Presse Thread

Alles rund um den Grasshopper-Club Zürich
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Lion King
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Re: Presse Thread

#26961 Beitrag von Lion King »

Dieser Andreas Schmocker greift gerne zu, wenn es um Ramsch geht den es zu verhöckern gilt ;)

https://www.blick.ch/wirtschaft/417000- ... 85358.html

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Klegg
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Re: Presse Thread

#26962 Beitrag von Klegg »

Willkomme dihei, Ricci. Keiner von der jüngeren Vergangenheit steht so sehr für GC wie du. Bitte bleib lange bei uns, sammle deine Erfahrungen und irgendwann wirst du Präsi sein, hoffe ich.

Ein starkes Zeichen. Man soll auch mal loben können.

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Lewis
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Re: Presse Thread

#26963 Beitrag von Lewis »

https://www.watson.ch/sport/fussball/26 ... men-wollen

In einem Bericht über zwielichtige Gestalten und Firmenkonstrukte im Profifussball bleibt GC natürlich nicht unerwähnt.

Sergio+
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Re: Presse Thread

#26964 Beitrag von Sergio+ »

Steht heute im BLÖD

Der verflixte 9. April!
Wer fliegt bei GC heute?
Das heutige Datum ist bei den GC-Angestellten dick und rot angestrichen. Was passiert heute – am verflixten 9. April?
Max Kern

- Am 9. April 2018 werden die Gebrüder Murat (re.) und Hakan Yakin als GC-Trainer entlassen.
- 9. April 2021. Auf den Tag drei Jahre nach seiner Entlassung spielt Murat Yakin (re.) mit Schaffhausen gegen seinen Ex-Klub GC (mit dem angezählten Trainer Joao Carlos Pereira).
- GC-Trainer Joao Carlos Pereira ist bei der 1:4-Heimschlappe gegen Xamax bedient.
- Februar 2020. Interimspräsident Andras Gurovits (li.), Trainer Goran Djuricin und Sportchef Fredy Bickel. Am 9. April wird Bickel durch den Holländer Bernard Schuiteman ersetzt.
- Der Chinese Sky Sun, seit dem 9. April 2020 Präsident bei GC, bei seinem ersten Match-Besuch im Letzigrund.

Man muss als GC-Fan kein glühender Anhänger von Horoskopen sein, um zu wissen, dass die Sternenkonstellation am 9. April vor allem für leitende Hoppers-Angestellte eine ganz besondere ist. Wer fliegt heute beim Rekordmeister?

Der verflixte 9. April. Die Chronologie.

9. April 2018. Cheftrainer Murat Yakin wird Knall auf Fall entlassen. Sein Bruder Hakan, Assistenztrainer bei GC, wird noch bis Ende Saison entlöhnt. Sportchef Mathias Walther wird Trainer ad interim.

Und immer wieder der 9. April
9. April 2019. Wieder fliegt ein GC-Trainer! Uli Forte, der 2013 mit dem Cupsieg den letzten Kübel für GC holt, übernimmt mitten im Abstiegskampf für Tomislav Stipic, den erfolglosesten Hoppers-Übungsleiter aller Zeiten. Stipics Bilanz: 5 Spiele, 3 Punkte.

9. April 2020. Die chinesische Fosun-Gruppe steigt beim 27-fachen Meister ein. Sky Sun ist der neue Präsident. Bedeutet für Sportchef Fredy Bickel das Aus! Der Holländer Bernard Schuiteman übernimmt.

Achtung! Heute ist wieder 9. April
9. April 2021. Der heutige Tag. Der Tabellenführer und bisherige Aufstiegskandidat Nummer 1 muss zum Auswärtsspiel nach Schaffhausen. GC spielt auf dem ungeliebten Plastik-Untergrund! Die Trainer beim FCS? Murat und Hakan Yakin, die heute vor drei Jahren bei GC gefeuert wurden. Wetten, dass die Yakin-Brüder ihre Spieler besonders heiss machen werden? Ob GC-Trainer Joao Carlos Pereira nach der peinlichen 1:4-Heimschlappe am letzten Samstag gegen Xamax eine weitere Niederlage überleben würde? Der sichere Vorsprung würde innert zwei Spielen von 7 auf 1 Punkt schmelzen, falls Thun heute gleichzeitig gegen Stade Lausanne-Ouchy gewinnt.

Autor: Max Kern. Geburtsdatum? 9. April ...
Das Faultier gehört weg, aber subito. Wir brauchen einen Trainer der was von Fussball versteht und dies den Spielern verständlich vermitteln kann.

Sergio+
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Re: Presse Thread

#26965 Beitrag von Sergio+ »

Die Frage sollte lauten: Wer fliegt heute nicht?
Das Faultier gehört weg, aber subito. Wir brauchen einen Trainer der was von Fussball versteht und dies den Spielern verständlich vermitteln kann.

Sicarius
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Re: Presse Thread

#26966 Beitrag von Sicarius »

GC Züri jetz und s'ganze Läbe lang!

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44caliber
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Re: Presse Thread

#26967 Beitrag von 44caliber »

Bitte tagesanzeiger artikel reinkopieren
8.11.2015 sollte mehr solcher Tage geben
Für ä suuberi Stadt. Nume GCZÜRI
EXTÄSÄ GCZÜRI

tnt
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Re: Presse Thread

#26968 Beitrag von tnt »

44caliber hat geschrieben: 09.04.21 @ 17:45 Bitte tagesanzeiger artikel reinkopieren
tagi hat geschrieben:Die Grasshoppers in der Challenge League – GC und die Chinesen – ein Jahr voller Eskapaden
Marcel Rohner

Zwölf Monate nach der Übernahme ist der Rekordmeister zwar auf Aufstiegskurs – für Schlagzeilen sorgen aber grosskotzige Auftritte, böse Anschuldigungen und suspekte Geschäfte.

Gross, populär und erfolgreich. So sollte das neue GC werden. Es waren die Worte, die Adrian Fetscherin vor einem Jahr wählte, als der Verein seine Rückkehr kommunizierte. Fetscherin gehörte zu einem Konstrukt, das gefühlt in einer Nacht aus dem Boden gestampft wurde.

Nun sind die Grasshoppers Tabellenführer in der Challenge League und einigermassen erfolgreich, was die Punkte angeht. Gross und populär allerdings sind sie deswegen nicht. Ihre grössten Schlagzeilen machten sie in den vergangenen zwölf Monaten auch nicht auf dem Platz, sondern mit zahlreichen Eskapaden daneben. Ein Rückblick.

April 2020: Erst einmal austeilen

9. April 2020 – die Chinesen sind da. Und sie bringen gleich den personellen Umbruch mit. Aus der Führungscrew bleibt nur Vizepräsident Andras Gurovits, Sportchef Fredy Bickel muss gehen und wird durch Bernard Schuiteman ersetzt. Neben Kommunikationschef Fetscherin kommen Samuel Haas und Shqiprim Berisha. Haas ist der Generalsekretär, der kaum spricht und im Hintergrund bleibt. Berisha ist der CEO, der das Reden für zwei übernimmt und dabei nicht mit grossen Worten geizt. In der Fussballschweiz fragt man sich hingegen: Wer sind die beiden überhaupt? Und wer sind die neue Besitzerin Jenny Wang und Präsident Sky Sun? Viele Fragen. Einige sind bis heute unbeantwortet.

Bemerkenswert ist auch der erste Auftritt von Schuiteman. So gross Fetscherin denkt und Berisha redet, so forsch teilt der Niederländer aus. An einer Pressekonferenz holt er ungefragt zum Rundumschlag aus, die Arbeit seines Vorgängers zum Beispiel bezeichnet er als «amateurhaft». Bickel entgegnet: «Anscheinend ist das jetzt der neue Stil bei GC.»

Mai 2020: Der irritierte Goran Djuricin

Kurz nach der Übernahme der neuen Führung wird die Meisterschaft wegen Corona für vier Monate unterbrochen. Gleich danach wird Goran Djuricin entlassen, der Österreicher absolvierte vor der Pause nur zwei Spiele mit GC, er ist ein Überbleibsel aus der Ära Bickel, also muss er weg. Auf dem Campus kommt es zu Wortgefechten zwischen Djuricin, Berisha und Schuiteman. Zum «Blick» sagt Djuricin später, er sei «verarscht» worden und habe den beiden dann gesagt, was er von ihnen halte. Kurz darauf werden bei GC unter anderem auch noch fünf Nachwuchstrainer entlassen, offiziell aus Kostengründen.

August 2020: Das Debakel zum Abschluss

Djuricins Nachfolger heisst Zoltan Kadar, er war davor Assistent und ist der dritte Cheftrainer der Saison. Kadar holt sechs Junioren in die erste Mannschaft. Einige von ihnen überzeugen – auch Spieler wie Giotto Morandi, Nikola Gjorgjev und Petar Pusic erleben ihre besten Phasen unter ihm; GC schnuppert plötzlich wieder am Aufstieg.

Die Saison 2019/20 endet trotz zwischenzeitlichem Höhenflug im Debakel. Ein Sieg im letzten Match hätte für die Barrage genügt, doch GC verliert die letzte Partie 0:6 gegen Winterthur. Danach muss Kadar Platz machen für João Carlos Pereira, der gleich vier portugiesische Landsleute als Assistenten mitnimmt. Kadar darf noch als Analyst weitermachen. Mittlerweile ist er Nachwuchschef – es ist die Rolle, die zu ihm passt.

Den nächsten grossen Umbruch gibt es im Kader. Wieder einmal. 16 Spieler kommen alleine zum Saisonstart, acht von ihnen sprechen wie das Trainerteam Portugiesisch. Dafür müssen andere gehen. Nassim Ben Khalifa etwa. Oder auch Veroljub Salatic, Oliver Buff, Mychell Chagas und Andreas Wittwer. Sie suchen ihr Glück danach in Tunesien, Malaysia, China und Winterthur – Salatic wird Assistenztrainer der U-21. Von den Junioren, die Kadar noch im Frühling befördert hat, kommen zwei weiterhin zu Einsätzen, Fabio Fehr und Robin Kalem. Marcin Dickenmann landet bei Wil, Randy Schneider bei Aarau und Elias Mesonero und Yannick Scheidegger bei der U-21.

September 2020: Der Präsident ist da – zumindest virtuell

Bevor die neue Saison beginnt, meldet sich Sky Sun zum ersten Mal öffentlich. Der Chinese wendet sich mit einer Videobotschaft an die Fans. Der grösste Aufreger daran ist, dass er statt GC «Tschiisii» sagt, ein kleines sprachliches Desaster.

Der Saisonstart gelingt – abgesehen von einer 2:5-Blamage in Kriens. Das viele frische Geld aus China genügt GC aber nicht, um auf dem Rasen für Spektakel zu sorgen. Die Mannschaft begeistert kaum einmal. Trotzdem siegt sie häufiger als die Gegner und steht darum seit dem sechsten Spieltag an der Spitze. Von den neuen Spielern entpuppen sich vor allem Toti Gomes, Shkelqim Demhasaj und Dominik Schmid als konstante Verstärkungen.

November 2020: Die eigenartigen Machenschaften des Shqiprim Berisha

CEO Berisha soll zwei sehr talentierte Junioren gedrängt haben, ihren Berater Milos Malenovic zu verlassen und sich der Agentur eines Leonard Berisha anzuschliessen. Weil sich die Spieler weigern, werden sie vom Training suspendiert.

So erzählen das zumindest die beiden Väter der Spieler dem «Blick». Die GC-Führung wehrt sich wie ein in die Ecke getriebenes Tier, verschickt eine Medienmitteilung, die einer Kriegserklärung gleicht, Berisha behält sich rechtliche Schritte gegen alle Beteiligten vor. Der CEO Berisha, der mit dem Spieleragenten Berisha nichts zu tun haben soll.

Es kommt zu einer internen Untersuchung, geleitet von einem Anwaltsbüro, das Berisha und Haas nahesteht. Danach meldet GC, die Vorwürfe seien haltlos, auch Präsident Sun wird zitiert. Und doch spielen die beiden Schweizer Nachwuchsnationalspieler Bleon Xhemaili und Labinot Bajrami kurz darauf beim FC Zürich. Später wechselt noch ein Junior zum FCZ, ein vierter ist jetzt beim FC Basel – alle werden von Malenovic betreut.

Januar 2021: Der Sportchef mag nicht mehr Sportchef sein – nicht bei GC

So plötzlich wie er acht Monate zuvor aufgetaucht war, so plötzlich verlässt Schuiteman die Grasshoppers wieder. Es sind wenige Worte, die vermuten lassen, dass hinter seiner Kündigung mehr steckt als die persönlichen Gründe, die GC dafür nennt. Schuiteman sagt, er habe gemerkt, dass der Job des Sportchefs nichts für ihn sei, «speziell bei GC». Offenbar war er entnervt, weil er bei Transfers praktisch nichts zu sagen hatte.

Zu den im Winter neu gekommenen Spielern gehört der Däne Oskar Buur, der nach wenigen Partien durchfällt. Oder der vorherige Schaffhauser Captain Imran Bunjaku, dem bis heute die Spielberechtigung fehlt; er gilt nun als vereinslos. Auch der Niederländer Hicham Acheffay kommt erst wegen desselben Problems und dann wegen einer Verletzung auf bisher null Einsatzminuten. Und es gibt noch die Schweiz-Portugiesen André Ribeiro und Nuno da Silva. Mit ihnen hat Pereira schon zehn Spieler in seinem Kader, mit denen er sich in seiner Muttersprache unterhalten kann.

Februar 2021: Fetscherins letztes Brimborium

Adrian Fetscherin ist Mitglied der Geschäftsleitung. Und ein wirbliger Kommunikator. Täglich liefert er einen Instagram-Beitrag, beantwortet Fragen, teilt seine Gedanken und informiert, oft steigert er sich zu sehr in Dinge hinein. Einmal regt er sich sechs Minuten lang darüber auf, dass der «Blick» GC-Stürmer Léo Bonatini als teuersten Spieler der Challenge League bezeichne, obwohl GC für den Italobrasilianer keinen Rappen bezahle. Für das grösste Brimborium sorgt Fetscherin aber zum Schluss.

Teil 1 kommt nach der Kündigung Schuitemans, als er einen NZZ-Journalisten frontal angreift, weil er dessen Berichterstattung als zu negativ empfindet. Teil 2 folgt dann bei seinem eigenen Abgang. Er teilt noch einmal in alle Richtungen und vor allem gegen Vizepräsident Gurovits sowie gegen GC-Zentralvorstand Andreas Iten aus. Dann verlässt er GC.

März 2021: Sun und Cabanas kommen – dann taucht GC gegen Xamax

«Wann trifft Sky Sun in der Schweiz ein?» Das ist eine der Fragen, die die GC-Fans von der Führung beantwortet haben wollen. Sie haben einen über 30 Fragen umfassenden Katalog verfasst, sie sind unzufrieden mit den Vorgängen, viele können sich nicht mehr mit GC identifizieren.

Kurz darauf beantwortet sich immerhin eine Frage von selbst. Sky Sun trifft in der Schweiz ein und hätte sich keinen besseren Start wünschen können. Als er erstmals im Letzigrund sitzt, zeigt die Mannschaft ein neues Gesicht. Beim 4:1 gegen Aarau gelingt ihr eine der besten Vorstellungen der Saison.

In der Länderspielpause wird die Rückkehr von Ricardo Cabanas bekannt: Der frühere Nationalspieler ist neu für die 12- bis 14-Jährigen zuständig. Für die Fans ist die Rückkehr ein Statement. Wenn einer wie Cabanas an das Projekt glaubt, muss es ja gut kommen, so der Tenor. Im ersten Spiel nach der Länderspielpause taucht GC gegen Xamax dann allerdings 1:4. Und schon stellt sich die Frage, ob es bald wieder Aufregung gibt. Aus sieben Spielen hat die Mannschaft zuletzt neun Punkte geholt. Der Vorsprung auf Thun beträgt noch vier Punkte. Trainer Pereira steht unter Druck.

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