Schweizer Fussball in den Medien

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bocca
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Re: Schweizer Fussball in den Medien

#231 Beitrag von bocca »

Für alle, welche sich die Super League Spiele bei Blue anschauen (oder mieten):
Preis-Hammer bei Blue Sport!

Für Gelegenheits-Fans wird Fussball im Schweizer Bezahlfernsehen teurer: Blue Sport schafft die Einzelspiel-Kaufoption ab. Auch bei den Monatsabos gibt es Anpassungen. Chefin Claudia Lässer erklärt.

Die Nachricht kommt am Dienstagmittag – und dürfte manchem Fan auf den Magen schlagen. Der Fussball-Sender Blue Sport wird für Gelegenheits-Zuschauer teurer! Wer sich bisher Einzelspiele beim Schweizer Bezahlsender gekauft hat (Preis in Super League und Champions League 9.90 Fr. pro Match), kann das in Zukunft nicht mehr tun. Blue schafft per 21. Juni die Pay-Per-View-Funktion ab.

Dazu kommt eine Preiserhöhung von etwas über 15 Prozent für Jahresabos: Wer ab dem Sommer ein Jahresabo abschliesst, zahlt neu 34.90 Fr. monatlich, fünf Franken mehr als bisher. Wer weiterhin flexibel bleiben will, muss tiefer in die Tasche greifen: Das monatlich kündbare Abo kostet neu 49.90 Franken. Sprich: Wer bisher Einzelspiele kaufte, muss neu fünf Matches im Monat gucken, um das flexible Abo herauszuschlagen.
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Bestehende Kunden zahlen weiterhin gleich viel

Die gute Nachricht für alle, die ihre Abos vor dem 21. Juni abschliessen: Für sie soll das Jahresabo weiterhin 29.90 kosten.

«Wir stehen tatsächlich an einem neuen Punkt in unserer langen Geschichte als Sportsender», sagt Chief Product Officer Blue Sport & News Claudia Lässer (46). «Dafür verantwortlich sind in erster Linie sukzessiv steigende Rechte- und Produktionskosten. Jüngst haben diverse andere Sportsender die Preise angehoben. Bisweilen sogar deutlich. Davon sind wir weit entfernt. Wir heben die Preise für ein Jahresabo im Schnitt pro Monat um gerade einmal fünf Franken.» Das Angebot sei immer noch attraktiv, ist sie überzeugt. «Wir bieten ein in Europa einzigartiges Fussball-Paket mit den wichtigsten Ligen und über 3000 Live-Events pro Monat. In den meisten anderen Ländern müssen Sie für das gleiche Angebot zwei bis vier Abos lösen – und dementsprechend wesentlich mehr zahlen.»
«Im Vergleich zum europäischen Ausland sind wir kein Einzelfall»

Die Einzeloption sei in den letzten Jahren aus der Mode gekommen. «Unsere Zahlen sprechen für sich, das Interesse am Pay-Per-View-Angebot hat massiv abgenommen», sagt Lässer. Darum ist dieses nun Geschichte. «Im Vergleich zum europäischen Ausland sind wir kein Einzelfall: Dort werden fast ausschliesslich Abo-Modelle ohne Möglichkeit zum Einzelabruf angeboten. Eine Marktrealität, der wir uns nun auch stellen müssen. Als Alternative gibt es neu das Monatsabo, das den Kunden maximale Flexibilität bietet.»

Stellt sich die Frage: Im Dezember noch verkündete Blue Sport stolz die Verlängerung des Champions-League-Rechtepakets – hat die Preiserhöhung damit etwas zu tun, hat die Swisscom-Tochter für die Rechte zu viel gezahlt? Lässer: «Als Sportsender ist man nur eines von vielen Zahnrädern im Fussball-Geschäft: Die Ligen, welche die Rechte vergeben, haben ihre Vorstellungen und Ansprüche nach mehr Einnahmen, ebenso die Klubs, die natürlich mit jedem Rechte-Zyklus hoffen, mehr Geld aus dem Fernsehtopf zu erhalten, um beispielsweise Transfers zu finanzieren.»

Mehr Spiele in Super League und Europacup

Sie ergänzt: «Am Ende des Tages sind wir ein wirtschaftlich denkendes Unternehmen. Beim Erwerb von Sportrechten sind jeweils unterschiedliche Aspekte und Faktoren zu berücksichtigen, welche einem Angebot klare finanzielle Grenzen setzen.»

Zudem hat Blue Sport mehr Spiele zu zeigen und aufzubereiten. Mit dem neuen Super-League Modus werden ab Sommer 48 Spiele mehr produziert und übertragen. Ab 2024 kommen mit den Europacup-Modus-Änderungen rund 200 zusätzliche Partien dazu. «Wir produzieren dreisprachig für die ganze Schweiz und haben aufgrund der überschaubaren Marktgrösse nur limitierte Möglichkeiten, Lizenzkosten zu monetarisieren und kostendeckend zu arbeiten. Letztlich müssen wir wirtschaftlich sein.»

Sicarius
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Re: Schweizer Fussball in den Medien

#232 Beitrag von Sicarius »

GC Züri jetz und s'ganze Läbe lang!

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bocca
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Re: Schweizer Fussball in den Medien

#233 Beitrag von bocca »

An der Vernehmlassung zum Kaskadenmodell teilnehmen!


Die Swiss Football League (SFL) und die Konferenz der Kantonalen Justiz- und Polizeidirektorinnen und -direktoren (KKJPD) haben es sich zum Ziel gesetzt, Fanausschreitungen zu minimieren. Zu diesem Zweck wurde das gemeinsame Projekt «Progresso» lanciert. Momentan läuft die Vernehmlassung zum Kaskadenmodell. Ihre Meinung ist gefragt!

Die SFL und die KKJPD sind sich einig, dass Massnahmen zur Minimierung von Fanausschreitungen verhältnismässig und zielgerichtet sein müssen und dass in erster Linie auf deeskalierende und kooperative Ansätze gesetzt werden soll. Aktuell werden bereits mehrere solcher Präventivmassnahmen umgesetzt (z.B. Good Hosting beim Einlass) und es werden auch weitere verfolgt (z.B. im Bereich der Fanreisen und Fandialog).

Für den Fall, dass trotz aller präventiver Massnahmen schwerwiegende Ausschreitungen durch Fangruppierungen stattfinden, erarbeitet das Projekt Progresso jedoch zusätzlich ein Kaskadenmodell, welches schweizweit die schrittweise Ergreifung weitergehender Massnahmen vorsieht. Um die Wahrnehmungen der verschiedenen Anspruchsgruppen abzuholen, wurde ein Workshop durchgeführt, an welchen Vertreter von Klubs, SFL, Polizei, SBB, Wissenschaft, Fans und weiteren Behörden zugegen waren, wobei die organisierte Fanszene dem Austausch leider fernblieb.

Dabei wurden die Themen Ausschreitungen, Massnahmen, Vorgehen bei der Anwendung des Kaskadenmodells und erwartete Wirkung der Massnahmen von den Interessengruppen erörtert und systematisch bewertet. Grundsätzlich besteht über die Interessensgruppen hinweg eine hohe Einigkeit, was die Beurteilung von Ausschreitungen betrifft. Ziemlich einig sind sich die Teilnehmenden auch in der Bewertung der Härte der Massnahmen. Die einzelnen Massnahmen wurden jedoch insbesondere hinsichtlich der Wirkung unterschiedlich beurteilt. Trotz dieser Differenzen wurde nun ein erster Entwurf für ein Kaskadenmodell erstellt, welcher im Rahmen einer Vernehmlassung bewertet werden soll.

Der KKJPD und der SFL ist es wichtig, dass diese Vernehmlassung möglichst breit erfolgt. Aus diesem Grund steht die Möglichkeit zur Stellungnahme via öffentlichen Link allen Personen offen, die sich zum Entwurf des Kaskadenmodells äussern möchten. Die gesammelten Rückmeldungen werden ausgewertet und bis Ende 2023 in einem Bericht zuhanden der KKJPD und der SFL zusammengefasst. Dieser Bericht wird als Entscheidungsgrundlage dafür dienen, ob und in welcher Form ein zweckmässiges Kaskadenmodell künftig umgesetzt werden kann.



Den Link zur Vernehmlassung finden Sie hier: www.feedback-progresso.ch
Quelle: https://www.sfl-org.ch/aktuelles/news/a ... eilnehmen/

Und hier noch ein Screenshot des Kaskadenmodells, damit ihr nicht die Umfrage durchklicken müsst:

https://s20.directupload.net/images/230926/b368j3rh.jpg

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Simmel
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Re: Schweizer Fussball in den Medien

#234 Beitrag von Simmel »

Mischi sponsort ab sofort Aarau und Schaffhausen

https://www.nau.ch/blog/firma/nau-media ... n-66695201
Magic-Kappi hat geschrieben:Auf der einen Seite stehen die Einschätzungen der Scouts von Hoffenheim, Schalke, Wolfsburg, PSG, ein paar englischen Vereinen und dem Doumbia-Fanclub. Demgegenüber tritt das vereinigte Fachwissen von ein paar Forumsspasten an.

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