Presse Thread

Alles rund um den Grasshopper-Club Zürich
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Leistungsträger ZH
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Re: Presse Thread

#27101 Beitrag von Leistungsträger ZH »

europäische Spitze... es wäre vielleicht mal gut wenn einer seiner Mitarbeiter dem Sky sagt, dass das noch nie ein Schweizer Verein war und auch nie sein wird :!:

Huwyler
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Re: Presse Thread

#27102 Beitrag von Huwyler »

Vorbild könnte England sein. Ich denke speziell an Manchester United.

Sergio+
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Re: Presse Thread

#27103 Beitrag von Sergio+ »

Das Faultier gehört weg, aber subito. Wir brauchen einen Trainer der was von Fussball versteht und dies den Spielern verständlich vermitteln kann.

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boba7
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Re: Presse Thread

#27104 Beitrag von boba7 »

Die Zeit der unkontrollierten Ausgaben ist vorbei – China stoppt die Grossmachtträume im Fussball

Chinas Regierung bricht die teure Fussballexpansion nach Europa ab. Im Fokus stehen nun das Nationalteam und die heimische Liga.

Ronny Blaschke / NZZ
06.05.2021, 14.00 Uhr

Aufstieg und Fall des chinesischen Fussballs haben einen Namen: Suning. Der Handelskonzern erwarb 2015 an seinem Hauptstandort in Nanjing einen Fussballverein, den Jiangsu Suning FC, auch als Werbeplattform für seine Elektromärkte und Kaufhäuser. Der Klub gab allein für die brasilianischen Spieler Ramires und Alex Teixeira fast 90 Millionen Franken aus, zudem verpflichtete er 2017 die italienische Trainerlegende Fabio Capello.

Die Investitionen von Suning trafen den politischen Zeitgeist. Die Kommunistische Partei wollte China bis 2050 zu einer Fussballgrossmacht formen. Landesweit hörten Unternehmer die Signale aus Peking und engagierten für hohe Ablösesummen und Gehälter Spieler aus Europa und Lateinamerika, der Argentinier Carlos Tévez soll 2017 in Schanghai mehr als 40 Millionen Franken erhalten haben. An manchen Orten zeigten die Investitionen Wirkung, zumindest kurzfristig: Mit Sunings Hilfe wurde der Jiangsu FC 2020 erstmals chinesischer Meister.

Betrieb des Meisters eingestellt

Doch die Unternehmen konnten ihre Ausgaben mit TV-Rechten, Ticketverkäufen oder Merchandising nicht refinanzieren. Corona erschwerte die Lage. Nach mehreren Warnungen griff der politisch kontrollierte Fussballverband vor der laufenden Saison durch: Elf Vereine aus den ersten drei Ligen erhielten wegen finanzieller Probleme keine Lizenz, fünf Klubs lösten sich auf. Wegen nicht gezahlter Gehälter wurde Shandong Taishan aus der asiatischen Champions League ausgeschlossen. In Nanjing hatte Suning mit seinem Klub Schulden von mehr als 80 Millionen Franken angehäuft. Der Konzern fand keinen Käufer und musste den Betrieb des Fussballmeisters einstellen.

Auch international lässt Peking die Expansion zurückdrehen. Ob Hotelkette, Verpackungsindustrie oder Lampenhersteller: Seit 2014 investierten chinesische Unternehmen mehr als zwei Milliarden Franken in zwanzig europäische Klubs. Sie wollten sich auch die Gunst der Politik sichern. «Der Fussball war in China immer ein Minusgeschäft, aber diese Ausgaben gingen den Behörden zu weit», sagt der österreichische Sportsoziologe Tobias Zuser, der in Hongkong lehrt. Nun verschärfte der Staat die Kontrolle der Kapitalflüsse ins Ausland. Als Erstes verkaufte der Immobilienkonzern Wanda Anteile von Atlético Madrid, auch bei Aston Villa, Slavia Prag oder ADO Den Haag zogen sich chinesische Unternehmer zurück.

Nach Aussage der Kommunistischen Partei haben die Vereine die Grosszügigkeit Chinas ohne Gegenleistung missbraucht. Die Zahl der Investoren in Europa hat sich auf zehn halbiert und könnte weiter sinken. Laut italienischen Medienberichten will der angeschlagene Handelsriese Suning nun auch seine Mehrheitsanteile bei Inter Mailand loswerden. Der Verein hat gerade den ersten Meistertitel seit 2010 gewonnen.

«China first»

Im neuen Fünfjahresplan legt die chinesische Führung den Fokus stärker auf die heimischen Märkte, anstelle von kopierten Massenwaren aus dem Ausland sollen eigene Innovationen die Wirtschaft ankurbeln. Als Teil der Unterhaltungsindustrie soll Fussball mit seinen Fanartikeln und medialen Plattformen den Konsum der Chinesen anregen. Allerdings müssen bekannte Geschäftsleute in den Hintergrund treten. Etliche Klubs dürfen ihre Eigentümer nicht mehr im Namen tragen. «Die Regierung möchte den gesellschaftlichen Einfluss von Unternehmern begrenzen», sagt Simon Chadwick, Gründer des Zentrums für eurasische Sportindustrie.

Der Staat will die Wirtschaft stärker regulieren, im Kleinen ist das im Fussball spürbar. Für die Verpflichtung ausländischer Spieler müssen Vereine eine Sondersteuer entrichten, die in die Nachwuchsförderung fliesst. Mit einer neuen Gehaltsobergrenze dürfen ausländische Profis noch 3,3 Millionen Franken pro Saison verdienen. Zudem müssen jedem Team mindestens drei chinesische Spieler angehören, die unter 23 sind.

Im Brennpunkt befindet sich nun die chinesische Nationalmannschaft, die erst einmal an einer WM teilgenommen hat, 2002 in Japan und Südkorea. Der chinesische Fussballverband hatte den Vorstoss des Nationalteams unter die besten 70 Mannschaften bis 2020 als Ziel deklariert. Zurzeit liegt die Auswahl des bevölkerungsreichsten Landes in der Weltrangliste auf Platz 77, hinter Curaçao, Kap Verde oder Burkina Faso.

Kulturelle Hindernisse in der Nachwuchsförderung

Besonderes Gewicht legt der Verband auf die Nachwuchsförderung. Es sollen Tausende Plätze und Fussballakademien entstehen – eine Herausforderung in den dichtbesiedelten Städten. In den Schulen sollen Kinder und Jugendliche mindestens einmal pro Woche Fussball spielen. Doch es bestehen kulturelle Hindernisse. Für die Begrenzung des Bevölkerungswachstums durften chinesische Familien zwischen 1979 und 2015 in der Regel nur ein Kind bekommen. Viele Eltern wollen nicht riskieren, dass sich ihr einziges Kind beim Sport verletzt.

Noch gilt Fussball in China nicht als soziale Aufstiegsmöglichkeit. Eltern geben einen grossen Teil ihrer Einkommen für Schule, Nachhilfe und Universitäten aus. «Der Wettbewerb ist hart. Es geht für junge Menschen darum, an die besten Universitäten zu kommen», sagt Tariq Panja, der mehrfach für die «New York Times» in China recherchiert hat. Darunter leide die Teamfähigkeit. «Die meisten Olympiamedaillen gewinnen chinesische Athleten in Einzeldisziplinen. Sie lernen früh, sich gegen Rivalen durchzusetzen. Aber in einem Fussballteam sollte es keine Rivalen geben.»

In den vergangenen Jahren schlug Staatspräsident Xi Jinping einen zunehmend nationalistischen Ton an. Xi möchte aus China das machen, was das Land über Jahrhunderte gewesen war: eine politische, wirtschaftliche und kulturelle Weltmacht. Mitunter dient der Fussball als Plattform für diese Botschaft. Im Oktober 2018 versammelte der Fussballverband ohne Rücksicht auf den Ligabetrieb 50 Jungprofis in einem Militärcamp. 2019 erhielten die chinesischen Fussballerinnen vor der WM Unterricht mit dem Titel «Mutterland in meinem Herzen». Im vergangenen Jahr forderte das Bildungsministerium von Schulen die Einstellung «pensionierter Sportler, um die Männlichkeit der Schüler zu kultivieren».

Immer wieder kritisieren chinesische Politiker den kulturellen Einfluss von aussen etwa durch Filme aus Hollywood oder Pop-Musik aus Südkorea. Im Fussball gibt es kaum noch Bestrebungen, chinesische Talente bei europäischen Vereinen unterzubringen. Wang Shuang etwa wechselte 2018 als eine der besten Nationalspielerinnen zu Paris Saint-Germain. Schon bald verliehen chinesische Funktionäre und Fans der Erwartung Ausdruck, Wang solle sich auf das Nationalteam fokussieren; seit 2019 spielt sie wieder in ihrer Geburtsstadt Wuhan. Auch Wu Lei, einer der bekanntesten Spieler Chinas, dürfte bald von Espanyol Barcelona zurück in seine Heimat wechseln.

Siege neben dem Platz

Es gehe für China weniger darum, auf dem Platz zu gewinnen, sagt der Sportökonom Simon Chadwick: «China will vor allem neben dem Platz siegen.» Seit der Jahrtausendwende bauten oder finanzierten chinesische Firmen Dutzende Stadien in Afrika, unter anderem in Ghana, Angola und Gabon. Im Gegenzug erhielt das Land bevorzugten Zugang zu Rohstoffen. Eine grosse Bedeutung für die chinesische Handelsroute hat auch die ölreiche Golfregion. 2019 stiegen die Besitzer von Manchester City aus Abu Dhabi bei einem Fussballklub in Chengdu ein. Dort will Abu Dhabis staatliche Airline Etihad ein Drehkreuz für Ostasien etablieren. Zudem bauen chinesische Unternehmen das Stadion, in dem an der WM 2022 in Katar der Final stattfinden wird.

Noch vor anderthalb Jahrzehnten spielte China in der internationalen Sportpolitik keine Rolle. Dann kamen die Olympischen Spiele 2008 in Peking. «Nach Korruptionsfällen in der Fifa zogen sich einige westliche Sponsoren zurück», sagt der Ostasien-Wissenschafter Ilker Gündogan von der Ruhr-Universität Bochum. «In diese Lücke sind chinesische Konzerne gestossen.» Erst vor kurzem wurde der Elektronikkonzern Hisense als Partner der WM 2022 vorgestellt. Mit neuen Netzwerken ebnet die Kommunistische Partei ihrem grossen Ziel den Weg: der Austragung der WM 2030 oder 2034. Dafür werden in China neue Stadien gebaut, darunter die weltweit grösste Fussballarena in Guangzhou.

Viele europäische Spitzenklubs vermarkten sich mit eigenen Büros in China. Es scheint dabei weniger um den Austausch sportlicher Expertise zu gehen. Der FC Bayern München reiste mit grossen Delegationen nach Asien, so konnten auch seine Anteilseigner und Sponsoren Investitionen vereinbaren. Mit Kritik an Menschenrechtsverletzungen halten sich westliche Vereine zurück und folgen damit dem Kurs von Airlines, Hotelketten oder Filmstudios, die heikle Themen auf Druck Pekings ausklammern: die Unterdrückung der Uiguren oder den Konflikt mit Taiwan.

Auch in Hongkong schwindet die Gegenwehr. Mehrfach haben Fans im Stadtstaat bei Fussballspielen vor der Pandemie die chinesische Hymne ausgebuht. Nach Einführung eines neuen Gesetzes könnte ein solcher Protest mit Gefängnis bestraft werden. Im Februar wurde in Hongkong gegen 47 Aktivisten der Demokratiebewegung Anklage erhoben wegen einer angeblichen «Verschwörung zum Umsturz». In den Wochen danach sind Fussballfans bei mehreren Spielen in der 47. Minute aufgestanden und haben applaudiert. Eine offenere Form der Demonstration lässt Peking nicht mehr zu.

Sergio+
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Re: Presse Thread

#27105 Beitrag von Sergio+ »

So, dass hat aber ein paar Wochen gedauert, bis sich dies auch bis zur NZZ durchgesprochen hat... :roll: :lol: :lol:
Das Faultier gehört weg, aber subito. Wir brauchen einen Trainer der was von Fussball versteht und dies den Spielern verständlich vermitteln kann.

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AUUUH
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Re: Presse Thread

#27106 Beitrag von AUUUH »

Sergio+ hat geschrieben: 06.05.21 @ 21:45 So, dass hat aber ein paar Wochen gedauert, bis sich dies auch bis zur NZZ durchgesprochen hat... :roll: :lol: :lol:
Wenn ich mich recht erinnere, ist der Artikel bereits über einen Monat alt. Es wurden aber neue Abschnitte hinzugefügt.
AUUUH!!!

Sergio+
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Re: Presse Thread

#27107 Beitrag von Sergio+ »

https://www.tagblatt.ch/sport/fussball- ... ld.2130366

Wie GC bald wieder Meister werden will – und trotzdem seine Seele sucht

Nach zwei Jahren steht GC vor der Rückkehr in die Super League – wie tickt der Klub nach der Übernahme der Investoren aus China? Eine Spurensuche.

Wird irgendwann wieder alles normal? So wie früher? Es ist die Frage, die zu Corona-Zeiten die ganze Welt beschäftigt. Es ist aber auch eine Frage, die besonders gut zu den Grasshoppers passt.

Gut ein Jahr ist vergangen seit GC nach China verkauft wurde. Es war ein viel beachteter Deal, einer der Fragen aufgeworfen hat. Vor allem diese: Verkauft GC seine Seele?

Wir treffen in Niederhasli Shqiprim Berisha. «Ich bin Jimmy – das ist einfacher», stellt er sich vor. Bevor er, adrett gekleidet und bestens gelaunt vom neuen GC erzählt. Berisha ist der «Managing Director» der Grasshoppers. Er war es, der den Kontakt zum portugiesischen Spielerberater Jorge Mendes hergestellt hatte und auch für die Chinesen Mittelsmann war, um den Kauf den Kauf der Grasshoppers voranzutreiben.
Der Aufstieg als erster Meilenstein, der Meistertitel als Vision

Wohin das «Projekt GC» führen soll, das wird im Gespräch ziemlich schnell klar. «Zurück an die Spitze!», sagt Berisha. Eine klare Vorgabe, wann GC wieder Schweizer Meister sein soll, gibt es zwar nicht, aber das Wort «Meister» dürfe durchaus wieder vorkommen im GC-Vokabular. Berisha sagt: «GC ist ein schlafender Riese, der jetzt Futter braucht.» Und weiter: «Ich spreche gerne von Meilensteinen und Visionen. Der Aufstieg ist nun der erste Meilenstein. Für die Vision eines nächsten Meistertitels müssen wir die Mannschaft dann stets weiterentwickeln.»

Keine Frage: Der Aufstieg in dieser Saison muss gelingen. Vier Punkte Vorsprung sind es vier Runden vor Schluss. Sollte das Team den Aufstieg doch noch vermasseln, so wäre das eine ziemliche Sensation.

Doch die Wahrscheinlichkeit ist gross, dass bei GC – ganz egal, wie die Saison zu Ende geht – erneut viele Wechsel anstehen. Die Zukunft von Trainer Pereira ist ungeklärt. Viele Spieler sind nur leihweise im Verein. Das jetzige Kader würde in der Super League kaum genügen.
Die Beziehungen nach England als Mutmacher

Eines hört man in diesen Tagen im Umfeld von GC immer wieder: Dass Berisha nur ein Handlanger sei, um auszuführen, was die Besitzer in China und die Beratungsagentur Mendes will. Dass sogar Präsident Sky Sun nur ein Entsandter sei, um zu kontrollieren, wie die Befehle umgesetzt werden.

Weil sich die Investoren selbst lieber um die Wolverhampton Wanderers kümmern, ihren Premium-Fussballklub in England, der seit der Übernahme im Sommer 2016 eine bemerkenswerte Entwicklung hinter sich hat. Wolverhampton schaffte erst den Aufstieg in die Premier League, danach gleich zweimal den siebten Rang.

Berisha lassen diese Stimmen kalt. Er sagt: «Alle wollen Beziehungen zu Wolverhampton und Mendes – wir haben sie.» Die Entwicklung von Wolverhampton ist für ihn bester Beweis für die Kompetenz der Investoren. «Ihr Beispiel gibt uns viel Zuversicht.»

Das Gespräch neigt sich dem Ende zu. Ein kleines Anliegen hat Berisha noch, bevor er sich verabschiedet. «Können Sie dieses Bild von mir zum Text stellen?», fragt er. Es ist kein klassisches Porträt-Foto, sondern eine Art Gemälde, GC hat es für Berisha extra erstellt, im Hintergrund steht das Stadion Hardturm, die Heimat von GC, «da gehören wir nämlich hin!».

Die Reise geht weiter an die Zürcher Bahnhofstrasse. Hier ist jene Anwaltskanzlei beheimatet, an der Andras Gurovits als Partner beteiligt ist. Gurovits ist der verbliebene Mann aus der alten GC-Führung. Er ist Präsident der Grasshopper Fussball Stiftung und weiterhin einer von drei GC-Verwaltungsräten.

«Das ist nicht die Mehrheit», sagt er und lacht. Ihm ist klar, dass die neuen Leute das Sagen haben. Stören tut es ihn nicht. «Ich nehme mir aber die Freiheit, meine Meinung zu sagen. Und auch einmal den Finger auf einen wunden Punkt zu legen.»

Gurovits glaubt an das neue GC. Aber ziemlich schnell einmal sagt er: «Ich kann die vielen Fragen aus dem Umfeld gut verstehen. Wenn ich die neuen Besitzer nicht kennen würde, hätte ich vielleicht auch Vorbehalte.» Gurovits versichert: «Bis jetzt haben sie die Verträge eingehalten.» Das Geld fliesst also.

Für GC schon einmal eine gute Nachricht. In der Vergangenheit war das auch schon anders. «Vor knapp zwei Jahren waren wir praktisch klinisch tot und hatten bereits einen Plan zur Liquidation. Es war knapp!» In der Abstiegssaison 2018/19 war das. Ehe der ehemalige Präsident Stephan Anliker und Geldgeber Peter Stüber doch noch ein Notbudget akzeptierten und eine Defizitgarantie von sechs Millionen Franken sprachen.

Die Chinesen haben Hoffnungen und Erwartungen bis anhin also erfüllt. Gurovits sagt aber auch: «Das Tempo, das sie mit den Erneuerungen angeschlagen haben, war ziemlich hoch. Die Herzen der Fans abzuholen, ist auch wichtig.» Auch, dass ihn Berisha in dieser Saison am liebsten losgeworden wäre, trägt Gurovits mit Fassung. «Wichtig ist, dass wir das abgehakt haben. Verschiedene Meinungen gibt es in der Geschäftswelt, das ist normal.» Auch ­Berisha bestätigt die ­Aussprache.
Die Identifikationsfigur: «Es war immer Unruhe»

Zurück in den GC-Campus. Petar Pusic sitzt in einem Sitzungszimmer. Obwohl erst 22-jährig, ist Pusic so etwas wie die letzte verbliebene Identifikationsfigur. Seit der U12 hat er alle Juniorenstationen bei GC durchlaufen. Seit vier Jahren ist er in der ersten Mannschaft. «Es war nicht immer einfach», blickt er zurück. «Manchmal wusste niemand, wie es weitergehen soll. Es war immer Unruhe.»

Pusic ist auch nach dem Abstieg bei GC geblieben, obwohl er Angebote hatte. Er zog es vor, eine wichtigere Rolle zu übernehmen, anstatt die Farben zu wechseln. «Die erste Saison in der Challenge League war eine gute Erfahrung. Mit der zweiten reicht es nun dann auch. Aber ich bin überzeugt, dass sich die Erfahrungen auszahlen, für mich persönlich wie auch für den Klub.»

Vier Spiele noch. Das erste heute Abend gegen Stade Lausanne Ouchy. Danach soll GC endlich wieder in der höchsten Spielklasse sein.
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Re: Presse Thread

#27108 Beitrag von atticus »


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boba7
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#27109 Beitrag von boba7 »


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Klegg
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#27110 Beitrag von Klegg »

https://www.blick.ch/sport/fussball/cha ... 16642.html

Ich weiss, Blick und so. Trotzdem: Wenn das stimmt, dann sind einzig und allein die Chinesen daran Schuld, wenn wir nicht aufsteigen. Von wegen an die Spitze führen, international spielen etc. Wer an so einem Trainer (trotz diversen Warnungen!) festhält, hat nichts im Fussball-Business verloren.

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