neuer Hardturm kommt nun doch, aber...
Credit Suisse und Stadt treiben Stadionprojekt voran
Die Trägerschaft des Stadions Zürich, die Credit Suisse (CS) und die Stadt Zürich, sind nach wie vor willens, das Projekt auf dem Hardturmareal weiterzuverfolgen. Wie es in einer Mitteilung auf der Homepage der CS heisst, werde nächstens beim Kanton das vom Bundesgericht verlangte Gesuch eingereicht.
mbm. Die Trägerschaft ersucht mit dem Gesuch um eine Ausnahmebewilligung für den Einbau der Gebäudesohle unter den mittleren Grundwasserspiegel. Dieser Schritt werde gemacht, weil man mit Befriedigung zur Kenntnis genommen habe, dass das Bundesgericht im März 2008 die Beschwerde der Trägerschaft teilweise gutgeheissen und diejenige der Gegner formell vollumfänglich abgewiesen habe. Der wesentlichste Punkt zuhanden der Trägerschaft war die Einholung dieser Ausnahmebewilligung. Nach der genauen Analyse des Bundesgerichtsentscheids ist die Trägerschaft von der grundsätzlichen Realisierbarkeit ihres schon sehr weit entwickelten Projekts überzeugt.
Absage an Alternativprojekt
Dagegen wird einem Alternativprojekt der Architekten Walter Wäschle und Ernst Meyer eine Absage erteilt. Diese schlugen eine sogenannte Duplex-Arena vor, die aus einem Fussball- und einem danebenliegenden Eishockeyfeld besteht, aber keine Mantelnutzung hat. Gemäss Angaben der Trägerschaft ist eine Duplex-Arena wirtschaftlich nicht machbar. Ausserdem liesse sich das Alternativprojekt nicht schneller realisieren als das Stadion Zürich.
Die IG Hardturmquartier steht hingegen der Duplex-Arena positiv gegenüber. An der Generalversammlung äusserten sich die Mitglieder wohlwollend zum Projekt, wie die IG mitteilt. Zwar sei die Architektursprache wegen ihrem Futurismus gewöhnungsbedürftig, doch sei das Projekt wegen der geringen Höhe und der fehlenden Mantelnutzung quartierverträglicher als das mittlerweile veraltete Projekt der CS und der Stadt Zürich.
Baubeginn Ende 2009
Die Trägerschaft rechnet damit, etwa Ende 2009 den Bau in Angriff und das Stadion 2013 in Betrieb nehmen zu können. Allerdings kann, wenn der Kanton dem Gesuch um die Ausnahmebewilligung stattgibt, dieser Entscheid wieder gerichtlich angefochten werden – erneut bis ans Bundesgericht.
www.nzz.ch
Die Trägerschaft des Stadions Zürich, die Credit Suisse (CS) und die Stadt Zürich, sind nach wie vor willens, das Projekt auf dem Hardturmareal weiterzuverfolgen. Wie es in einer Mitteilung auf der Homepage der CS heisst, werde nächstens beim Kanton das vom Bundesgericht verlangte Gesuch eingereicht.
mbm. Die Trägerschaft ersucht mit dem Gesuch um eine Ausnahmebewilligung für den Einbau der Gebäudesohle unter den mittleren Grundwasserspiegel. Dieser Schritt werde gemacht, weil man mit Befriedigung zur Kenntnis genommen habe, dass das Bundesgericht im März 2008 die Beschwerde der Trägerschaft teilweise gutgeheissen und diejenige der Gegner formell vollumfänglich abgewiesen habe. Der wesentlichste Punkt zuhanden der Trägerschaft war die Einholung dieser Ausnahmebewilligung. Nach der genauen Analyse des Bundesgerichtsentscheids ist die Trägerschaft von der grundsätzlichen Realisierbarkeit ihres schon sehr weit entwickelten Projekts überzeugt.
Absage an Alternativprojekt
Dagegen wird einem Alternativprojekt der Architekten Walter Wäschle und Ernst Meyer eine Absage erteilt. Diese schlugen eine sogenannte Duplex-Arena vor, die aus einem Fussball- und einem danebenliegenden Eishockeyfeld besteht, aber keine Mantelnutzung hat. Gemäss Angaben der Trägerschaft ist eine Duplex-Arena wirtschaftlich nicht machbar. Ausserdem liesse sich das Alternativprojekt nicht schneller realisieren als das Stadion Zürich.
Die IG Hardturmquartier steht hingegen der Duplex-Arena positiv gegenüber. An der Generalversammlung äusserten sich die Mitglieder wohlwollend zum Projekt, wie die IG mitteilt. Zwar sei die Architektursprache wegen ihrem Futurismus gewöhnungsbedürftig, doch sei das Projekt wegen der geringen Höhe und der fehlenden Mantelnutzung quartierverträglicher als das mittlerweile veraltete Projekt der CS und der Stadt Zürich.
Baubeginn Ende 2009
Die Trägerschaft rechnet damit, etwa Ende 2009 den Bau in Angriff und das Stadion 2013 in Betrieb nehmen zu können. Allerdings kann, wenn der Kanton dem Gesuch um die Ausnahmebewilligung stattgibt, dieser Entscheid wieder gerichtlich angefochten werden – erneut bis ans Bundesgericht.
www.nzz.ch
Abfuhr für Doppelstadion-Projekt in Zürich
Auf dem Zürcher Hardturm wird kein Doppelstadion für Fussball und Eishockey entstehen. Die Stadt Zürich und die Credit Suisse treiben ihr eigenes Projekt voran - fürchten aber neue Rekurse.
http://www.tagi.ch/media/images/331/339674.jpg
Das Projekt für ein Doppelstadion für Fussball und Eishockey auf dem Hardturm.
Die Meinungen in der IG Hardturmquartier sind gemacht: «Wir hoffen sehr, dass das Duplexstadion mit Fussball- und Eishockeyarena gebaut wird», sagt Kopräsident Walter Vismara. Das geplante Stadion Zürich - eine Fussballarena mit 30'000 Plätzen und einem Shoppingcenter - sei veraltet und stimme niemanden glücklich ausser der Trägerschaft, der Stadt Zürich und der Credit Suisse (CS): «Das Duplexstadion hingegen ist quartierverträglich.» Die zusätzlichen Eishockeyspiele seien weniger belastend als der Mehrverkehr durch das geplante Einkaufszentrum. Das Stadion sei 20 Meter weniger hoch, der Schattenwurf entsprechend kleiner. Zudem verzichte das Projekt auf eine kommerzielle Mantelnutzung und berücksichtige den Grundwasserschutz.
Die Quartierbewohner hoffen vergeblich. Die Stadt Zürich und die CS halten an ihrem zwischen 500 und 600 Millionen Franken teuren Vorhaben fest, wie CS-Sprecher Matthias Friedli sagt. «Die Duplex-Arena ist keine valable Alternative.» Die Trägerschaft habe das 200 Millionen Franken teure Projekt der beiden Zürcher Architekten Walter Wäschle und Ernst Meier seriös geprüft, unter anderem mit Hilfe von externen Experten. Die wichtigsten Erkenntnisse der Studie, die dem TA vorliegt:
Spielbetrieb: Die Spielpläne der beiden Fussballklubs FCZ und GC sowie des Eishockeyvereins ZSC Lions kollidieren während sieben Monaten des Jahres miteinander, speziell an Samstagen. Die Studie macht deshalb Fragezeichen zur Effizienz des Projekts, beispielsweise mit Blick auf die Infrastruktur, die für einen parallelen Spielbetrieb notwendig ist, sowie die entsprechend hohen Betriebskosten.
Sicherheit: Durch die Ballung von Fans an gleicher Stätte verdopple sich das Potenzial für Konflikte, hält die Studie fest.
Finanzen: Das Finanzierungsmodell weist laut Studie Schwachstellen auf. Die Kosten für die Duplex-Arena seien markant zu tief geschätzt, die Einnahmen aus der Stadionnutzung zu hoch. Fraglich sei etwa, ob eine genügende Nachfrage für die 130 geplanten Logen zum Mietpreis von 90 000 Franken pro Jahr bestehen werde. Zum Vergleich: Im Stadion Zürich sind 28 Logen vorgesehen. Ein wirtschaftlicher Betrieb, so das Fazit, sei nicht möglich. Die Studie zweifelt zudem daran, dass sich angesichts der fehlenden Rendite Investoren für das Vorhaben gewinnen liessen.
Zeitplan: Die Duplex-Arena soll 2012 fertig gestellt sein. Diesen Zeitplan taxiert die Studie als unrealistisch. Ein neues Projekt bedeute, wieder ganz von vorne zu beginnen, vermutlich mit einem Architekturwettbewerb, einem neuen oder revidierten Gestaltungsplan, möglicherweise einer neuen Volksabstimmung sowie schliesslich einem neuen Baubewilligungsverfahren. Vor diesem Hintergrund ergäben sich keine zeitlichen Vorteile gegenüber dem Stadion Zürich, das - frühestens - im März 2013 seine Tore öffnen würde.
Landverkauf: Die Stadt Zürich und die CS werden das rund 100 Millionen Franken teure Grundstück nicht gratis abtreten, wie es den Promotoren der Duplex-Arena vorschwebt.
Nach ihrer Distanzierung von der Duplex-Arena treiben die Stadt Zürich und die CS die Arbeiten fürs Stadion Zürich weiter mit Hochdruck voran, wie CS-Sprecher Friedli sagt. Die Trägerschaft wird nun bei der kantonalen Baudirektion die vom Bundesgericht geforderte Ausnahmebewilligung einholen. Nötig ist dies, weil der Sockel des Stadions rund einen Meter unter den Grundwasserspiegel (397 Meter über Meer) zu stehen kommen soll. Zwar hat der Regierungsrat bereits signalisiert, dass er die Bewilligung erteilen wird; die Bagger könnten beim Hardturm somit im Dezember 2009 auffahren.
Rasche Gespräche mit Anwohnern
Ungemach droht - aus Sicht der Trägerschaft - aber von anderer Seite: Die Anwohnerschaft könnte den Entscheid wie bereits beim umstrittenen Schattenwurf des Stadions weiterziehen, zuerst an die Baurekurskommission, dann ans Verwaltungsgericht, schliesslich ans Bundesgericht. In diesem Fall würde sich der Baubeginn und somit die Eröffnung des Stadions um zwei bis zweieinhalb Jahre verzögern. Damit verbunden wäre die Gefahr, dass sich potenzielle Investoren für die Realisierung des Projekts zurückzögen - ein Alptraum für die Trägerschaft, die bislang Beträge in zweistelliger Millionenhöhe in ihr Vorhaben investiert hat.
Um einen weiteren Rechtsstreit zu verhindern, werden die Stadt und die CS in den kommenden Wochen das Gespräch mit den Bewohnern der Bernoulli-Häuser sowie der Interessengemeinschaft Hardturmquartier suchen. Näher dazu äussern wollen sich weder die Stadt Zürich noch die CS. Offen bleibt damit die Frage, ob sie die Anwohner mit einem Gegengeschäft - etwa finanziellen Zugeständnissen - vom neuerlichen Rekurrieren abhalten wollen. Zweifelhaft ist zudem, ob die Anwohner überhaupt bereit sind, auf irgendein Angebot einzusteigen. Die IG Hardturmquartier jedenfalls schliesst nicht aus, erneut den Rechtsweg zu beschreiten. Wie Kopräsident Vismara sagt, werden die Anwälte der IG die Chancen eines Rekurses aber zuerst genau prüfen.
Auf dem Zürcher Hardturm wird kein Doppelstadion für Fussball und Eishockey entstehen. Die Stadt Zürich und die Credit Suisse treiben ihr eigenes Projekt voran - fürchten aber neue Rekurse.
http://www.tagi.ch/media/images/331/339674.jpg
Das Projekt für ein Doppelstadion für Fussball und Eishockey auf dem Hardturm.
Die Meinungen in der IG Hardturmquartier sind gemacht: «Wir hoffen sehr, dass das Duplexstadion mit Fussball- und Eishockeyarena gebaut wird», sagt Kopräsident Walter Vismara. Das geplante Stadion Zürich - eine Fussballarena mit 30'000 Plätzen und einem Shoppingcenter - sei veraltet und stimme niemanden glücklich ausser der Trägerschaft, der Stadt Zürich und der Credit Suisse (CS): «Das Duplexstadion hingegen ist quartierverträglich.» Die zusätzlichen Eishockeyspiele seien weniger belastend als der Mehrverkehr durch das geplante Einkaufszentrum. Das Stadion sei 20 Meter weniger hoch, der Schattenwurf entsprechend kleiner. Zudem verzichte das Projekt auf eine kommerzielle Mantelnutzung und berücksichtige den Grundwasserschutz.
Die Quartierbewohner hoffen vergeblich. Die Stadt Zürich und die CS halten an ihrem zwischen 500 und 600 Millionen Franken teuren Vorhaben fest, wie CS-Sprecher Matthias Friedli sagt. «Die Duplex-Arena ist keine valable Alternative.» Die Trägerschaft habe das 200 Millionen Franken teure Projekt der beiden Zürcher Architekten Walter Wäschle und Ernst Meier seriös geprüft, unter anderem mit Hilfe von externen Experten. Die wichtigsten Erkenntnisse der Studie, die dem TA vorliegt:
Spielbetrieb: Die Spielpläne der beiden Fussballklubs FCZ und GC sowie des Eishockeyvereins ZSC Lions kollidieren während sieben Monaten des Jahres miteinander, speziell an Samstagen. Die Studie macht deshalb Fragezeichen zur Effizienz des Projekts, beispielsweise mit Blick auf die Infrastruktur, die für einen parallelen Spielbetrieb notwendig ist, sowie die entsprechend hohen Betriebskosten.
Sicherheit: Durch die Ballung von Fans an gleicher Stätte verdopple sich das Potenzial für Konflikte, hält die Studie fest.
Finanzen: Das Finanzierungsmodell weist laut Studie Schwachstellen auf. Die Kosten für die Duplex-Arena seien markant zu tief geschätzt, die Einnahmen aus der Stadionnutzung zu hoch. Fraglich sei etwa, ob eine genügende Nachfrage für die 130 geplanten Logen zum Mietpreis von 90 000 Franken pro Jahr bestehen werde. Zum Vergleich: Im Stadion Zürich sind 28 Logen vorgesehen. Ein wirtschaftlicher Betrieb, so das Fazit, sei nicht möglich. Die Studie zweifelt zudem daran, dass sich angesichts der fehlenden Rendite Investoren für das Vorhaben gewinnen liessen.
Zeitplan: Die Duplex-Arena soll 2012 fertig gestellt sein. Diesen Zeitplan taxiert die Studie als unrealistisch. Ein neues Projekt bedeute, wieder ganz von vorne zu beginnen, vermutlich mit einem Architekturwettbewerb, einem neuen oder revidierten Gestaltungsplan, möglicherweise einer neuen Volksabstimmung sowie schliesslich einem neuen Baubewilligungsverfahren. Vor diesem Hintergrund ergäben sich keine zeitlichen Vorteile gegenüber dem Stadion Zürich, das - frühestens - im März 2013 seine Tore öffnen würde.
Landverkauf: Die Stadt Zürich und die CS werden das rund 100 Millionen Franken teure Grundstück nicht gratis abtreten, wie es den Promotoren der Duplex-Arena vorschwebt.
Nach ihrer Distanzierung von der Duplex-Arena treiben die Stadt Zürich und die CS die Arbeiten fürs Stadion Zürich weiter mit Hochdruck voran, wie CS-Sprecher Friedli sagt. Die Trägerschaft wird nun bei der kantonalen Baudirektion die vom Bundesgericht geforderte Ausnahmebewilligung einholen. Nötig ist dies, weil der Sockel des Stadions rund einen Meter unter den Grundwasserspiegel (397 Meter über Meer) zu stehen kommen soll. Zwar hat der Regierungsrat bereits signalisiert, dass er die Bewilligung erteilen wird; die Bagger könnten beim Hardturm somit im Dezember 2009 auffahren.
Rasche Gespräche mit Anwohnern
Ungemach droht - aus Sicht der Trägerschaft - aber von anderer Seite: Die Anwohnerschaft könnte den Entscheid wie bereits beim umstrittenen Schattenwurf des Stadions weiterziehen, zuerst an die Baurekurskommission, dann ans Verwaltungsgericht, schliesslich ans Bundesgericht. In diesem Fall würde sich der Baubeginn und somit die Eröffnung des Stadions um zwei bis zweieinhalb Jahre verzögern. Damit verbunden wäre die Gefahr, dass sich potenzielle Investoren für die Realisierung des Projekts zurückzögen - ein Alptraum für die Trägerschaft, die bislang Beträge in zweistelliger Millionenhöhe in ihr Vorhaben investiert hat.
Um einen weiteren Rechtsstreit zu verhindern, werden die Stadt und die CS in den kommenden Wochen das Gespräch mit den Bewohnern der Bernoulli-Häuser sowie der Interessengemeinschaft Hardturmquartier suchen. Näher dazu äussern wollen sich weder die Stadt Zürich noch die CS. Offen bleibt damit die Frage, ob sie die Anwohner mit einem Gegengeschäft - etwa finanziellen Zugeständnissen - vom neuerlichen Rekurrieren abhalten wollen. Zweifelhaft ist zudem, ob die Anwohner überhaupt bereit sind, auf irgendein Angebot einzusteigen. Die IG Hardturmquartier jedenfalls schliesst nicht aus, erneut den Rechtsweg zu beschreiten. Wie Kopräsident Vismara sagt, werden die Anwälte der IG die Chancen eines Rekurses aber zuerst genau prüfen.
5 jahre im letzi??? ou mann ich fang gleich an zu kotzen....Blau-Weiss mein Leben hat geschrieben:5 Jahre...Säshito hat geschrieben:Zwar wird jetzt mal ein wenig etwas vorangetrieben,
aber wenn ich lese, frühestens 2013 sollte dieser bau fertig sein, dann könnte ich kotzen....
3 Buechstabe, 2 Farbä, 1 Lideschafft
GC Züri OLE
GC Züri OLE
Welchen Gc-fan nicht?Kisama hat geschrieben:5 jahre im letzi??? ou mann ich fang gleich an zu kotzen....Blau-Weiss mein Leben hat geschrieben:5 Jahre...Säshito hat geschrieben:Zwar wird jetzt mal ein wenig etwas vorangetrieben,
aber wenn ich lese, frühestens 2013 sollte dieser bau fertig sein, dann könnte ich kotzen....
Hardturm 4-ever