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Alles rund um den Grasshopper-Club Zürich
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enorm
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Re: Presse Thread (nur Artikel, keine Diskussionen)

#5461 Beitrag von enorm »

GC-NEWS. GC verstärkt Führung. Urs Linsi wird Delegierter des Verwaltungsrats und CEO der Neuen Grasshopper Fussball AG.

q: gcz sms

mehr: http://www.gcz.ch/nc/news/gc-news/news- ... g/323.html
CURVASUDMILANO hat geschrieben:Typisch GC, teilweise malen sie sogar Banner nach….

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dani20
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Re: Presse Thread (nur Artikel, keine Diskussionen)

#5462 Beitrag von dani20 »

GC verstärkt Führung
Urs Linsi wird Delegierter des Verwaltungsrats und CEO der Neuen Grasshopper Fussball AG

Der Verwaltungsrat der Neuen Grasshopper Fussball AG (NGFAG) hat Urs Linsi, 60, per sofort zum CEO ernannt. Damit wird die Führung deutlich verstärkt und eine wichtige Voraussetzung geschaffen, um die NGFAG zu sanieren und ein in wirtschaftlicher und sportlicher Hinsicht nachhaltiges Konzept für die kommenden Jahre finden zu können.

Urs Linsi, ehemaliger Generalsekretär der FIFA, wird per sofort vollamtlicher CEO und Delegierter des Verwaltungsrats der Neuen Grasshopper Fussball AG. In seiner neuen Funktion wird Urs Linsi die heutigen Mitglieder des Verwaltungsrats von operativen Aufgaben entlasten. Präsident Roger Berbig und Vizepräsident Heinz Spross verbleiben in ihren Ämtern und werden Urs Linsi bei seiner neuen Aufgabe tatkräftig unterstützen. Georges Perego, Geschäftsführer Sport, und Martin Blaser, Geschäftsführer Kommerz, berichten neu an Urs Linsi.

Die dringlichste Aufgabe des erfahrenen Sportmanagers ist die Sicherstellung des Spielbetriebs der laufenden Saison, was vor allem dank der Unterstützung von Heinz Spross auf gutem Weg ist. Die wirtschaftliche Sanierung ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass der GC die Lizenz für die nächste Saison erhält. Die wichtigste Aufgabe von Urs Linsi wird es anschliessend sein, für den Rekordmeister ein wirtschaftlich und sportlich nachhaltiges Konzept zu realisieren. Dabei kann er auf den Vorarbeiten der jetzigen Führung aufbauen.

Urs Linsi verfügt über grosse Management- und Führungserfahrung und ist ein profunder Kenner der Fussballszene. Der promovierte HSG-Absolvent war von 1999 bis 2007 bei der FIFA tätig, von 1999 bis 2002 als Direktor Finanzen & Dienste und anschliessend als Generalsekretär. Davor arbeitete er über 20 Jahre in führenden Funktionen bei der Credit Suisse, zuletzt als Leiter der Credit Suisse Leasing Gruppe.

gcz.ch

? dachte die laufende Saison sei gesichert?
Als der GCZ 1909 zwischenzeitlich aus dem Verband austrat, änderte der FCZ die Klub- und Trikotfarben von rot-weiss auf blau-weiss, was traditionell die Farben der Hoppers waren.

NUME GC ISCH ZÜRI!

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Gfelli
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Re: Presse Thread (nur Artikel, keine Diskussionen)

#5463 Beitrag von Gfelli »

GC: FIFA-Mann soll Geld bringen

Die Grasshoppers haben per sofort einen neuen Geschäftsführer. Der ehemalige FIFA-Generalsekretär Urs Linsi soll den Klub sanieren.

http://is.blick.ch/img/gen/f/u/HBfuTHix ... 62x332.jpg
Der Ex-FIFA-Mann Urs Linsi soll die Grasshoppers in die Zukunft führen. (Keystone)

Urs Linsi (60) wird neuer CEO und Delegierter des Verwaltungsrats beim kriselnden Fussballklub GC.

Der vollamtlich angestellte Linsi soll die Finanzen sanieren sowie ein wirtschaftlich und sportlich nachhaltiges Konzept für die Zukunft ausarbeiten.Präsident Roger Berbig und Vizepräsident Heinz Spross bleiben in ihren Ämtern.

Linsi war von 1999 bis 2007 für die FIFA tätig. Von 2002 bis 2007 war er Generalsekrätär des Weltverbandes. (Si/keu)

Quelle: blick.ch


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Lion King
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Re: Presse Thread (nur Artikel, keine Diskussionen)

#5465 Beitrag von Lion King »

Schon wieder Wechsel in der GC-Führung
Friede, Freude, Eierkuchen
Von Alain Kunz und Benny Epstein | Aktualisiert um 23:56 | 18.09.2009

Der ehemalige Fifa-Generalsekretär Urs Linsi soll den kriselnden Rekordmeister GC wieder auf Kurs bringen.

http://is.blick.ch/img/gen/w/9/HBw966Gs ... 09+0+0.jpg
Urs Linsi (r.) soll Vizepräsident Heinz Spross dabei entlasten, GC finanziell über Wasser zu halten. (Keystone)

GC und sein neuer CEO. Was bedeutet das Engagement von Urs Linsi? Drei Szenarien sind denkbar.

Szenario 1:
Linsi ist der Gewährsmann eines Investors, der zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht an die Öffentlichkeit ­treten will. Wenig spricht dafür, dass dies Realität ist. Es gibt kaum einen guten Grund, den CEO zeitlich vor den Chefs zu präsentieren. Das übliche Vorgehen ist ein anderes: Die Leute, die das Geld bringen, stellen zuerst sich vor – und erst danach ihr Konzept und ihre Crew. Vielleicht hat GC aus der Eckel-Peinlichkeit gelernt und prescht nicht mehr derart vor wie im Fall des deutschen Scharlatans. Mit der Vorstellung von Linsi und der Nachwuchsstrategie lenkt GC erstaunlich geschickt vom Geschehen hinter den Kulissen ab. Trauen wir der Hoppers-Führung ein derart schlitzohriges Täuschungsmanöver zu?
Wahrscheinlichkeit: 20%

Szenario 2:
Linsi macht den Job aus totalem Uneigennutz. Einfach, weil ihm langweilig ist. Genug ausgeruht. Genug Geld kassiert – Linsi soll von der Fifa eine Abfindung von acht Millionen Franken eingesackt haben. «Wenn man in Zürich lebt, hat man in ­beiden Vereinen Freunde. Es gibt Gespräche, Ideen, die irgendwann reizvoll werden. So hat sich mein GC-Engagement ergeben. Fussball ist ein Virus, von dem ich infiziert bin. Ich kann so mein Finanz­denken mit den Emotionen des Sports verbinden», sagt Linsi zu seiner Motivation. Seine Tätigkeit als ­selbständiger Finanzberater will er deswegen dennoch nicht ganz ­aufgeben: «Ich werde diese aber ­sicher zurückfahren müssen.»
Wahrscheinlichkeit: 1%

Szenario 3:
GC ist weiterhin völlig ratlos. Nach dem Finanz-Schlamassel, der Eckel-Blamage, dem Gaydoul-Fiasko und der sportlichen Talfahrt ist man in Niederhasli so weit weg von einem rettenden Investor wie die Schweiz von der Südsee. Urs Linsi, der blitzgescheite Finanzexperte mit jahrelanger Erfahrung im Banking und im Sportmanagement, soll den ­Laden in einem ersten Schritt ausmisten. Und dank seines Beziehungsgeflechts Geld generieren. Eine Art ­Signal zum Aufbruch. Er selbst sagt zu ­seinem Job: «Zuerst müssen die Hausauf­gaben gemacht werden, erst dann kann man bei ­einen potenziellen Investor vorstellig werden. Sprich: Es muss ein Konzept ­erstellt werden, mit dem wir auf Geldsuche gehen können.» Und dieses sieht vor, bedingungslos auf den Nachwuchs zu setzen. Zentralpräsident Andres Iten: «Es stimmt, dass GC dies auch in früheren Jahren so kommuniziert hat. Doch dann ist man immer ­wieder in altes Fahr­wasser geraten, wenn etwas Geld im Kässeli war. Diesmal erarbeiten wir ein Konzept, das dies ausschliesst.» Und das bedeutet in letzter Konsequenz: «Ja, wir nehmen selbst einen Abstieg in Kauf. Und das wäre nicht einmal ein Unglück. Es gehört einfach zum Sport. Bleiben wir konsequent, gewin­nen wir an Glaubwür­digkeit, gerade gegenüber möglichen Investoren», so Iten. Schlusswort Linsi: «Der Job ist ein Hosenlupf und kein aufgelegter Match.»
Wahrscheinlichkeit: 79%

blick.ch

Müller Peter
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Re: Presse Thread (nur Artikel, keine Diskussionen)

#5466 Beitrag von Müller Peter »

GC in der Glaubwürdigkeits-Falle

Ein Befreiungsschlag war das nicht, was der Grasshopper-Club mit der Ernennung Urs Linsis zum neuen CEO präsentierte. Es gibt ein erst schemenhaft erkennbares Konzept, wie die Finanzierung des Vereins in den nächsten Jahren breiter abgestützt werden soll. Das Rezept, das sich der GC seit dem letzten Meistertitel 2003 selber verschreibt, ist immer das gleiche: Nachwuchsförderung, Geduld, Kontinuität. Gehalten haben sich die Grasshoppers nie daran – was interessierte sie ihr Geschwätz von gestern. Ein Neubeginn überrundete den nächsten, die Predigten beim Amtsbeginn neuer Führungsmannschaften waren in ihrer Tonalität nahezu identisch.

Deshalb fällt es jetzt so schwer, das neuerliche Glaubensbekenntnis ernst zu nehmen. Die Grasshoppers sitzen in der Glaubwürdigkeits-Falle. Anders ist heute nur, dass der Financier Heinz Spross nicht Hals über Kopf von Bord geht wie etwa der ehemalige Präsident Walter A. Brunner mit seiner Führungscrew vor zweieinhalb Jahren. Spross, in den letzten Jahren die Lebensversicherung des Grasshopper-Clubs, bleibt dem Verein über den Sommer 2010 hinaus erhalten.

Der GC hat trotz intensiver Suche keinen Grossinvestor gefunden. Was jetzt als Ausweg skizziert wird, der Schulterschluss der «GC-Familie», ist eine Notlösung. Selbst wenn sie gelingen sollte, garantiert sie höchstens den Status quo. Das ist angesichts des Schreckensszenarios «Abstieg in die 1. Liga» schon viel, aber Aufbruchsstimmung lässt sich so nicht erzeugen. Was der Klub konturenhaft präsentiert, hat etwas von einem Genossenschafts-Modell, in dem sich solvente GC-Liebhaber mit Geld engagieren und dafür ein gewisses Mitspracherecht erhalten. Das muss nicht schlecht sein. Aber Basel, YB oder der FCZ machten zuletzt mit finanzkräftigen Einzelpersonen gute Erfahrungen. Ein solcher Weg schwebte auch dem GC vor wenigen Monaten vor, als er eine Übereinkunft mit Philippe Gaydoul suchte. Doch die Kulturunterschiede zwischen dem Jungmanager und dem Traditionsklub waren zu gross. Die Verhandlungen mussten abgebrochen werden.

Nun soll Linsi als «Turnaround-Manager» (O-Ton des Zentralpräsidenten Andres Iten) den Verein «nachhaltig sanieren». Auch das hat man schon oft gehört. Mit Linsi sei ein «Führungsdefizit» behoben. Aber die eigentliche Lücke ist noch nicht geschlossen. Im GC fehlt ein Sportchef, der die Kompetenz des streitbaren Erich Vogel ersetzt. Das soll bald geschehen, spätestens in der nächsten Saison. Linsi verfügt zweifellos über ein gutes Netzwerk, aber er schleppt auch eine Hypothek in den Grasshopper-Club ein. Der erzwungene Abgang bei der Fifa wurde von Misstönen um seine Abfindung begleitet. Wenn es stimmt, dass der GC auch beim Fifa-Präsidenten Sepp Blatter Erkundigungen über Linsi eingeholt hat und Blatter nur positiv über ihn berichtet haben soll, dann ist das eher ein Indiz für Heuchelei als ein Empfehlungsschreiben.

Die Grasshoppers wollen wieder einmal geduldig sein, sie geben sich eine mehrjährige Schonzeit, um zu gesunden, in der auch ein sportlicher Abstieg «kein Unglück» wäre, wie der Zentralpräsident Iten sagt. So viel Gelassenheit traut man dem GC nicht zu.

fcl.

Müller Peter
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Re: Presse Thread (nur Artikel, keine Diskussionen)

#5467 Beitrag von Müller Peter »

Obiger Kommentar: Quelle NZZ


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zuercher
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Re: Presse Thread (nur Artikel, keine Diskussionen)

#5469 Beitrag von zuercher »

tagi.ch hat geschrieben:Sforzas Trotz: «Die Tabelle interessiert mich nicht»
Von Thomas Schifferle.

http://files.newsnetz.ch/story/2/6/5/26 ... lement.jpg
Der unerschütterliche Optimist: GC-Trainer Ciriaco Sforza glaubt an eine sportlich rosige Zukunft seines Teams.
Bild: Keystone


Es war kein erstes Saisonviertel für das Poesiealbum: 8. Platz, 7 Punkte, nur zwei Siege, dafür am meisten Niederlagen. So wenig Punkte hatten die Grasshoppers nicht einmal vor sechs Jahren, als sie mit Marcel Koller in die tiefe Krise stürzten. «Die Tabelle interessiert mich nicht», sagt Ciriaco Sforza jetzt trotzig, «lasst uns nach vorne schauen.»

So ist er, der Trainer, der im Sommer mit dem Ziel angetreten ist, diese GC-Mannschaft weniger verkrampften, dafür optimistischen Fussball spielen zu lassen und sie auf Rang 3 zu führen. Er ist unerschütterlich optimistisch geblieben, zumindest gibt er sich so. Er ist restlos überzeugt, dass die Wende zum Guten gelingt. Was soll er sonst auch sagen?

Dass der Start in seine erste Saison mit GC so harzig verläuft, hatte er nicht erwartet. Er musste lernen, mit Realitäten zu leben: mit den Schwächen im Abschluss, mit den Fehlern in der Defensive, die zu vielen «billigen Gegentoren» führten, unter anderem vier auf Elfmeter. Dass sie wegen solcher Versäumnisse sicher vier, fünf Punkte zu wenig gewonnen hätten, sagt Sforza und zählt auf: unnötige Niederlagen in Aarau (0:1), in Luzern (1:2), in Bern (0:2), gegen St. Gallen (1:3), gegen den FCZ (3:4), vergebener Sieg in Bellinzona (0:0). Demnach fehlten gar sieben Punkte in der hausinternen Rechnung.

«Die Fehler ärgern»

Die Grasshoppers könnten mit der doppelten Punktzahl beruhigt vom 5. Platz aus ins heutige Spiel gehen. So sind sie erst recht gezwungen, um nach Sion und Basel endlich einen dritten Gegner zu besiegen, um mit Punkten zu unterlegen, was der Trainer von ihnen Mantra-artig behauptet: dass sie ruhig und auf einem guten Weg seien, dass sie sich als Mannschaft entwickelten. Er wehrt sich für seine Arbeit, für seine Spieler, indem er sagt, es sei bisher nicht alles schlecht gewesen. Er erfreut sich an den Fortschritten von Zarate, Vallori und Ben Khalifa.

«Die Fehler ärgern», erklärt Sforza gleichwohl. Die Häufigkeit, mit der sie sich wiederholten, schliesst den Zufall aus. Sforza gibt das nicht gerne zu, «zaubern können wir auch nicht», schiebt er als Erklärung nach. Das bleibt unwidersprochen, weil dieses GC weit davon entfernt ist, Zauberfussball zu bieten. Dafür fehlt der Torjäger, das ist Zarate nicht, weil er in 63 Spielen für GC erst 14 Goals erzielte, ist Rennella nicht, weil er schon wieder verletzt ist. Es fehlt die Stabilität, weil wegen Ricardo Cabanas’ anhaltender Formschwäche ein Eckpfeiler weggebrochen ist, auf den Sforza setzen wollte. Seit seiner Auswechslung gegen St. Gallen in der fünften Runden hat der Routinier, inklusive Cup, 35 Minuten gespielt. «Cabanas hat unsere Unterstützung», verspricht Sforza. Cabanas sitzt auch heute auf der Ersatzbank.
86101886 hat geschrieben: 05.09.24 @ 17:54Über die Qualität der Hereingaben von FdC möchte ich keine weiteren Worte verlieren. Diese waren schlicht ungenügend.

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gränni
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Re: Presse Thread (nur Artikel, keine Diskussionen)

#5470 Beitrag von gränni »

Das mit den Mäzenen ist nicht nur ein Schweizer Phänomen

Der Unternehmer Philippe Gaydoul erklärt einerseits, weshalb er sich privat nicht finanziell beim Zürcher Fussballklub GC engagiert. Andererseits sagt der neue VR-Präsident von Swiss Ice Hockey, wo er beim Verband die Hebel ansetzt.


Quelle: http://www.handelszeitung.ch/artikel/ar ... 09017.html

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