damit ihr wisst, was sache ist
- Frank the Tank
- Beiträge: 9999
- Registriert: 27.09.07 @ 17:06
- Wohnort: schergen-wg
damit ihr wisst, was sache ist
Bedeutung Christi Himmelfahrt
An "Christi Himmelfahrt" feiern katholische und evangelische Kirche die Aufnahme von Jesus in den Himmel und somit seine "Thronbesteigung" an der Seite Gottes, wobei mit "Himmel" nicht ein geografischer Ort, sondern die Nähe und Verbundenheit mit Gott gemeint ist. Es geht auch nicht darum, daß Christus die Menschen verläßt, sondern um die Freude und Hoffnung darauf, daß er wieder zu ihnen zurückkehrt. Christus ist durch seine Aufnahme in den Himmel nicht entfernt, sondern gerade deshalb näher zu den Menschen gerückt.
Brauchtum Christi Himmelfahrt
In früheren Zeiten wurde am Ende des Gottesdienstes eine Christusfigur an Seilen in das Kirchengewölbe hinaufgezogen. Sobald sie aus dem Blickfeld verschwunden war, regnete es Blumen sowie kleine Heiligenbildchen und brennendes Material, welches die Feuerzungen des heiligen Geistes darstellen sollten, aus dem Gewölbe. Christus ist somit symbolisch in den Himmel geschwebt.
Manchmal wurde danach auch zusätzlich noch eine Teufelsdarstellung aus dem Kirchengewölbe-"Himmel" hinabgeworfen und von der Kirchengemeinde getreten, zerstört und "erschlagen". Damit wurde die Herrschaft des Bösen symbolisch überwunden und Jesus konnte seinen Platz im Himmel einnehmen. Diese beiden Bräuche wurden allerdings durch einen Kirchenerlaß verboten. Stattdessen wird in manchen Gegenden bis heute eine Jesusfigur extra vom Hochaltar weggestellt oder vor der Kirchengemeinde demonstrativ hochgehoben bzw. umhergetragen.
Ein anderer Brauch um die Himmelfahrt Christi für die Menschen deutlicher zu gestalten bestand im späten Mittelalter darin, daß zwei Priester während des Gottesdienstes ein Faß mit Weihrauch durch die Kirche schwenkten. Die entstehende Rauchwolke zog nach oben und symbolisierte die "Himmelfahrt".
Manche Menschen glaubten, daß wenn an Christi Himmelfahrt nur Fleisch von Geflügel ("emporfliegendes Fleisch") gegessen wurde, dadurch auch zu Hause Himmelfahrt "aktiv" gefeiert werden konnte. Regional wurde auch Gebäck in Vogelform gebacken, welches dem gleichen zweck diente.
Ein weiteres Brauchtum, welches sich regional in manchen katholischen Gegenden teilweise bis heute erhalten hat, sind kleine Flurprozessionen. Bei diesen Himmelfahrtsprozessionen, soll einerseits daran erinnert werden, daß sich die Christen auf "einer ständigen Wanderung zu Gott" befinden. Andererseits wandern Pfarrer und Kirchengemeinde durch die Felder, tragen ein Kreuz voran und beten an Wegkreuzen, Bildstücken und Kapellen, um Schaden, wie Hagel oder Dürre, von der Ernte fernzuhalten.
In engem Zusammenhang mit Christi Himmelfahrt stehen die sogenannten "Bitt-Tage" ("Bittwoche" - kann aber auch in einem Tag vereint werden). Es handelt sich um den Montag, Dienstag und Mittwoch vor dem Christi Himmelfahrt-Donnerstag. Sie wurden Mitte des 5. Jahrhunderts eingeführt und hatten den Zweck, Gott um Gnade sowie um Fruchtbarkeit und Unwetter für die Felder zu bitten. Früher wurden Bittprozessionen an diesen Tagen durchgeführt, heute sind sie jedoch nicht mehr üblich.
Geschichte / Ursprung Christi Himmelfahrt
Bis in das 4. Jahrhundert hinein wurde Christi Himmelfahrt an Pfingsten quasi mitgefeiert. Ab dem Jahr 370 ist Christi Himmelfahrt dann als eigenständiges Fest 40 Tage nach Ostern historisch belegbar. Zu diesem Zeitpunkt entwickelte sich auch der Brauch der "Himmelfahrtsprozessionen".
Regelmäßig begangen wurde Christi Himmelfahrt dann etwa ab dem Jahr 400. Den "historischen" Hintergrund liefert die Bibel. Danach soll Jesus drei Tage nach der Kreuzigung (also drei Tage nach Karfreitag = Ostersonntag) auferstanden sein. Er erschien seinen Jüngern noch 40 Tage lang und predigte vom Reich Gottes. Am 40. Tag wurde er vor den Augen seiner Jünger in den Himmel emporgehoben und verschwand in einer Wolke. Ursprünglich stand die Zahl 40 symbolisch für die Zeit bis zu einem Neubeginn. Erst später wurde Christi Himmelfahrt an einem festen Termin 40 Tage später fixiert.
An "Christi Himmelfahrt" feiern katholische und evangelische Kirche die Aufnahme von Jesus in den Himmel und somit seine "Thronbesteigung" an der Seite Gottes, wobei mit "Himmel" nicht ein geografischer Ort, sondern die Nähe und Verbundenheit mit Gott gemeint ist. Es geht auch nicht darum, daß Christus die Menschen verläßt, sondern um die Freude und Hoffnung darauf, daß er wieder zu ihnen zurückkehrt. Christus ist durch seine Aufnahme in den Himmel nicht entfernt, sondern gerade deshalb näher zu den Menschen gerückt.
Brauchtum Christi Himmelfahrt
In früheren Zeiten wurde am Ende des Gottesdienstes eine Christusfigur an Seilen in das Kirchengewölbe hinaufgezogen. Sobald sie aus dem Blickfeld verschwunden war, regnete es Blumen sowie kleine Heiligenbildchen und brennendes Material, welches die Feuerzungen des heiligen Geistes darstellen sollten, aus dem Gewölbe. Christus ist somit symbolisch in den Himmel geschwebt.
Manchmal wurde danach auch zusätzlich noch eine Teufelsdarstellung aus dem Kirchengewölbe-"Himmel" hinabgeworfen und von der Kirchengemeinde getreten, zerstört und "erschlagen". Damit wurde die Herrschaft des Bösen symbolisch überwunden und Jesus konnte seinen Platz im Himmel einnehmen. Diese beiden Bräuche wurden allerdings durch einen Kirchenerlaß verboten. Stattdessen wird in manchen Gegenden bis heute eine Jesusfigur extra vom Hochaltar weggestellt oder vor der Kirchengemeinde demonstrativ hochgehoben bzw. umhergetragen.
Ein anderer Brauch um die Himmelfahrt Christi für die Menschen deutlicher zu gestalten bestand im späten Mittelalter darin, daß zwei Priester während des Gottesdienstes ein Faß mit Weihrauch durch die Kirche schwenkten. Die entstehende Rauchwolke zog nach oben und symbolisierte die "Himmelfahrt".
Manche Menschen glaubten, daß wenn an Christi Himmelfahrt nur Fleisch von Geflügel ("emporfliegendes Fleisch") gegessen wurde, dadurch auch zu Hause Himmelfahrt "aktiv" gefeiert werden konnte. Regional wurde auch Gebäck in Vogelform gebacken, welches dem gleichen zweck diente.
Ein weiteres Brauchtum, welches sich regional in manchen katholischen Gegenden teilweise bis heute erhalten hat, sind kleine Flurprozessionen. Bei diesen Himmelfahrtsprozessionen, soll einerseits daran erinnert werden, daß sich die Christen auf "einer ständigen Wanderung zu Gott" befinden. Andererseits wandern Pfarrer und Kirchengemeinde durch die Felder, tragen ein Kreuz voran und beten an Wegkreuzen, Bildstücken und Kapellen, um Schaden, wie Hagel oder Dürre, von der Ernte fernzuhalten.
In engem Zusammenhang mit Christi Himmelfahrt stehen die sogenannten "Bitt-Tage" ("Bittwoche" - kann aber auch in einem Tag vereint werden). Es handelt sich um den Montag, Dienstag und Mittwoch vor dem Christi Himmelfahrt-Donnerstag. Sie wurden Mitte des 5. Jahrhunderts eingeführt und hatten den Zweck, Gott um Gnade sowie um Fruchtbarkeit und Unwetter für die Felder zu bitten. Früher wurden Bittprozessionen an diesen Tagen durchgeführt, heute sind sie jedoch nicht mehr üblich.
Geschichte / Ursprung Christi Himmelfahrt
Bis in das 4. Jahrhundert hinein wurde Christi Himmelfahrt an Pfingsten quasi mitgefeiert. Ab dem Jahr 370 ist Christi Himmelfahrt dann als eigenständiges Fest 40 Tage nach Ostern historisch belegbar. Zu diesem Zeitpunkt entwickelte sich auch der Brauch der "Himmelfahrtsprozessionen".
Regelmäßig begangen wurde Christi Himmelfahrt dann etwa ab dem Jahr 400. Den "historischen" Hintergrund liefert die Bibel. Danach soll Jesus drei Tage nach der Kreuzigung (also drei Tage nach Karfreitag = Ostersonntag) auferstanden sein. Er erschien seinen Jüngern noch 40 Tage lang und predigte vom Reich Gottes. Am 40. Tag wurde er vor den Augen seiner Jünger in den Himmel emporgehoben und verschwand in einer Wolke. Ursprünglich stand die Zahl 40 symbolisch für die Zeit bis zu einem Neubeginn. Erst später wurde Christi Himmelfahrt an einem festen Termin 40 Tage später fixiert.
Frank the Tank \\ 27.09.2007 - 27.09.2011 \\ För emmer oine vu öi.
Re: damit ihr wisst, was sache ist
wählen wir FTT zum Papst...dann hätten wir auch keine Geldprobleme mehr...
Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können, muss man vor allem ein Schaf sein.
(Albert Einstein)
(Albert Einstein)
Re: damit ihr wisst, was sache ist
Frank wäre auch gleich konservativ wie der aktuelle
- Captain Hardcore
- Beiträge: 155
- Registriert: 10.06.09 @ 15:53
- Wohnort: Züri - wo suscht ?
- Frank the Tank
- Beiträge: 9999
- Registriert: 27.09.07 @ 17:06
- Wohnort: schergen-wg
Re: damit ihr wisst, was sache ist
In nomine patris et filii et spiritus sancti
Frank the Tank \\ 27.09.2007 - 27.09.2011 \\ För emmer oine vu öi.
Re: damit ihr wisst, was sache ist
R6S hat geschrieben:Alter....du weisch sho was alles ungsund isch im Lebe, chill mal chli. Und nein beim Pyro zünden geht es nicht darum "Ein bisschen radau zu machen"
Re: damit ihr wisst, was sache ist
Kann jedoch noch 2 Jahre dauern und der Preis wird sicherlich steigen 
- Frank the Tank
- Beiträge: 9999
- Registriert: 27.09.07 @ 17:06
- Wohnort: schergen-wg
Re: damit ihr wisst, was sache ist
Frank the Tank \\ 27.09.2007 - 27.09.2011 \\ För emmer oine vu öi.
Re: damit ihr wisst, was sache ist
errinnert irgendwie an das lied fuchs du hast die ganz gestohlen gib sie wieder her ,gib sie wieder her ,sonst wird dich der neger holen mit dem sturmgeweeehr sonst wird dich der neger holen mit dem sturmgeweeehr (ganz bizli rassistisch gemeint , blickmässig halt )
http://www.blick.ch/news/schweiz/zueric ... ehr-149543
der blick ist einfach die dümmste zeitung dies gibt
http://www.blick.ch/news/schweiz/zueric ... ehr-149543
der blick ist einfach die dümmste zeitung dies gibt