtschaftet werden. Hätte man in dieser Saison also mit 20 Mio. operiert, dann hätten die Aktionäre ein Defizit von ca. 14 Mio. zu decken gehabt. Wäre das Schicksal nicht gegen uns gewesen und wir hätten tatsächlich unsere 80%ige Chance zum Aufstieg gepackt, dann hätten sich die Einnahmen automatisch wieder erhöht und das Defizit wäre wieder bei 7 Mio. gelegen. Ist vielleicht eine etwas unverschämte Erwartungshaltung, aber meiner Meinung nach darf man vom Verantwortlichen erwarten, dass er die Suppe auslöffelt, sprich für eine Saison ein höheres Defizit übernimmt.
haha ja eh. erwarten. :lol: Läck wo lebt ihr ? Es ist schweizer Fussball in der 2. Liga. Und ihr ERWARTET, dass jemand 15 Millionen Defizitgarantie übernimmt? Sind wir froh bezahlen die beiden noch die 7 Millionen jährlich. Sie müssten es nicht nur nicht, sie wollen es auch gar nicht mehr.

Zudem blendest du in deinem Post aus, dass das ganze mit einem wahnsinnigen Risiko verknüpft ist. Wie von User tobe erwähnt - würde der Aufstieg nicht klappen, sässen wir nächstes Jahr auf einem unmöglich tragbaren Defizit. Und die Restrukturierung wäre halt DANN nötig aber noch viel schwieriger möglich. Jeder mit ein weeeeeenig wirtschaftlichem Sachverstand und Risikoeinschätzung läuft Amok bei deinem Beitrag :mrgreen:
Naja, Canepa zumindest hat das NLA Budget ohne mit der Wimper zu zucken aufrechterhalten...
Der Unterschied ist: Canepa ist der Fcz wichtig. Anliker scheisst auf GC. Solange seine Firma in Zürich brummt ist alles in Butter
Magic-Kappi hat geschrieben:Auf der einen Seite stehen die Einschätzungen der Scouts von Hoffenheim, Schalke, Wolfsburg, PSG, ein paar englischen Vereinen und dem Doumbia-Fanclub. Demgegenüber tritt das vereinigte Fachwissen von ein paar Forumsspasten an.

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Super Hopper
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Re: Quo vadis GC?

#4333 Beitrag von Super Hopper » 23.07.19 @ 17:49

hihi bei dir brummts glaub au chli.

da werden in 2 Beiträge eminent wichtige Begriffe ausgetauscht (Budget ERHÖHEN und budget AUFRECHTERHALTEN) und niemand merkts, so hässig seid ihr :mrgreen:

Feierabend. Sucht euch hobbies. Oder geht einfach mal an die Sonne und lest ein Buch.
Obacht, ich bin der Super Hopper!

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Super Hopper
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Re: Quo vadis GC?

#4334 Beitrag von Super Hopper » 26.07.19 @ 14:51

https://www.gcz.ch/news/news/artikel/ge ... rderungen/

Zweites Saisonspiel des Grasshopper Club Zürich: Einstimmen auf das Spiel und Gedanken des Verwaltungsrates zu unseren neuen Herausforderungen.

Liebe Grasshopper

Die neue Spielzeit steht für den Rekordmeister unter speziellen Vorzeichen. Der erstmalige Abstieg seit 70 Jahren bedeutet, uns sportlich ganz neuen Herausforderungen zu stellen. Wie Ihr wisst, werden wir diese aufgrund personeller und struktureller Änderungen innerhalb der Vereinsführung mit einem neuen Team in Angriff nehmen. Mit frischen Kräften wollen wir auf und neben dem Platz für eine tolle Aufbruchstimmung sorgen.

Die neue Vereinsführung hat im Rahmen der strategischen Ausrichtung entschieden, mit einem reduzierten Budget in die neue Saison zu starten und dabei ein möglichst kompetitives Team aufzubauen, das weitgehend auf die Jugend setzt. Die letzten Wochen wurden dafür genutzt, den Verein wirtschaftlich zu stabilisieren und der ersten Mannschaft neue Impulse zu verleihen.

Die Neuausrichtung der Grasshopper Fussball AG sieht vor, den Verein wirtschaftlich nachhaltig zu führen. Dafür wurde das Budget nach dem Abstieg in die zweite Spielklasse reduziert und den Gegebenheiten angepasst. Es liegt auf der Hand, dass mit weniger Einnahmen auch auf Kostenseiten Abstriche gemacht werden müssen. Dennoch erachten wir unser Budget weiterhin als konkurrenzfähig.

Gleichzeitig haben wir aber den Anspruch, auch mit weniger Ausgaben wieder zu einem Schweizer Spitzenclub zu werden. Dies ist kein Widerspruch, sondern ermöglicht es im Gegenteil, uns mit den vorhandenen Mitteln auf unsere Stärken zu fokussieren und konsequent auf diese zu setzen. Wir haben mit dem GC/Campus ein optimales Trainingsgelände und wollen konsequent auf die Ausbildung der national besten Jugendspieler setzen. Es muss unser Anspruch sein, unsere Talente gezielt in die erste Mannschaft einzubinden und sie zu fördern. Jeder GC Junior muss wissen, dass er bei uns hervorragende Rahmenbedingungen hat, eine erfolgreiche Karriere als Profispieler zu starten.

Diese Strategie ließ sich bereits im ersten Saisonspiel erkennen. Im 18-Mann Kader für das erste Heimspiel schickte der Grasshopper Club Zürich mit einem Durchschnittsalter von 22,5 Jahren eine der jüngsten Profimannschaften in Europa erfolgreich auf das Spielfeld, wovon über 80% in die Kategorie der "Home Trained Players" fallen. Von diesen 18 Spielern wurden gleich 12 Spieler im eigenen Nachwuchs ausgebildet und 3 weitere Spieler konnten über die Schnittstelle U21 in das eigene Profikader integriert werden, wodurch nachhaltig Werte und Identifikation geschaffen wird.

Gleichzeitig wurde das Team punktuell mit erfahrenen Führungsspielern – wie Vero Salatic und Nassim Ben Khalifa – verstärkt, um zusammen mit unserem erfahrenen Abwehrchef Marko Basic dem Team auch die nötige Routine zu verleihen. Wir erhoffen uns, damit eine GC Mannschaft aufzubauen, die leidenschaftlich für das blauweisse Trikot einsteht und für Freude auf dem Platz und auf den Rängen sorgt.

Ob wir unsere Ziele – wirtschaftlich und sportlich – alle erreichen, können wir nicht garantieren. Wir setzen aber alles daran, dass wir als Gesamtverein die Ärmel hochkrempeln und zielstrebig, mutig und ehrlich arbeiten. Nur so kann es uns gelingen, die neuen Herausforderungen anzupacken und den Grasshopper Club Zürich glaubwürdig und sympathisch in eine erfolgreiche Zukunft zu führen. Denn wir wollen, dass alle GC-Anhänger stolz auf unseren Klub sein können.

Wir hoffen dabei auf eine breite Unterstützung und bedanken uns für Eure Treue. Hopp GC!

András Gurovits, Verwaltungsrat
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zueri123
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Re: Quo vadis GC?

#4335 Beitrag von zueri123 » 26.07.19 @ 14:55

Naja..
Zue&rich

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Paddington_Cargo
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Re: Quo vadis GC?

#4336 Beitrag von Paddington_Cargo » 26.07.19 @ 14:59

Herr Gurovitz, als ewiger Vize Präsi im VR, wurde denn davor nicht ehrlich und hart gearbeitet? Sie waren doch der Vize Präsi im VR?
"Im Entwurf, da zeigt sich das Talent, in der Ausführung die Kunst."

its coming home
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Re: Quo vadis GC?

#4337 Beitrag von its coming home » 26.07.19 @ 16:30

Da hat das Marketing aber nen Text rausgehauen...Ärmel hochkrempeln...Ihr die da schreibt, habt das ganze zu verantworten. Aber noch keine Konsequenzen daraus gezogen.

Ich unterstütze den Weg, vergesse aber euer Versagen nicht. Das ihr mit weniger Einnahmen auskommen müsst, habt ihr euch selber zuzuschreiben. 40 Spieler einsetzen, 20 Millionen Budget und absteigen..sang und klanglos...unfassbar!

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TO BE
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Re: Quo vadis GC?

#4338 Beitrag von TO BE » 26.07.19 @ 16:44

Super Hopper hat geschrieben:
26.07.19 @ 14:51
https://www.gcz.ch/news/news/artikel/ge ... rderungen/

Zweites Saisonspiel des Grasshopper Club Zürich: Einstimmen auf das Spiel und Gedanken des Verwaltungsrates zu unseren neuen Herausforderungen.

Liebe Grasshopper

Die neue Spielzeit steht für den Rekordmeister unter speziellen Vorzeichen. Der erstmalige Abstieg seit 70 Jahren bedeutet, uns sportlich ganz neuen Herausforderungen zu stellen. Wie Ihr wisst, werden wir diese aufgrund personeller und struktureller Änderungen innerhalb der Vereinsführung mit einem neuen Team in Angriff nehmen. Mit frischen Kräften wollen wir auf und neben dem Platz für eine tolle Aufbruchstimmung sorgen.

Die neue Vereinsführung hat im Rahmen der strategischen Ausrichtung entschieden, mit einem reduzierten Budget in die neue Saison zu starten und dabei ein möglichst kompetitives Team aufzubauen, das weitgehend auf die Jugend setzt. Die letzten Wochen wurden dafür genutzt, den Verein wirtschaftlich zu stabilisieren und der ersten Mannschaft neue Impulse zu verleihen.

Die Neuausrichtung der Grasshopper Fussball AG sieht vor, den Verein wirtschaftlich nachhaltig zu führen. Dafür wurde das Budget nach dem Abstieg in die zweite Spielklasse reduziert und den Gegebenheiten angepasst. Es liegt auf der Hand, dass mit weniger Einnahmen auch auf Kostenseiten Abstriche gemacht werden müssen. Dennoch erachten wir unser Budget weiterhin als konkurrenzfähig.

Gleichzeitig haben wir aber den Anspruch, auch mit weniger Ausgaben wieder zu einem Schweizer Spitzenclub zu werden. Dies ist kein Widerspruch, sondern ermöglicht es im Gegenteil, uns mit den vorhandenen Mitteln auf unsere Stärken zu fokussieren und konsequent auf diese zu setzen. Wir haben mit dem GC/Campus ein optimales Trainingsgelände und wollen konsequent auf die Ausbildung der national besten Jugendspieler setzen. Es muss unser Anspruch sein, unsere Talente gezielt in die erste Mannschaft einzubinden und sie zu fördern. Jeder GC Junior muss wissen, dass er bei uns hervorragende Rahmenbedingungen hat, eine erfolgreiche Karriere als Profispieler zu starten.

Diese Strategie ließ sich bereits im ersten Saisonspiel erkennen. Im 18-Mann Kader für das erste Heimspiel schickte der Grasshopper Club Zürich mit einem Durchschnittsalter von 22,5 Jahren eine der jüngsten Profimannschaften in Europa erfolgreich auf das Spielfeld, wovon über 80% in die Kategorie der "Home Trained Players" fallen. Von diesen 18 Spielern wurden gleich 12 Spieler im eigenen Nachwuchs ausgebildet und 3 weitere Spieler konnten über die Schnittstelle U21 in das eigene Profikader integriert werden, wodurch nachhaltig Werte und Identifikation geschaffen wird.

Gleichzeitig wurde das Team punktuell mit erfahrenen Führungsspielern – wie Vero Salatic und Nassim Ben Khalifa – verstärkt, um zusammen mit unserem erfahrenen Abwehrchef Marko Basic dem Team auch die nötige Routine zu verleihen. Wir erhoffen uns, damit eine GC Mannschaft aufzubauen, die leidenschaftlich für das blauweisse Trikot einsteht und für Freude auf dem Platz und auf den Rängen sorgt.

Ob wir unsere Ziele – wirtschaftlich und sportlich – alle erreichen, können wir nicht garantieren. Wir setzen aber alles daran, dass wir als Gesamtverein die Ärmel hochkrempeln und zielstrebig, mutig und ehrlich arbeiten. Nur so kann es uns gelingen, die neuen Herausforderungen anzupacken und den Grasshopper Club Zürich glaubwürdig und sympathisch in eine erfolgreiche Zukunft zu führen. Denn wir wollen, dass alle GC-Anhänger stolz auf unseren Klub sein können.

Wir hoffen dabei auf eine breite Unterstützung und bedanken uns für Eure Treue. Hopp GC!

András Gurovits, Verwaltungsrat
Gut geschrieben und ich persönlich kann mich mit dieser Ausrichtung grundsätzlich anfreunden. Wichtigster Punkt aber wäre für mich noch dass die Fans stark eingebunden werden und damit verbunden an der Umsetzung des Forderungskatalogs des Sektor IV gearbeitet wird. Dann kann man dem ganzen eine Chance geben finde ich...

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Simmel
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Re: Quo vadis GC?

#4339 Beitrag von Simmel » 26.07.19 @ 19:44

TO BE hat geschrieben:
26.07.19 @ 16:44
Super Hopper hat geschrieben:
26.07.19 @ 14:51
https://www.gcz.ch/news/news/artikel/ge ... rderungen/

Zweites Saisonspiel des Grasshopper Club Zürich: Einstimmen auf das Spiel und Gedanken des Verwaltungsrates zu unseren neuen Herausforderungen.

Liebe Grasshopper

Die neue Spielzeit steht für den Rekordmeister unter speziellen Vorzeichen. Der erstmalige Abstieg seit 70 Jahren bedeutet, uns sportlich ganz neuen Herausforderungen zu stellen. Wie Ihr wisst, werden wir diese aufgrund personeller und struktureller Änderungen innerhalb der Vereinsführung mit einem neuen Team in Angriff nehmen. Mit frischen Kräften wollen wir auf und neben dem Platz für eine tolle Aufbruchstimmung sorgen.

Die neue Vereinsführung hat im Rahmen der strategischen Ausrichtung entschieden, mit einem reduzierten Budget in die neue Saison zu starten und dabei ein möglichst kompetitives Team aufzubauen, das weitgehend auf die Jugend setzt. Die letzten Wochen wurden dafür genutzt, den Verein wirtschaftlich zu stabilisieren und der ersten Mannschaft neue Impulse zu verleihen.

Die Neuausrichtung der Grasshopper Fussball AG sieht vor, den Verein wirtschaftlich nachhaltig zu führen. Dafür wurde das Budget nach dem Abstieg in die zweite Spielklasse reduziert und den Gegebenheiten angepasst. Es liegt auf der Hand, dass mit weniger Einnahmen auch auf Kostenseiten Abstriche gemacht werden müssen. Dennoch erachten wir unser Budget weiterhin als konkurrenzfähig.

Gleichzeitig haben wir aber den Anspruch, auch mit weniger Ausgaben wieder zu einem Schweizer Spitzenclub zu werden. Dies ist kein Widerspruch, sondern ermöglicht es im Gegenteil, uns mit den vorhandenen Mitteln auf unsere Stärken zu fokussieren und konsequent auf diese zu setzen. Wir haben mit dem GC/Campus ein optimales Trainingsgelände und wollen konsequent auf die Ausbildung der national besten Jugendspieler setzen. Es muss unser Anspruch sein, unsere Talente gezielt in die erste Mannschaft einzubinden und sie zu fördern. Jeder GC Junior muss wissen, dass er bei uns hervorragende Rahmenbedingungen hat, eine erfolgreiche Karriere als Profispieler zu starten.

Diese Strategie ließ sich bereits im ersten Saisonspiel erkennen. Im 18-Mann Kader für das erste Heimspiel schickte der Grasshopper Club Zürich mit einem Durchschnittsalter von 22,5 Jahren eine der jüngsten Profimannschaften in Europa erfolgreich auf das Spielfeld, wovon über 80% in die Kategorie der "Home Trained Players" fallen. Von diesen 18 Spielern wurden gleich 12 Spieler im eigenen Nachwuchs ausgebildet und 3 weitere Spieler konnten über die Schnittstelle U21 in das eigene Profikader integriert werden, wodurch nachhaltig Werte und Identifikation geschaffen wird.

Gleichzeitig wurde das Team punktuell mit erfahrenen Führungsspielern – wie Vero Salatic und Nassim Ben Khalifa – verstärkt, um zusammen mit unserem erfahrenen Abwehrchef Marko Basic dem Team auch die nötige Routine zu verleihen. Wir erhoffen uns, damit eine GC Mannschaft aufzubauen, die leidenschaftlich für das blauweisse Trikot einsteht und für Freude auf dem Platz und auf den Rängen sorgt.

Ob wir unsere Ziele – wirtschaftlich und sportlich – alle erreichen, können wir nicht garantieren. Wir setzen aber alles daran, dass wir als Gesamtverein die Ärmel hochkrempeln und zielstrebig, mutig und ehrlich arbeiten. Nur so kann es uns gelingen, die neuen Herausforderungen anzupacken und den Grasshopper Club Zürich glaubwürdig und sympathisch in eine erfolgreiche Zukunft zu führen. Denn wir wollen, dass alle GC-Anhänger stolz auf unseren Klub sein können.

Wir hoffen dabei auf eine breite Unterstützung und bedanken uns für Eure Treue. Hopp GC!

András Gurovits, Verwaltungsrat
Gut geschrieben und ich persönlich kann mich mit dieser Ausrichtung grundsätzlich anfreunden. Wichtigster Punkt aber wäre für mich noch dass die Fans stark eingebunden werden und damit verbunden an der Umsetzung des Forderungskatalogs des Sektor IV gearbeitet wird. Dann kann man dem ganzen eine Chance geben finde ich...
Was genau ist neu an dieser Ausrichtung? Ist doch die gleiche scheisse wie jedes Jahr.

"strategische Neuausrichtung" "konsequent auf die Jugend setzen" "erfahrene Achse dazu" Das einzige was wirklich neu ist, dass sie mit weniger Geld arbeiten aber das entscheidende Personal ist immer noch dasselbe Anliker, GuroWitz Bollendorf, José von denen ist noch keiner weg. Ok Keller ist neu
Magic-Kappi hat geschrieben:Auf der einen Seite stehen die Einschätzungen der Scouts von Hoffenheim, Schalke, Wolfsburg, PSG, ein paar englischen Vereinen und dem Doumbia-Fanclub. Demgegenüber tritt das vereinigte Fachwissen von ein paar Forumsspasten an.

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Paddington_Cargo
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Re: Quo vadis GC?

#4340 Beitrag von Paddington_Cargo » 26.07.19 @ 22:03

Simmel hat geschrieben:
26.07.19 @ 19:44
TO BE hat geschrieben:
26.07.19 @ 16:44
Super Hopper hat geschrieben:
26.07.19 @ 14:51
https://www.gcz.ch/news/news/artikel/ge ... rderungen/

Zweites Saisonspiel des Grasshopper Club Zürich: Einstimmen auf das Spiel und Gedanken des Verwaltungsrates zu unseren neuen Herausforderungen.

Liebe Grasshopper

Die neue Spielzeit steht für den Rekordmeister unter speziellen Vorzeichen. Der erstmalige Abstieg seit 70 Jahren bedeutet, uns sportlich ganz neuen Herausforderungen zu stellen. Wie Ihr wisst, werden wir diese aufgrund personeller und struktureller Änderungen innerhalb der Vereinsführung mit einem neuen Team in Angriff nehmen. Mit frischen Kräften wollen wir auf und neben dem Platz für eine tolle Aufbruchstimmung sorgen.

Die neue Vereinsführung hat im Rahmen der strategischen Ausrichtung entschieden, mit einem reduzierten Budget in die neue Saison zu starten und dabei ein möglichst kompetitives Team aufzubauen, das weitgehend auf die Jugend setzt. Die letzten Wochen wurden dafür genutzt, den Verein wirtschaftlich zu stabilisieren und der ersten Mannschaft neue Impulse zu verleihen.

Die Neuausrichtung der Grasshopper Fussball AG sieht vor, den Verein wirtschaftlich nachhaltig zu führen. Dafür wurde das Budget nach dem Abstieg in die zweite Spielklasse reduziert und den Gegebenheiten angepasst. Es liegt auf der Hand, dass mit weniger Einnahmen auch auf Kostenseiten Abstriche gemacht werden müssen. Dennoch erachten wir unser Budget weiterhin als konkurrenzfähig.

Gleichzeitig haben wir aber den Anspruch, auch mit weniger Ausgaben wieder zu einem Schweizer Spitzenclub zu werden. Dies ist kein Widerspruch, sondern ermöglicht es im Gegenteil, uns mit den vorhandenen Mitteln auf unsere Stärken zu fokussieren und konsequent auf diese zu setzen. Wir haben mit dem GC/Campus ein optimales Trainingsgelände und wollen konsequent auf die Ausbildung der national besten Jugendspieler setzen. Es muss unser Anspruch sein, unsere Talente gezielt in die erste Mannschaft einzubinden und sie zu fördern. Jeder GC Junior muss wissen, dass er bei uns hervorragende Rahmenbedingungen hat, eine erfolgreiche Karriere als Profispieler zu starten.

Diese Strategie ließ sich bereits im ersten Saisonspiel erkennen. Im 18-Mann Kader für das erste Heimspiel schickte der Grasshopper Club Zürich mit einem Durchschnittsalter von 22,5 Jahren eine der jüngsten Profimannschaften in Europa erfolgreich auf das Spielfeld, wovon über 80% in die Kategorie der "Home Trained Players" fallen. Von diesen 18 Spielern wurden gleich 12 Spieler im eigenen Nachwuchs ausgebildet und 3 weitere Spieler konnten über die Schnittstelle U21 in das eigene Profikader integriert werden, wodurch nachhaltig Werte und Identifikation geschaffen wird.

Gleichzeitig wurde das Team punktuell mit erfahrenen Führungsspielern – wie Vero Salatic und Nassim Ben Khalifa – verstärkt, um zusammen mit unserem erfahrenen Abwehrchef Marko Basic dem Team auch die nötige Routine zu verleihen. Wir erhoffen uns, damit eine GC Mannschaft aufzubauen, die leidenschaftlich für das blauweisse Trikot einsteht und für Freude auf dem Platz und auf den Rängen sorgt.

Ob wir unsere Ziele – wirtschaftlich und sportlich – alle erreichen, können wir nicht garantieren. Wir setzen aber alles daran, dass wir als Gesamtverein die Ärmel hochkrempeln und zielstrebig, mutig und ehrlich arbeiten. Nur so kann es uns gelingen, die neuen Herausforderungen anzupacken und den Grasshopper Club Zürich glaubwürdig und sympathisch in eine erfolgreiche Zukunft zu führen. Denn wir wollen, dass alle GC-Anhänger stolz auf unseren Klub sein können.

Wir hoffen dabei auf eine breite Unterstützung und bedanken uns für Eure Treue. Hopp GC!

András Gurovits, Verwaltungsrat
Gut geschrieben und ich persönlich kann mich mit dieser Ausrichtung grundsätzlich anfreunden. Wichtigster Punkt aber wäre für mich noch dass die Fans stark eingebunden werden und damit verbunden an der Umsetzung des Forderungskatalogs des Sektor IV gearbeitet wird. Dann kann man dem ganzen eine Chance geben finde ich...
Was genau ist neu an dieser Ausrichtung? Ist doch die gleiche scheisse wie jedes Jahr.

"strategische Neuausrichtung" "konsequent auf die Jugend setzen" "erfahrene Achse dazu" Das einzige was wirklich neu ist, dass sie mit weniger Geld arbeiten aber das entscheidende Personal ist immer noch dasselbe Anliker, GuroWitz Bollendorf, José von denen ist noch keiner weg. Ok Keller ist neu
Dein Scharfsinn hier ist nicht gefragt, die Homers finden jetzt alles super, und so anderst. Der Fussball wird bei GC nun (erneut) neu erfunden.
"Im Entwurf, da zeigt sich das Talent, in der Ausführung die Kunst."

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