MATCHMAGAZIN

Alles rund um den Grasshopper-Club Zürich
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ze pequeno
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#1 Beitrag von ze pequeno »

Das ist ja vielleicht ein Schmuddelblatt dieses Magazin. Thomas Wyss hat mal das Vorwort gehalten, war nicht schlecht aber auch nicht recht. Das GC immer noch im Aufbau sei, beantwortete Wyss so; "auch Rom wurde nicht an einem Tag gebaut."

Aber mittlerweilen steht Rom!

und dann diese vielen unwichtigen Berichte in diesem Heft, und dann noch die vielen vielen Werbungen auf jeder Seite wie 20 MInuten Zeitung (nur ist diese Gratis, weill sie eben so viele Werbungen haben)
und dann noch die Schlussseite mit dem Siemes Sponsor! Ist ja wirklich sehr einfallsreich was sic handy und gaby immer zu schrieben haben, was soll der Schrott?
was meint ihr dazu?

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ensifera
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#2 Beitrag von ensifera »

Dazu gabs eben erst einen Bericht in der NZZ:

Nicht nur glänzende Visitenkarten

Zwischen Faltblatt und Hochglanzheft: Match-Magazine der Super-League-Klubs. Von Christine Steffen

Das Match-Magazin gehört zu einem Fussballspiel wie die Bratwurst. Neber der Information verräte es etwas darüber, wie ein Klub auftreten will, welche Mittel er hat, wo er beheimatet ist. Die Hefte der Super-League-Klubs unterscheiden sich in einem ähnlichen Mass wie ihre Stadien. Begnügen sich die einen mit der Kaderliste auf einem Faltblatt, bemühen sich andere, die Fans in Hochglanzheften mit Lesestoffen zu unterhalten. Die meisten Hefte leiden unter den verschiedenen Ansprüchen: Weil sie Plattform für Sponsoren und Inserenten sein müssen und zudem statistisches Material liefern, kommen sie für den Leser unattrativ daher - mit Ausnahmen. Grob lassen sich Magazine in drei Kategorien einteilen: Die Ehrgeizigen, die Provinziellen und die Vernachlässigten.

Die Ehrgeizigen

Sollten noch Zweifel darüber bestehen, dass sich der FC Basel in eigenen Sphären bewegt, werden sie hier endgültig ausgeräumt: Er hat nicht ein Magazin, er hat zwei. Das "Joggeli Magazin" wird für zwei Franken an den Heimspielen verkauft. Es bietet vielfältigen Lesestoff: Neben einem Spielerporträt und dem Blick über die Grenzen fehlt - im Magazin, das vor dem Spiel gegen Schaffhausen erschien - selbst ein historischer Exkurs zum Bau des Munots nicht. "Rotblau" (Auflage: 15'000), das den Mitgliedern des FCB zugestellt wird und am Kiosk für acht Franken verkauft wird, bringt Reportagen, Porträts, Statistiken. Es orientiert sich in seiner professionellen Aufmachung an Produkten ausländischr Spitzenklubs und muss den Vergleich nicht scheuen. Mit diesen Heften hat der FCB den Rivalen aus Zürich auch auf publizistischer Ebene überhplt. Der GC gibt bereits seit 1989 des "GC-Magazin" (Auflage: 5'000 bis 8'000) heraus, das "schön und leserfreundlich" sein soll, wie Eugen Desiderato, Pressechef und Magazin-Verantwortlicher, sagt. Angestrebt werden Informationen und Kundenbindungen, angeboten werden auch Lesestoffe, die über reine Faktenvermittlung hinausgehen. Desiderato versteht, das Heft als Beilage zur Imagepflege, der sich lohne, auch wenn es nicht ganz kostendeckend produziert werde, da die Inserate-Akquistion im Raum Zürich harzig verlaufe. Dass das GC und der FCB deine gepflegte Visitenkarte ageben möchten, überrrascht nicht - dass der FC St. Gallen eins ehr gut gemachtes Match-Magazin herausgibt, schon eher. Das Ostschweizer Magazin "inside" hebt sich mit der eleganten Grafik wohltuend von den meisten anderen Heften ab. Neben den üblichen Informationen zu Gegnern und Junioren nimmt die Kolumne "Hutter & Mock" auf amüsante Weise aktuelle Entwicklungen im Klub aus Fan-Optik auf - lesenswert. Der FC Zürich bleibt sich treu. Ambitionierte Ziele zum Saisonstart, ehergeiziges Magazin-Konzept: Pressechef Alexander Kuska möchte mit dem "Eisnull" Personen ins Zentrum rücken, von Emotionen erzählen, differenzierte Porträts und Berichte verfassen, die auch die gegnerischen Fans ansprechen. Bereits gibt es Ausbaupläne: Das Heft soll künftig Nichtmitgliedern un Nicht-Matchbesuchern im Abonnement abgeboten werden.

Die Provinziellen

Urs Müller verantwortlich für das Aarauer Heft "Match-Infos", hält nicht viel von solch ausgeklügelten Konzepten. "Es kann nicht sein, dass man mit Herzblut ein Heft verfasst, und nach dem Spiel legt es am Boden", sagt er. Darum beschränkt sich der FC Aarau auf Informationen, die unmittelbar das Spiel betreffen. Der Rest des Hefts ist eine Collage aus Inseraten des lokalen Gewerbes, die sich für den Verein lohnt: Rund 30'000 Franken hat sie in der letzten Saison eingebracht. Allerdings sei dies nur möglich gewesen, so Müller, weil er und andere "Aarau-Verrückte" zu günstigen Konditionen gearbeitet hätten. Wenig mehr als Informationen und Inserate liefern auch die Magazine des FC Thun, des FC Schaffhausen und von Xamax. Das Durchdringen des Inseratewalds ist jedoch nicht ohne Reiz: Gerade lokale Kleinunternehmer lassen es sich hin und wieder nicht nehmen, einen kreativen Effort zu leisten. Zum Beispiel dichten sie:"Bruchsch no chli Energie zum Fäne, verpflegsch'di a de ständ von dene." (Aus dem "Match-Infos" des FC Aarau.) Oder es werden "news aus aller Welt" vermeldet: "Wiederkehr und Oberli zum FC Wil". (Aus dem Match-Magazin des FC Thun.) Es ist nicht zu übersehen, dass hier Laien am Werk sind, die auch nicht immer besonders schreibkundig sind. Störend ist dies nicht; im Gegenteil bieten diese Magazine einen ehrlichen Einblick in die kleine Welt der Vereine, die mit dem zurechtkommen, was sie haben: einem kleinen Budget und einer ebensolchen Administration.

Die Vernächlässigten

Eine kleine Administation haben zwar auch die Young Boys. Trotzdem stört am Match-Magazin, dass es den sportlichen Ansprüchen der Berner hinterherhinkt und ausser in der Kolumne von Chrigu Zingg betulich daherkommt. Dass ihm "im Internetzeitalter kein grosser Stellenwert" zukommt, wie der Medienverantwortlicher Stefan Stauffiger sagt, ist schmerlich ersichtlicht. Vielleicht leisten sich die Berner mit dem Einzug in das neue Stadion eine ansprechendere Visitkenkarte.
Noch ein Klub will hoch hinaus: Servette Genf hat 21 neue Spieler verpflichtet. Der öffentliche Auftritt beschränkt sich auf ein Faltblatt. Aber bald, versprich die Homepage, werde ein richtiges Programm mit vielen redaktionellen Seiten erscheinen.

Quelle: NZZ am Sonntag, 19. September 2004

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yoda
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#3 Beitrag von yoda »

Find das Teil nicht mal so schlecht. Die NZZ bestätigt dies. Werbung ist logisch! Das Magazin ist übrigens nichts anderes, als ein weiterer Werbeträger für die Sponsoren. Die Werbung wie bei 20Minuten erklärt sich also von selbst.

Über den Inhalt selber lässt sich natürlich streiten.
Möge die Macht mit uns sein, immer!

Coyotin_ZH
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#4 Beitrag von Coyotin_ZH »

Also wänn mär oisäs Matchmagazin und's 1-0 vom FCZ beguätachtet, dänn hät GC kei Chancä... Diä sölläd sich mal äs Bispil näh!!!
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ze pequeno
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#5 Beitrag von ze pequeno »

yoda hat geschrieben:Find das Teil nicht mal so schlecht. Die NZZ bestätigt dies. Werbung ist logisch! Das Magazin ist übrigens nichts anderes, als ein weiterer Werbeträger für die Sponsoren. Die Werbung wie bei 20Minuten erklärt sich also von selbst.

Über den Inhalt selber lässt sich natürlich streiten.
hab den vergleich mit 20 minuten nur gebracht, weill diese Zeitung genau wegen den vielen Werbungen gratis ist, aber das MAGAZIN kostet!!!

dialimou
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#6 Beitrag von dialimou »

ze pequeno hat geschrieben:
yoda hat geschrieben:Find das Teil nicht mal so schlecht. Die NZZ bestätigt dies. Werbung ist logisch! Das Magazin ist übrigens nichts anderes, als ein weiterer Werbeträger für die Sponsoren. Die Werbung wie bei 20Minuten erklärt sich also von selbst.

Über den Inhalt selber lässt sich natürlich streiten.
hab den vergleich mit 20 minuten nur gebracht, weill diese Zeitung genau wegen den vielen Werbungen gratis ist, aber das MAGAZIN kostet!!!
na und, das geld kommt ja GC zu gute...

und als abonnent bekomme ich es eh gratis!
Dirty Erich hat geschrieben:Wir waren schon immer nüchtern, kalt, abweisend, ein bisschen arrogant. So sind die Zürcher. Und so bin ich. Man kann sich nicht verleugnen.

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Godfather
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#7 Beitrag von Godfather »

Vor dem Heimspiel gegen Thun ist mir beim Spielplan des Magazins dies aufgefallen: "Aarau 1:31 Young Boys"

Gestern lese ich das Heft wieder kurz durch, und es überrascht wohl kaum jemanden: "Aarau 1:31 Young Boys" stand da immer noch.

Sorry, aber jede Primarschülerzeitung wird professioneller gemacht.

:wink:

timosp
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#8 Beitrag von timosp »

Früher war auf der Seite der Mannschaftsaufstellungen immer die Nummer 12 sprich wir GC Fans aufgeführt, doch nun ist die nicht mehr aufgelistet???

War eine Ehrbekundung an Uns Fans...

:?: :!:

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Godfather
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#9 Beitrag von Godfather »

Ist mir ehrlich gesagt egal, jeder Amateurklub hat das mit der Nr. 12 schon eingeführt, wüsste nicht was daran so toll sein soll.

Coyotin_ZH
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#10 Beitrag von Coyotin_ZH »

Nach äm Spiel gäg Aarau händ mier diä #12 au nöd so würkli verdient!!!
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