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 Betreff des Beitrags: Re: THUN...
BeitragVerfasst: 08.08.05 @ 8:16 
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Beiträge: 1255
Giannina hat geschrieben:
Ich kann ja verstehen, dass BIG ZURICH nicht mehr warten mag, bis die frechen Underdogs aus dem Berner Oberland wieder in den Niederungen der "Super"-League verschwinden. Aber dass GC-Fans doch reichlich wenig Ahnung vom wirklichen Fussball haben, zeigen die Prognosen nach der CL-Auslosung:
Zitat 1: KEINE CHANCE / Tatsache: THUN-MALMÖ am Mittwoch...
Zitat 2: Leeres Stadion / Tatsache: über 25'000 Zuschauer im Stade de Suisse
Zitat 3: Minusgeschäft / Tatsache: rund CHF 0.5 Mio Gewinn..
Zitat 4: Zu viele Spieler verloren / Tatsache: da haben ja die Rengglis, Coltortis, Cerrones einen Riesenschritt vorwärts gemacht, nicht wahr...

THUN FOR EVER !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!


wenn du mir das alles 2 Monate vorher gesagt hättest, müsste ich sagen, du hast keine Ahnung vom Fussball. Du weisst genau wie ich das Thun gegen Kiew krasser Aussenseiter war, was dan auch das Minusgeschäft zur folge gehabt hätte. es war anzunehem das nach Coltorti Rengggli und Cerrone wichtige Spieler beim FC Thun fehlen. ICh mag euch den Erfolg gönnen, macht weiter so.


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 Betreff des Beitrags: Re: THUN...
BeitragVerfasst: 08.08.05 @ 12:31 

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Beiträge: 2552
Wohnort: Zürich
Giannina hat geschrieben:
Ich kann ja verstehen, dass BIG ZURICH nicht mehr warten mag, bis die frechen Underdogs aus dem Berner Oberland wieder in den Niederungen der "Super"-League verschwinden. Aber dass GC-Fans doch reichlich wenig Ahnung vom wirklichen Fussball haben, zeigen die Prognosen nach der CL-Auslosung:
Zitat 1: KEINE CHANCE / Tatsache: THUN-MALMÖ am Mittwoch...
Zitat 2: Leeres Stadion / Tatsache: über 25'000 Zuschauer im Stade de Suisse
Zitat 3: Minusgeschäft / Tatsache: rund CHF 0.5 Mio Gewinn..
Zitat 4: Zu viele Spieler verloren / Tatsache: da haben ja die Rengglis, Coltortis, Cerrones einen Riesenschritt vorwärts gemacht, nicht wahr...

THUN FOR EVER !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!


BIG ZÜRICH hat durchaus freude, wenn auch mal andere mannschaften vorne mitspielen können. fakt ist aber, dass vor weniger zeit wirklich niemand so etwas für möglich gehalten hätte. dies hatte jedoch kaum etwas mit "ahnung vom fussball haben" zu tun, sondern eher mit den allgegenwärtigen vorstellungen in fussballerkreisen. gönnen t(h)un wir es euch trotzdem...

_________________
Dirty Erich hat geschrieben:
Wir waren schon immer nüchtern, kalt, abweisend, ein bisschen arrogant. So sind die Zürcher. Und so bin ich. Man kann sich nicht verleugnen.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 08.08.05 @ 13:17 
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Zitat 5: Thun ist eine Fisch / Tatsache: Ade

_________________
08. November 2015...als man den FCB und Fischer am selben Tag besiegte...


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 09.08.05 @ 15:13 
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Damit wäre dieses Kapitel nun abgehakt:

Zitat:
Der ukrainische Vizemeister Dynamo Kiew hat die Konsequenzen aus dem Out in der Champions-League-Qualifikation gezogen.

Trainer Leonid Burjak wurde am Dienstag nach nur zwei Monaten im Amt wieder entlassen, denn durch das Scheitern am Schweizer Vizemeister FC Thun in der zweiten Qualifikationsrunde bleibt Dynamo nicht einmal der "Trostpreis" UEFA-Cup.

Als Nachfolger von Burjak wurde Anatoli Demjanenko eingesetzt.

_________________
"Gegen diese Eisenleger haben wir fast nie verloren. Und einmal verliessen wir den Letzigrund gar, ohne zu duschen. Wir sagten: Bei diesen Dreckskerlen duschen wir nicht..." (Roger Wehrli)


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 Betreff des Beitrags: Re: FC Thun trifft auf Dinamo Kiew
BeitragVerfasst: 13.05.18 @ 10:42 
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Zitat:
Wie der Sportchef Gerber den Weg zum Ligaerhalt des FC Thun erduldete

Die Erleichterung nach dem Klassenerhalt des FC Thun ist gross beim Sportchef Andres Gerber. Er sagt, dass es um mehr gehe als das Überleben des Klubs.

Benjamin Steffen, Thun
12.5.2018, 06:00 Uhr

«Inniger umarmt», sagt Andres Gerber, der Sportchef des FC Thun, «inniger umarmt» als am Donnerstagabend hätten sie sich schon lange nicht mehr, er und Marc Schneider, sein Trainer. Schneider war an diesem Auffahrtsabend bei Freunden zu Besuch, Gerber schaute auch rasch vorbei, und da stiessen sie an auf den nächsten Ligaerhalt, der erduldet und erlitten war.

Um 17 Uhr 48 stand der Ligaerhalt der Thuner fest, so hat es Gerber abgespeichert, um 17 Uhr 48 kassierte das Super-League-Schlusslicht Lausanne das 0:2 gegen Lugano. Und in diesem Moment wusste Gerber, dass Lausanne seine Mannschaft nicht mehr würde überholen können, just Lausanne, dieser Klub, der den Thunern in der Winterpause den besten Torschützen abgeworben hatte, Simone Rapp.

Sieben Punkte beträgt der Vorsprung der Thuner zwei Runden vor Schluss, und wieder wird eine Saison zu Ende gehen, die achte Saison in Serie, die der FC Thun ohne Abstieg übersteht, obwohl er totgesagt oder schwachgeredet worden war. Mitte März zum Beispiel, als die Thuner fünfmal in Serie verloren, die fünfte Niederlage war ein 2:7 gegen Sitten, und als die Journalisten in den Tagen danach nachfragten, stützte Gerber den Trainer Schneider mit Worten, die jeder andere Sportchef auch braucht, wenn er den Trainer stützt – und ihn alsbald entlässt. Aber in diesem Fall stimmten sie. Und wenn Gerber damals Nörgeleien vernahm, auch aus dem Umfeld, wenn es Leute gab, die nur zu gerne den Trainer infrage gestellt hätten, da sagte Gerber: «Gopfridschtutz, ich halte das nicht aus, ich drehe durch, wer sind wir?» Denn wenn es vor acht Jahren geheissen hätte, der FC Thun steige nicht so schnell wieder ab, hätte es doch geheissen: unmöglich.
«Alles, was dahintersteckt»

Aber am Donnerstag um 17 Uhr 48 habe er recht bekommen für vieles, was er im vergangenen Jahr gesagt habe. Wenn er wieder einmal erklären musste, warum die Thuner Rapp hätten ziehen lassen; wenn er sich rechtfertigen musste vor diesem und jenem, obwohl er sich doch auch etwas überrumpelt gefühlt hatte, als er mit Rapps ernsthaftem Wechselwunsch konfrontiert worden war – und gewusst hatte, dass die Ablösesumme willkommen war. Lausanne hat seit einigen Monaten einen finanzkräftigen Besitzer, und wenn ihm Leute sagten, Lausanne sei der nächste Klub, der sich von den Thunern entferne, da entgegnete Gerber, mehr Geld bedeute längst nicht, dass alles einfacher werde. Aber er war sich nicht sicher, wie laut er so etwas sagen durfte; ob er es besser nur gedacht hätte, weil er ja doch nicht wusste, ob es am Ende seine Thuner treffen würde, die den Spielern die kleinsten Löhne zahlten, «das ist nun einmal Fakt».

Aber am Donnerstag um 17 Uhr 48 bekam Gerber das Gefühl, dass fast alles richtig gewesen war, was sie gemacht und gesagt hatten. Der Abstiegskampf beschränkt sich nur noch auf Lausanne und den FC Sion. Die Erleichterung sei «unbeschreiblich», sagt Gerber am Freitagmorgen, was da alles abgefallen sei, die Anspannung von einem Jahr, all der Druck, der sich ansammle, tagtäglich. Und Gerber gerät ins Schildern und Beschreiben, es gehe nicht nur um das Überleben des Klubs, «es ist alles, was dahintersteckt, Hunderte von Entscheiden, die wir gefällt haben, und viele Entscheide, die wir nicht gefällt haben». Alles – die Erinnerungen an eine Saison, an all diese Gespräche, in denen er Optimismus zu versprühen versuchte, nach innen, nach aussen, «wir müssen ja auch sagen, dass wir uns etwas zutrauen».

Die Erinnerungen an all die Diskussionen mit Markus Lüthi, dem Präsidenten, oder dem Trainer-Staff – «wie wollen wir mit den Spielern umgehen? Wollen wir mit ihnen mehr reden oder weniger oder anders? Wollen wir strenger sein, menschlicher, lieber, umgänglicher? Brauchen wir mehr Typen und Persönlichkeiten, oder ist es okay, wenn wir Spieler verpflichten, die kommen, um zu gehen?» All dies. Und nicht zu vergessen der Entschluss, keine Vorbereitungen zu treffen für den Fall des Abstiegs in die Challenge League. Die Frage nach einem Plan B war zuletzt immer öfter gestellt worden, «und da musstest du so sehr aufpassen, was du sagst», stets im Bewusstsein, dass den Thunern Naivität vorgeworfen worden wäre, wenn sie abgestiegen wären, ohne Plan, aber von heute auf morgen mit der Angst, dass alles zusammenbricht. Es sei eine Frage des Fokus und der Haltung, hatte Lüthi Mitte April der NZZ gesagt. Gerber sagt, er sei so froh um den Präsidenten, weil er sich «pickelhart» gebe und der Meinung sei, es gelte kein Prozent an Energie zu verschwenden für ein anderes Szenario.

«Diesen Weg durchzuziehen», sagt Gerber, «braucht wahnsinnig viel Energie», diese Saison habe so viel Kraft gekostet – und eigentlich auch die letzte und die vorletzte Saison, als sich Thun ebenfalls erst kurz vor Schluss gerettet hatte. «Du musst so stark sein», sagt Gerber, so stark, immer wieder, dass man nicht plötzlich auf die Idee komme davonzulaufen – oder dass man nicht auch den Trainer wechsle aus lauter Unvernunft oder vor lauter Druck. Stark sein – für all die anderen, für die Kinder mit den FC-Thun-Schals und für die Klubangestellten und für Schneider, «wir müssen zusammenhalten», sagt Gerber.

Dem Trainer Schneider gaben die Thuner 2017 das Vertrauen, obwohl er zuvor erst einmal Chefcoach gewesen war: bei den klubeigenen U-13-Junioren. Gerber fühlt sich ihm verbunden, beide stammen aus der Region, machten eine Profikarriere und gewannen mit Zürcher Klubs den Meistertitel, Gerber mit GC (2003), Schneider mit dem FC Zürich (2006, 2007). Heute wohnen sie mit ihren Familien nur wenige Kilometer voneinander entfernt und wollen so sehr für den FC Thun stehen, dass es manchmal fast zu viel wird. «Du hast keine Chance, dem auszuweichen», sagt Gerber, er könne ja nicht an ein Schulfest gehen und sagen, er habe mit dem Gerber des FC Thun nichts zu tun.

Es kommt eine gute Zeit

Als Thun GC am letzten Sonntag 2:1 besiegt hatte und der Ligaerhalt in greifbare Nähe gerückt war, marschierte Gerber aufs Feld hinaus, und als er so dastand und sah, wie die Fans der Mannschaft zujubelten, «da hing es an einem seidenen Faden, und ich wäre in Tränen ausgebrochen». Da habe er gemerkt, was in ihm abgehe.

Bald kommt die Sommerpause, der eine oder andere Spieler wird den Klub verlassen, etwa der junge Defensivspieler Sandro Lauper, der wohl zu YB wechselt, für Geld, das der Thuner Kasse guttut. Und wie immer wird Gerber eine Mannschaft bauen, an die niemand so sehr glaubt wie er und seine Mitarbeiter, weil niemand sie so gut kennt. Lauper hat auf Deutsch nicht einmal einen Wikipedia-Eintrag, dafür auf Englisch, warum, weiss er selber nicht.

Ende Juli wird die zweite Runde der neuen Saison gespielt sein, und so hätten sie nun mindestens zweieinhalb Monate lang eine angenehme Situation, sagt Gerber, «geschehe, was wolle, es ist einfach gut», eine Zeit, in der die Leute zufrieden seien, «du kannst mit allen reden, und sie haben Freude und sind stolz, das macht so viel aus». Jeder Tag mehr, in der die Thuner nicht gegen den Abstieg kämpfen, wird etwas weniger Kraft kosten. Und wenn sie den Ligaerhalt auch 2019 schaffen, werden sie sich wieder so stark daran gewöhnt haben, stark zu sein, dass sie nicht einmal weinen werden.

https://www.nzz.ch/sport/wie-der-sportc ... ld.1385172


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