Hardturm Neubau

Alles rund um den Grasshopper-Club Zürich
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Simmel
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Re: Hardturm Neubau

#1911 Beitrag von Simmel »

Mehr dazu: https://www.limmattalerzeitung.ch/limma ... ld.2125193

Hardturm-Gegner bleiben hartnäckig

Doch auch gegen dieses Projekt gibt es hartnäckigen Widerstand: Eine Stimmrechtsbeschwerde ist laut Spinner jetzt vor Bundesgericht hängig, eine weitere vor dem Bezirksgericht Zürich. In der ersten moniert ein Bürger, im Abstimmungsbüchlein sei zu wenig auf die Sicherheitsvorkehrungen im Stadion eingegangen worden. In der zweiten wird kritisiert, dass die Stadt erst nach der September-Abstimmung bekanntgab, in einem der geplanten Hochhäuser eine Primar- und Sekundarschule unterbringen zu wollen. Spinner sagt:

«Die Beschwerden zeigen, dass es Leute gibt, die dieses Stadion unbedingt verhindern wollen.»
Noch ausstehend sei zudem der Entscheid des Kantons über den vom Stadtzürcher Stimmvolk gutgeheissenen Hardturm-Gestaltungsplan. Auch dagegen sind Rekurse möglich, ebenso gegen die danach fällige Baubewilligung.


Die unendliche Geschichte um Zürichs Stadionpläne geht also weiter. Nach jetzigem Stand soll 2024 das Eröffnungsspiel in der geplanten Credit-Suisse-Arena auf dem Hardturm-Areal stattfinden. Einstweilen können sich die Fans, wenn sie wieder ins Stadion dürfen, im Letzigrund an den Stützenwürsten vom Grill laben, die an die Baumängel erinnern.
Magic-Kappi hat geschrieben:Auf der einen Seite stehen die Einschätzungen der Scouts von Hoffenheim, Schalke, Wolfsburg, PSG, ein paar englischen Vereinen und dem Doumbia-Fanclub. Demgegenüber tritt das vereinigte Fachwissen von ein paar Forumsspasten an.

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Rintintin_14
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Re: Hardturm Neubau

#1912 Beitrag von Rintintin_14 »

Simmel hat geschrieben: 15.04.21 @ 15:13 Mehr dazu: https://www.limmattalerzeitung.ch/limma ... ld.2125193

Hardturm-Gegner bleiben hartnäckig

Doch auch gegen dieses Projekt gibt es hartnäckigen Widerstand: Eine Stimmrechtsbeschwerde ist laut Spinner jetzt vor Bundesgericht hängig, eine weitere vor dem Bezirksgericht Zürich. In der ersten moniert ein Bürger, im Abstimmungsbüchlein sei zu wenig auf die Sicherheitsvorkehrungen im Stadion eingegangen worden. In der zweiten wird kritisiert, dass die Stadt erst nach der September-Abstimmung bekanntgab, in einem der geplanten Hochhäuser eine Primar- und Sekundarschule unterbringen zu wollen. Spinner sagt:

«Die Beschwerden zeigen, dass es Leute gibt, die dieses Stadion unbedingt verhindern wollen.»
Noch ausstehend sei zudem der Entscheid des Kantons über den vom Stadtzürcher Stimmvolk gutgeheissenen Hardturm-Gestaltungsplan. Auch dagegen sind Rekurse möglich, ebenso gegen die danach fällige Baubewilligung.


Die unendliche Geschichte um Zürichs Stadionpläne geht also weiter. Nach jetzigem Stand soll 2024 das Eröffnungsspiel in der geplanten Credit-Suisse-Arena auf dem Hardturm-Areal stattfinden. Einstweilen können sich die Fans, wenn sie wieder ins Stadion dürfen, im Letzigrund an den Stützenwürsten vom Grill laben, die an die Baumängel erinnern.
Was für Leute sind das? Ehrlich, es ist zum Verzweifeln!

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Maho
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Re: Hardturm Neubau

#1913 Beitrag von Maho »

Krank solche Leute... :roll:
1929- HARDTURM I EUSNÄ HERZÄ EUSÄS DIHAI- 2007

yes
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Re: Hardturm Neubau

#1914 Beitrag von yes »

Simmel hat geschrieben: 15.04.21 @ 15:13 Mehr dazu: https://www.limmattalerzeitung.ch/limma ... ld.2125193

Hardturm-Gegner bleiben hartnäckig

Doch auch gegen dieses Projekt gibt es hartnäckigen Widerstand: Eine Stimmrechtsbeschwerde ist laut Spinner jetzt vor Bundesgericht hängig, eine weitere vor dem Bezirksgericht Zürich. In der ersten moniert ein Bürger, im Abstimmungsbüchlein sei zu wenig auf die Sicherheitsvorkehrungen im Stadion eingegangen worden. In der zweiten wird kritisiert, dass die Stadt erst nach der September-Abstimmung bekanntgab, in einem der geplanten Hochhäuser eine Primar- und Sekundarschule unterbringen zu wollen. Spinner sagt:

«Die Beschwerden zeigen, dass es Leute gibt, die dieses Stadion unbedingt verhindern wollen.»
Noch ausstehend sei zudem der Entscheid des Kantons über den vom Stadtzürcher Stimmvolk gutgeheissenen Hardturm-Gestaltungsplan. Auch dagegen sind Rekurse möglich, ebenso gegen die danach fällige Baubewilligung.


Die unendliche Geschichte um Zürichs Stadionpläne geht also weiter. Nach jetzigem Stand soll 2024 das Eröffnungsspiel in der geplanten Credit-Suisse-Arena auf dem Hardturm-Areal stattfinden. Einstweilen können sich die Fans, wenn sie wieder ins Stadion dürfen, im Letzigrund an den Stützenwürsten vom Grill laben, die an die Baumängel erinnern.
Bei denen muss eine furchtbare Kindheit oder etwas in der Richtung dahinter stecken, das ist doch kein gesundes Verhalten. Auch wenn man Fussball hasst, jeder muss irgendwann im Leben Niederlagen einstecken. Die verhalten sich wie wenn bei der Fertigstellung des Stadions alle ihre Erstgeborenen dort drin gekreuzigt werden würden.

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AUUUH
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Re: Hardturm Neubau

#1915 Beitrag von AUUUH »

yes hat geschrieben: 15.04.21 @ 19:55
Simmel hat geschrieben: 15.04.21 @ 15:13 Mehr dazu: https://www.limmattalerzeitung.ch/limma ... ld.2125193

Hardturm-Gegner bleiben hartnäckig

Doch auch gegen dieses Projekt gibt es hartnäckigen Widerstand: Eine Stimmrechtsbeschwerde ist laut Spinner jetzt vor Bundesgericht hängig, eine weitere vor dem Bezirksgericht Zürich. In der ersten moniert ein Bürger, im Abstimmungsbüchlein sei zu wenig auf die Sicherheitsvorkehrungen im Stadion eingegangen worden. In der zweiten wird kritisiert, dass die Stadt erst nach der September-Abstimmung bekanntgab, in einem der geplanten Hochhäuser eine Primar- und Sekundarschule unterbringen zu wollen. Spinner sagt:

«Die Beschwerden zeigen, dass es Leute gibt, die dieses Stadion unbedingt verhindern wollen.»
Noch ausstehend sei zudem der Entscheid des Kantons über den vom Stadtzürcher Stimmvolk gutgeheissenen Hardturm-Gestaltungsplan. Auch dagegen sind Rekurse möglich, ebenso gegen die danach fällige Baubewilligung.


Die unendliche Geschichte um Zürichs Stadionpläne geht also weiter. Nach jetzigem Stand soll 2024 das Eröffnungsspiel in der geplanten Credit-Suisse-Arena auf dem Hardturm-Areal stattfinden. Einstweilen können sich die Fans, wenn sie wieder ins Stadion dürfen, im Letzigrund an den Stützenwürsten vom Grill laben, die an die Baumängel erinnern.
Bei denen muss eine furchtbare Kindheit oder etwas in der Richtung dahinter stecken, das ist doch kein gesundes Verhalten. Auch wenn man Fussball hasst, jeder muss irgendwann im Leben Niederlagen einstecken. Die verhalten sich wie wenn bei der Fertigstellung des Stadions alle ihre Erstgeborenen dort drin gekreuzigt werden würden.
Wenns so weitergeht mit den unnötigen Einsprachen, dann wird das vielleicht noch zur Option! :evil:

Liebe Stadiongegner: Gebt es endlich auf! Ihr verschwendet nur die Zeit aller beteiligten und werdet nichts erreichen.
AUUUH!!!

GC Supporter
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Re: Hardturm Neubau

#1916 Beitrag von GC Supporter »

Bei denen sollte man mal die Klingel an der Tür suchen...

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kummerbube
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Re: Hardturm Neubau

#1917 Beitrag von kummerbube »

Was regt ihr euch auf? Das ist Evolution, ganz einfach. Wenn eine Gruppe von Individuen ohne Not (!!!) sein eigenes Nest zerstört ohne vorher ein neues gebaut zu haben, dann wird diese Gruppe in der rauhen und schutzlosen Welt untergehen und aussterben. :idea:
atticus hat geschrieben: 28.05.21 @ 0:25Aber wahrscheinlich werde ich mich einfach dumm stellen und das Beste hoffen, wie meistens wenn es um GC geht.

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Charlie Bronson
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Re: Hardturm Neubau

#1918 Beitrag von Charlie Bronson »

kummerbube hat geschrieben: 15.04.21 @ 22:03 Was regt ihr euch auf? Das ist Evolution, ganz einfach. Wenn eine Gruppe von Individuen ohne Not (!!!) sein eigenes Nest zerstört ohne vorher ein neues gebaut zu haben, dann wird diese Gruppe in der rauhen und schutzlosen Welt untergehen und aussterben. :idea:

So eine Gruppe muss wohl einen Vogel haben.
Das ist keine Charity, das ist Business

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Fuessballer Moldovan
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Re: Hardturm Neubau

#1919 Beitrag von Fuessballer Moldovan »

Charlie Bronson hat geschrieben: 15.04.21 @ 22:08
kummerbube hat geschrieben: 15.04.21 @ 22:03 Was regt ihr euch auf? Das ist Evolution, ganz einfach. Wenn eine Gruppe von Individuen ohne Not (!!!) sein eigenes Nest zerstört ohne vorher ein neues gebaut zu haben, dann wird diese Gruppe in der rauhen und schutzlosen Welt untergehen und aussterben. :idea:

So eine Gruppe muss wohl einen Vogel haben.
:lol:

tnt
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Re: Hardturm Neubau

#1920 Beitrag von tnt »

nzz hat geschrieben:Und er geht doch weiter, der Zürcher Stadionstreit: Ein «Ensemble»-Gegner erhält vor Bundesgericht recht
Das neue Zürcher Fussballstadion wird juristisch bekämpft – in einem ersten Fall hatten die Gegner damit Erfolg: Das Bundesgericht hat eine Beschwerde gegen die Abstimmung vom letzten Herbst gutgeheissen.

Michael von Ledebur
21.04.2021, 05.35 Uhr

In der Hochstimmung nach der gewonnenen Stadionabstimmung vom Herbst sagte Hans Klaus, Sprecher des «Ensemble»-Projekts: «Es wird für allfällige Rekurrenten nicht einfach sein, neue Themen zu finden.» Mit dem erneuten Ja an der Urne seien sämtliche Details des Vorhabens von den Stimmberechtigten in zwei Abstimmungen genehmigt worden. Stadtrat André Odermatt (sp.) appellierte an die Gegner, man solle dem Projekt für ein Fussballstadion in Zürich-West nun keine Steine mehr in den Weg legen. Das Zürcher Stimmvolk hatte die Vorlage am 27. September mit einem Ja-Stimmen-Anteil von 59,1 Prozent angenommen.

Doch es deutet alles darauf hin, dass die Rufe ungehört verhallt sind. Die Gegner des Vorhabens sind entschlossen, gegen das Projekt «Ensemble» juristisch vorzugehen. Es umfasst ein Stadion für 18 000 Zuschauer, eine Genossenschaftssiedlung mit gemeinnützigen Wohnungen und zwei Hochhäuser. Ihre allererste Möglichkeit zu juristischem Widerstand haben sie erfolgreich genutzt: Eine Stimmrechtsbeschwerde gegen die Stadionabstimmung vom Herbst wurde vom Bundesgericht gutgeheissen. Die Urteilsschrift liegt der NZZ vor.

Ein Bezirksrat in den Ferien
Der Grund für die Gutheissung ist formaler Natur. Als erste Instanz hatte im vergangenen Dezember der Bezirksrat über die Stimmrechtsbeschwerde entschieden und sie klar abgelehnt. Doch anstatt in fünfköpfiger Vollbesetzung entschied der Bezirksrat zu viert und begründete dies damit, dass ein Mitglied in den Ferien geweilt habe.

Das Verwaltungsgericht hatte die Abwesenheit noch nicht als schwerwiegenden Mangel gesehen. Das Bundesgericht hingegen schon: Der Bezirksrat hätte ein Ersatzmitglied beiziehen müssen. Die Beschwerde geht zurück an die erste Instanz, den Bezirksrat, der in «verfassungskonformer Besetzung» – also zu fünft – darüber zu urteilen habe.

Der Beschwerdeführer, Peter Wolfgang von Matt, zieht gegen zahlreiche Grossprojekte juristisch und politisch zu Felde. Er sagt: «Der Entscheid aus Lausanne ist ermutigend. Er ist ein Signal dafür, dass die Organe des Rechtsstaates ihre Sorgfaltspflicht ernst nehmen müssen.» Von Matt hatte moniert, dass die Stimmberechtigten in der Abstimmungszeitung zu wenig über Sicherheitsrisiken bei Fussballspielen informiert worden seien. Darauf ist das Bundesgericht allerdings nicht eingegangen. Dies ist von Matt klar. Er halte aber daran fest, «dass die Abstimmung an einem unüberwindbaren Demokratiedefizit gelitten hat und deshalb für ungültig erklärt werden muss».

Allerdings deutet nichts auf eine Abstimmungswiederholung hin. In der Sache dürfte sich also nichts ändern. Dieser Meinung ist auch der Zürcher Hochbaudepartements-Sekretär Urs Spinner: Materiell sei die Beschwerde haltlos. «Und wir sind zuversichtlich, dass der Bezirksrat und allfällige weitere Instanzen beide Beschwerden sehr zügig bearbeiten. Man weiss auch bei den Gerichten um die Bedeutung des Projekts, das bereits zwei Volksabstimmungen gewonnen hat.»

Eine zweite Beschwerde ist hängig
Tatsache ist, dass es den Gegnern des Stadionprojekts gelungen ist, das Vorhaben zu verzögern, selbst wenn es nur um wenige Monate gehen sollte – mit dieser Dauer rechnet der «Ensemble»-Sprecher Klaus. Bevor die Stimmrechtsbeschwerden nicht erledigt sind, kann der Regierungsrat den Gestaltungsplan nicht festsetzen. Gegen den Gestaltungsplan kann man auch wieder rekurrieren, in drei Instanzen bis vor Bundesgericht. Erst wenn dieser rechtskräftig ist, kann gestützt darauf eine Baubewilligung erteilt werden, und diese kann man wiederum bis vor die höchste Instanz anfechten. Das «Ensemble»-Projekt-Team hofft nach wie vor, dass der Ball in drei bis vier Jahren im neuen Stadion rollt.

Vor Bezirksrat hängig ist noch eine zweite Beschwerde, wie die Zeitungen von CH-Media kürzlich schrieben. Darin wird kritisiert, die Stadt habe erst nach der Abstimmung bekanntgegeben, dass sie in einem der geplanten Hochhäuser eine Primar- und Sekundarschule unterbringen will. Dem Vernehmen nach stammt die Beschwerde aus dem Umkreis einer Gruppe von Stadiongegnern aus Höngg, die als besonders entschlossen gilt.

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