Presse Thread

Alles rund um den Grasshopper-Club Zürich
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Leistungsträger ZH
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Re: Presse Thread

#26751 Beitrag von Leistungsträger ZH »

Berisha soll doch weiter Blödsinn machen bis es dem Zentralvorstand zu bunt wird, kommt gut :lol:

Goegi
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Re: Presse Thread

#26752 Beitrag von Goegi »

Wenn er aber tatsächlich einen sofort gültigen Vertrag mit GC hätte, könnte er doch auch nicht mehr für Schaffhausen auflaufen?

Leistungsträger ZH
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Re: Presse Thread

#26753 Beitrag von Leistungsträger ZH »

Goegi hat geschrieben: 20.02.21 @ 10:16 Wenn er aber tatsächlich einen sofort gültigen Vertrag mit GC hätte, könnte er doch auch nicht mehr für Schaffhausen auflaufen?
solche Tricks gehen eindeutig zu weit wenn es denn so sein sollte. Wo soll das noch enden ? Transfers machen damit die Agentur von Berishas Bruder die Provision kassiert und der Spieler kann nicht für GC spielen. Mich überrascht das ganze ja nicht, das hat man davon wenn solche Leute den Namen GC beschmutzen auch wenn das Andere seit Jahren auch schon machten, Walther/Huber :!:

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bocca
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Re: Presse Thread

#26754 Beitrag von bocca »

Das mit Bunjaku hat GC doch offiziell gar nie erwähnt, oder täusche ich mich? Jedenfalls traue ich dem geligen Jimmy alles zu.

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Simmel
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Re: Presse Thread

#26755 Beitrag von Simmel »

Passt wie die Faust aufs Auge. Einer der keine Ahnung von seinem Job hat und diesen erhalten hat wie einen Lotto 6er
Magic-Kappi hat geschrieben:Auf der einen Seite stehen die Einschätzungen der Scouts von Hoffenheim, Schalke, Wolfsburg, PSG, ein paar englischen Vereinen und dem Doumbia-Fanclub. Demgegenüber tritt das vereinigte Fachwissen von ein paar Forumsspasten an.

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AUUUH
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Re: Presse Thread

#26756 Beitrag von AUUUH »

Der GC-Medienchef geht zurück auf die kleine Bühne in Arosa
Der scheidende Kommunikationsverantwortliche Adrian Fetscherin passte auch darum zu GC, weil er die gleichen Sehnsüchte teilt wie der Klub. Beide streben nach Grösse.

Nicola Berger
13.02.2021, 21.45 Uhr

Unzerstörbarer Positivismus: Adrian Fetscher auf dem GC-Campus.

Im Jahr 2013 war Adrian Fetscherin schon einmal Medienchef im Grasshopper-Club. Er bescherte dem Verein Aufmerksamkeit, indem er einen Whirlpool an die Seitenlinie stellen liess und mit dem Torhüter Roman Bürki ein Penaltyschiessen auf dem Dach des Renaissance-Hotels veranstaltete. Puristen rollten mit den Augen, aber immerhin wurde GC wieder wahrgenommen; bedeutende Gesten für einen bedeutenden Klub, das war die Lesart im Umfeld.

Schon damals hatte es etwas Unversöhnliches, wie Fetscherin den Klub verliess – er begründete es mit «fehlendem Vertrauen in die Klubführung». Es hiess, er wäre damals gerne Geschäftsführer geworden, was er bestreitet.

Seit Fetscherin vor vielen Jahren die Rollen tauschte und von hinter den Mikrofonen vor sie wechselte, wäre er einiges gerne gewesen: Besitzer des EHC Kloten zum Beispiel. Aus diesen Plänen wurde nichts – aber bei Teilen des in Bezug auf Fetscherin durchaus gespaltenen GC-Anhangs schien das Teil von dessen Charme zu sein.

Denn auch GC wäre gerne grösser als er derzeit ist; der Klub würde lieber als Rekordmeister und Renommierklub wahrgenommen als so, wie er sich in der Realität präsentiert: als Farmteam der Wolverhampton Wanderers, als Spielball von Investoren, die sich trotz gegenteiligen monatelangen Ankündigungen nie erklären.

Fetscherin hat die Transfers und die Strategie von GC hingebungsvoll in den buntesten Farben dargestellt, das ist eine seiner Qualitäten: dieser scheinbar unzerstörbare Positivismus. War die Journaille kritisch, geisselte Fetscherin sie, er witterte Komplotte oder zumindest «eine Agenda» gegen GC, versteht sich.

Auch das kam an, es ist ja in Mode, auf die Medien einzudreschen. Für einen Kommunikationsverantwortlichen ist es eigentlich ein Tabubruch, in diesem Metier verstehen sich die Arbeitnehmer allermeist als diplomatische Dienstleister.

Aber die Hau-drauf-Taktik von Fetscherin funktionierte. Es gelang ihm, das Narrativ zu stricken, dass GC allein auf weiter Flur kämpfe, mit Fetscherin als eine Art Winkelried. Für so viel Selbstlosigkeit erhielt er oft Zuspruch in den sozialen Netzwerken: «Danke Adi». Trübe Remis gegen Chiasso lassen sich mit einem wohligen Wir-gegen-den-Rest-Gefühl besser ertragen.

Das Talent, Negatives auszublenden, hatte Fetscherin, der Sohn des früheren «Tagesschau»-Moderators Alfred Fetscherin, schon als Berichterstatter. Der NZZ sagte er 2014 offenherzig, er habe als Teleclub-Chefredaktor «immer versucht, das Positive zu sehen».

Diese Eigenschaft hat sich Fetscherin bewahrt. Kurz bevor seine Kündigung bekannt wurde, hatte Fetscherin auf Instagram ein Video veröffentlicht, in welchem er die NZZ für ihre Berichterstattung kritisierte. Es könne keine Rede davon sein, dass GC-intern gegeneinander gearbeitet werde.

Als er darauf seinen Abgang erklärte, behauptete er das Gegenteil und sprach vom «Feind im eigenen Haus». Auf die Frage, ob sich ihm die Ironie, die Diskrepanz verschliesse, sagte er, er habe davon gesprochen, dass es in der Geschäftsleitung keine Differenzen gegeben habe.

Er sagte zudem: «Die Berichterstattung darf und soll kritisch sein. Sie muss aber fair und korrekt bleiben. Als Beispiel portierte die NZZ vor wenigen Tagen das Gerücht, ich hätte ein Alkoholproblem. Dabei trinke ich seit je keinen Alkohol – auch nicht zum Essen. Solche Leute nennen sich heute Journalisten.»

Lob im EHC Arosa
Wenn man ihn anruft, erkennt das Android-Handy seine Nummer immer noch als jene des EHC Arosa, noch so ein gefallener Schweizer Meister, dessen Fetscherin sich angenommen hat. Fünf Jahre war er dort Geschäftsführer bis 2020, er bewegte mit seiner Umtriebigkeit einiges, schob Projekte an – und überforderte andere mit seinem Tempo, so wie schon im HC Thurgau, aus dem er 2014 den «Leuchtturm der Ostschweiz» machen wollte.

Einer, der sein Wirken im Eishockey aufmerksam verfolgte, sagt: «Er hat in Arosa einen sehr guten Job gemacht, er ist ein engagierter, fähiger Verkäufer.» Verkaufen kann Fetscherin vieles: Träume. Sponsorenpakete. Und auch sich selbst, nicht zuletzt das.

Eine spektakuläre Rückkehr?
Es ist nicht klar, ob Fetscherins zweites Intermezzo bei GC sein letztes war; am Samstag gab er sein Comeback im EHC Arosa bekannt, der Traditionsklub hat die Ambition, ab 2022/23 in der Swiss League zu spielen.

GC schmerzt sein Abgang, weil er dem unter der neuen Führung weitgehend seelenlosen, anonymen Konstrukt ein Gesicht gab. In den sozialen Netzwerken beantwortete er fast täglich Fragen, von denen man nicht immer wusste, ob sie tatsächlich jemand gestellt hatte («Wie haben die U 21 und die U 18 in ihren Testspielen abgeschnitten?»). Die Videos halfen, eine gewisse Nähe zum Anhang herzustellen. Sie fällt nun weg.

Es kursierte die Theorie, dass der Abschied und die Tirade gegen den Vizepräsidenten Andras Gurovits Kalkül gewesen sein könnten. Die Absicht: den Druck auf Gurovits zu erhöhen, damit Fetscherin ihn im Verwaltungsrat beerben kann.

Unsinn, sagt Fetscherin, er liebe GC, aber ein Comeback stehe momentan nicht zur Debatte. Und ein VR-Mandat interessiere ihn schon gar nicht: «Ich bin kein Verwalter.»

Die Brandrede sei vielmehr ein Hilfeschrei gewesen, nachdem er intern während Monaten kein Gehör gefunden habe. Sieht er Parallelen zu den Geschehnissen von einst, in Kloten? «Ich habe 2012 alles öffentlich gemacht, was der damalige Präsident der Kloten Flyers auf dem Kerbholz hatte. Die Medien wollten mir die Vorkommnisse nicht glauben und kritisierten mich. Nun ist Jürg Bircher für all das, was ich ans Tageslicht gebracht habe, verurteilt worden. Ohne wirklich triftige Gründe und das Wissen um Fakten hätte ich mich jetzt bei GC nie so weit aus dem Fenster gelehnt.»

Die Bühne Zürichs werde ihm nicht fehlen, sagt er, es gehe ihm um Herausforderungen – und Arosa sei eine solche. Sie werden bis auf weiteres in der Unterklassigkeit nach Grösse streben: Fetscherin und die Grasshoppers.

NZZAS: https://nzzas.nzz.ch/sport/gc-adrian-fe ... ld.1601709
AUUUH!!!

Bitch
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Re: Presse Thread

#26757 Beitrag von Bitch »

Mimimi, alle gegen die ach so pösen Medien! Heult leise ihr Presse-Idioten

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Re: Presse Thread

#26758 Beitrag von GC Supporter »

Das spannende ist ja die Aussage und der link zu Kloten wo Misswirtschaft nun bis zur Verurteilung geführt hat. Was also hat Afe gesehen, das er sich so auf die Äste raus lässt?! Dumm ist er nicht, hätte es nicht hand und fuss könnten ihm Anzeigen drohen!!! Schade wissen wir noch nicht alles, erstaunen würde es mich aber nicht, wenn da gewisse Herren sich Wirschaftskriminell verhalten hätten...

atticus
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Re: Presse Thread

#26759 Beitrag von atticus »

GC Supporter hat geschrieben: 21.02.21 @ 11:08 Schade wissen wir noch nicht alles, erstaunen würde es mich aber nicht, wenn da gewisse Herren sich Wirschaftskriminell verhalten hätten...
Mich auch nicht. Aber es würde mich erstaunen, wenn es Gurovits wäre.

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Re: Presse Thread

#26760 Beitrag von GC Supporter »

Könnte ja sein dass Gurovits das vergangene nur behütet und schaut das ja nichts nach draussen geht oder gar noch schlimmer...

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