Vorbereitung/Testspiele 2018/19

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Simmel
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Re: Vorbereitung/Testspiele 2018/19

#141 Beitrag von Simmel » 28.08.18 @ 12:35

So Wiso hat geschrieben:
Der 1. FC Union Berlin bestreitet während der Länderspielpause in der kommenden Woche ein Testspiel gegen den Schweizer Erstligisten Grasshopper Club Zürich. Gespielt wird am Mittwoch, dem 05.09.2018 um 18:00 Uhr im Stadion An der Alten Försterei.
Auf gcz.ch wurde leider noch nichts komuniziert, obwohl seit mindestens Samstag bekannt... :roll:
Jetzt kommt auch GC hinterher

https://www.gcz.ch/news/news/artikel/te ... on-berlin/
Magic-Kappi hat geschrieben:Auf der einen Seite stehen die Einschätzungen der Scouts von Hoffenheim, Schalke, Wolfsburg, PSG, ein paar englischen Vereinen und dem Doumbia-Fanclub. Demgegenüber tritt das vereinigte Fachwissen von ein paar Forumsspasten an.

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Simmel
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Re: Vorbereitung/Testspiele 2018/19

#142 Beitrag von Simmel » 30.08.18 @ 19:58

Di 11.9 15:00 - Campus

GC : FC Aarau

https://fcaarau.ch/news/neue-spieltermi ... pielpause/
Magic-Kappi hat geschrieben:Auf der einen Seite stehen die Einschätzungen der Scouts von Hoffenheim, Schalke, Wolfsburg, PSG, ein paar englischen Vereinen und dem Doumbia-Fanclub. Demgegenüber tritt das vereinigte Fachwissen von ein paar Forumsspasten an.

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Dori Kuerschner
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Re: Vorbereitung/Testspiele 2018/19

#143 Beitrag von Dori Kuerschner » 02.09.18 @ 9:57

So Wiso hat geschrieben:Der 1. FC Union Berlin bestreitet während der Länderspielpause in der kommenden Woche ein Testspiel gegen den Schweizer Erstligisten Grasshopper Club Zürich. Gespielt wird am Mittwoch, dem 05.09.2018 um 18:00 Uhr im Stadion An der Alten Försterei.
Könnte auch für unsere Chefetage noch lehrreich werden, das Reisli nach Berlin Köpenick.
Urs Fischer, Fussballgott

Seit zwei Monaten trainiert der Zürcher den 1. FC Union. Im Berliner Osten wird der Coach gerade neu entdeckt.

von Christine Steffen 1.9.2018

Zum Stadion An der alten För­sterei geht’s tatsächlich durch den Wald. Der Kies knirscht unter den Füssen, Sonnenflecken hüpfen auf dem Weg. Die Schritte werden müde wie auf einem Sonntagsbummel, bis sich nach ein paar Minuten Musik ins Vogelgezwitscher mischt, «Like mich am Arsch», singt die Hamburger Hip-Hop-Band Deichkind, die Baumwipfel geben den Blick auf einen Fluchtlichtmast frei. Die Alte Försterei in Köpenick, im Südosten Berlins, steht da wie eine Erinnerung an eine andere Fussballzeit.
Union spielt an einem Sonntag Ende ­August in der 2. Bundesliga gegen St. Pauli, ausverkauftes Haus seit Wochen, 22012 Zuschauer machen begeistert Lärm, der sich zu beinahe schmerzhafter Intensität verdichtet, als die Mannschaften einlaufen.

Urs Fischer setzt sich auf die Bank, die Unioner brüllen «Fussballgott», als der Platzspeaker seinen Namen ins Stadion schmettert, so wie sie es bei jedem Spieler tun. Natürlich ist das liebevoll-ironisch, aber ein bisschen hat es etwas: Urs Fischer aus Affoltern, auf Anfang Saison verpflichtet, ist in Berlin gut gestartet, Union führt zusammen mit Köln die Tabelle an.
Er ruht in sich

Die Köpenicker spielen nicht berauschend, sind aber gut organisiert und effizient: 4:1 steht es am Ende, und Fischer lässt kurz die Konzentration fallen, lachend winkt er zur Haupttribüne. Eine halbe Stunde später ordnet er am Stehpult im Presseraum im Stil eines Derrick-Dienstbüros ein paar Papiere.

Dann spricht er von den ersten 20 Spielminuten, in denen ihm seine Mannschaft nicht gefallen hat. Fischer ist viel zu nüchtern, als dass er sich von Freude überwältigen liesse, das war er schon immer. Wenn seine «Jungs» in einem Nachtklub den Meistertitel feierten, sass er in der Ecke und las die Gratulations-SMS.
Der Auftritt von Fischer an der Presse­konferenz zeigt genau die Eigenschaften, die die Union-Fans an ihm mögen. «Bescheiden» sei Fischer, sagt ein Mann auf der Tribüne mit Union-Shirt, Union-Schal, Union-Mütze, «ruhig und souverän», ein anderer. Ein dritter nennt ihn «bodenständig» – schon hat es ihn wieder eingeholt, das Wort, das Fischer begleitet, seit vor acht Jahren im FCZ seine Laufbahn als Trainer auf höchster Stufe begann.
Etikett des braven Arbeiters

Am Tag nach dem Sieg gegen die Hamburger sitzt Fischer in einer Loge hoch über dem Platz. Das Stadion sieht aus, als wäre es nach einer langen Nacht verkatert erwacht, mit kleinen Wägelchen werden Flaschen weggekarrt, der Wind wirbelt Becher auf. Das Wort «bodenständig» fällt am Ende des Gesprächs. Fischer kaut einen Moment lang darauf herum. «In der Schweiz hat es mich genervt», sagt er dann, «weil es in meiner Zeit beim FC Basel als negative Eigenschaft dargestellt wurde. Hier ist es positiv, hier sind die Leute bodenständig.»

Tatsächlich versteckten sich in Fischers Schweizer Trainerleben im Wort «bodenständig» immer leise Zweifel. Unterschwellig hiess es auch: wenig raffiniert, eingeschränkt in seinen Möglichkeiten. Stets schwang die Frage mit: «Kann er das?» So sehr klebte das Etikett des braven Arbeiters an ihm, dass man sich im Frühling 2017, als Fischer den FCB verlassen musste, fragte, was denn nun aus ihm werden könnte. Obwohl er gerade seinen zweiten Meistertitel mit den Baslern gewonnen hatte, fiel es schwer, sich seine nächste Station auszumalen.
Als Fischer im Frühling die Anfrage von Union erreichte, reiste er nach Berlin und liess sich vom Präsidenten Dirk Zingler das Stadion zeigen, lange überlegen musste er sich die Zusage nicht. Die Beziehung ist zwar noch frisch und unerprobt. Aber Fischer und Union, das sieht mehr nach einer wohlüberlegten Verbindung aus als nach einer Panik-Liaison aus Bedürftigkeit. «Arbeitsam» nennt Fischer die Menschen im Verein, und «herzlich»; sie hätten es ihm sehr einfach gemacht, sich als Teil des Klubs zu fühlen. «Wir passen von der Denkweise und der Art zusammen», sagt er.

Christian Arbeit sieht mit den langen Haaren und dem Bart wie ein Rockstar aus, ist aber Stadionspeaker und Pressesprecher von Union. Er sagt: «Fischer ruht in sich. Diese Ruhe tut uns gut.» Es ist interessant, wie Fischer in Berlin gedeutet wird: Aus der Einfachheit wird Souveränität, aus der Rauheit Ruhe. Fischer wird gerade neu entdeckt und geformt, es muss eine Befreiung sein, auch wenn er sagt, so habe er es sich nie überlegt.

Es ist der Luxus desjenigen, der dorthin geht, wo ihn keiner kennt. Hier in Berlin spricht ­keiner davon, dass Fischers Fussball zu wenig attraktiv sei, ein Vorwurf, der ihn in Basel ­zunehmend verzweifeln liess. «Zweite Bundesliga heisst Arbeit», sagt der Mann in den Union-Fanartikeln auf der Tribüne, «da passt sein Stil schon. Hier erwartet keiner Zauberfussball.» In der Alten Försterei ist der 52-Jährige nicht der etwas biedere, mutlose Fussballlehrer, er ist der Trainer, der Champions League gespielt hat. Und die Fans sind stolz, dass sie so einen kriegen konnten.
Am Tag vor dem Spiel gegen St. Pauli ist Fischers Familie aus Zürich zu Besuch gekommen. Er hat mit ihnen das klassische Sight­seeing gemacht: Brandenburger Tor, Alexanderplatz, Abendessen am Kurfürstendamm. Als Reiseführer war er ungeeignet – obwohl Fischer seit zwei Monaten in Berlin ist, hat auch er die Orte zum ersten Mal besucht.

Sein Leben ist in Köpenick, in 30 Minuten S-Bahn-Distanz vom Alexanderplatz. Hier bezieht er in diesen Tagen eine Wohnung. Sein Universum ist Union Berlin, einmal ist er an einem freien Tag mit seinem Assistenten Markus Hoffmann und der Fischerrute daraus ausgebrochen. Im brandenburgischen Flüsschen Nuthe hat er eine Bachforelle gefangen.
Für die Unangepassten in der DDR

Dass Union ein besonderer Verein ist, spürte Fischer bei seinem ersten Testspiel gegen Carl Zeiss Jena, als 12 000 Fans ins Stadion kamen. Die Anhänger von Union identifizieren sich stark, weil der Klub ihnen Raum und Bedeutung gibt. «Wir machen relativ wenig Theater», sagt Christian Arbeit, der übrigens nicht nur wie ein Rockstar aussieht, sondern tatsächlich eine Band hat.

Wenig Theater heisst: keine Vermarktung des Stadionnamens, keine Gewinnspiele in der Pause, kein Sponsor, der Eckbälle und Tore präsentiert – nur Fussball. «Der wichtigste Mensch bei uns ist derjenige, der ins Stadion kommt», sagt Arbeit, «nicht ein Pay-TV-Abonnent in China oder den USA.» Als vor 10 Jahren das Stadion umgebaut wurde, leisteten 2000 freiwillige Helfer fast 140 000 unentgeltliche Arbeitsstunden. Kein Wunder, sehen es die Menschen als ihr Zuhause.

Das Musikprogramm kommt nicht aus den Charts, sondern seit zehn Jahren von Wumme, einem Fan. Wumme spielt keinen Mainstream, sondern zum Beispiel Feine Sahne Fischfilet, eine Punkband aus Mecklenburg-Vorpommern. Und kurz vor Anpfiff natürlich die Union-Hymne von Nina Hagen, das Gänsehautlied, das mit der Ost-Identität kokettiert: «Wer lässt sich nicht vom Westen kaufen? Eisern Union, Eisern Union!»


Dabei habe sich Union vor allem geografisch und weniger politisch als Ost-Klub verstanden, sagt Arbeit. Wer in der DDR eher nicht mit allem einverstanden gewesen sei, der sei zu Union gegangen, und so sei es auch heute. Die Alternativszene hat die Försterei fest in der Hand; den Hippen vom Prenzlauer Berg ist der Weg zum Glück noch zu weit.
Union ist aber nicht einfach ein Hort der glückseligen Fussballromantiker. Union hat ein strategisches Ziel: Die Eisernen wollen zu den 20 Top-Vereinen in Deutschland gehören. Gelegentlich möchte man aufsteigen – nicht dass man ständig in die 1. Bundesliga gehörte, das weiss man schon, aber ein Abenteuer wäre es doch. Ja, auch für Urs Fischer.

NZZaS

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Maho
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Re: Vorbereitung/Testspiele 2018/19

#144 Beitrag von Maho » 05.09.18 @ 22:03

1929- HARDTURM I EUSNÄ HERZÄ EUSÄS DIHAI- 2007

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nestor
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Re: Vorbereitung/Testspiele 2018/19

#145 Beitrag von nestor » 06.09.18 @ 0:19

Kann jemand was über nathan‘ s verletzung sagen?
Gravierend ?
Wenn einem das Wasser bis zum Hals steht, sollte man den Kopf nicht hängen lassen...

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Re: Vorbereitung/Testspiele 2018/19

#146 Beitrag von Tradition 1886 » 06.09.18 @ 7:12

ich würde gerne etwas positives schreiben aber dieses spiel macht wenig hoffnung.man scheint nichts gelernt zu haben

es gilt jetzt,sich irgendwie durchzuwursteln bis im november und wenigstens noch paar siege zu holen

https://www.gcz.ch/saison/spielplaene/t ... atch/2427/

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Re: Vorbereitung/Testspiele 2018/19

#147 Beitrag von hope » 06.09.18 @ 10:49

Tradition 1886 hat geschrieben:ich würde gerne etwas positives schreiben aber dieses spiel macht wenig hoffnung.man scheint nichts gelernt zu haben

es gilt jetzt,sich irgendwie durchzuwursteln bis im november und wenigstens noch paar siege zu holen

https://www.gcz.ch/saison/spielplaene/t ... atch/2427/
Stimmt, sehr bedenklich, wenn man ein Spiel von einem 0:2 auf ein 3:2 kehrt! Wie der Ausgleich zustande kam, muss wohl nicht extra erwähnt werden und die Aufstellung auch nicht.

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kummerbube
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Re: Vorbereitung/Testspiele 2018/19

#148 Beitrag von kummerbube » 06.09.18 @ 11:11

hope hat geschrieben: Stimmt, sehr bedenklich, wenn man ein Spiel von einem 0:2 auf ein 3:2 kehrt! Wie der Ausgleich zustande kam, muss wohl nicht extra erwähnt werden und die Aufstellung auch nicht.
Absolute Topleistung! Zumal Juventus mit allen Stars antrat... :roll:
Duebel hat geschrieben:Scheissegal was für ein Dialekt solang du GC Züri mit ö schreibst bist du ein Spast
Vorwaerts hat geschrieben:Diese Stadt ist so kaputt...am besten man baut auf dem Hardturmareal ein Swiss Miniatur für all die zugewanderten Arschlöcher.

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ise
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Re: Vorbereitung/Testspiele 2018/19

#149 Beitrag von ise » 11.09.18 @ 13:12

GC gewinnt gegen den FC Aarau mit 5:2

Die Tore für GC nach einem 0:1 und 1:2 Rückstand erzielten
28’ 0:1 (P) Aarau (Karanovic)
47’ 1:1 Julien Ngoy
57’ 1:2 Aarau (Misic)
71’ 2:2 (P) Nabil Bahoui
72’ 3:2 Marco Djuricin
84’ 4:2 (P) Raphael Holzhauser
87’ 5:2 Dylann Nyangi
GC isch so geil, das macht eus so high!

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Re: Vorbereitung/Testspiele 2018/19

#150 Beitrag von sapperlott » 27.09.18 @ 16:48

Brentford FC ist aktuell zu Gast auf dem Campus. Morgen wird um 14.30h im Campus gegen ein Mix aus erster Mannschaft und U21 gespielt.

https://www.brentfordfc.com/news/2018/s ... itzerland/

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