Hardturm Neubau

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Stadion2024
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Re: Hardturm Neubau

#4671 Beitrag von Stadion2024 »

oberyn hat geschrieben: 11.11.25 @ 11:32 die Türme sind doch einfach nur ein Vorwand, in Wirklichkeit sind sie gegen das Stadion. 2003 waren sie öffentlich gegen das Stadion und damals war der fucking Schattenwurf der Vorwand. Auch mit der Mantelnutzung damals war man unzufrieden, aber das wahre Problem haben sie mit dem Fussballstadion.
Das trifft 100 Pro auf die Grünen Anwohner-Clique um Kromer zu. Die wollen keine Fussballfans mehr im Quartier. Tradition und GC-Heimat interessiert die nicht die Bohne. Aber das kannst Du so vor den Gerichten ja nicht als Argument bringen… Rykart und Glättli wohnen übrigens auch unmittelbar neben dem Hardturm. Ich hoffe mal, dass sich Glättli noch daran erinnert, dass er mal im "linken Flügel" war und Pro Stadion und nicht plötzlich auch unter den Rekurrenten ist. Der will ja Stadtrat werden…

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Stadion2024
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Re: Hardturm Neubau

#4672 Beitrag von Stadion2024 »

Macht doch bitte ein eigenes Thema mit Euren Psycho-Analysen und Anfeindungen. Hat nüll zu tun mit dem Hardturm Neubau. Nervt chli. Danke Messi.

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Beckford 2
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Re: Hardturm Neubau

#4673 Beitrag von Beckford 2 »

eine PK am Limmatquai wäre wünschenswert, den Projektleiter der HRS einladen um die Fragen zu klären, die hier niemand genau beantworten kann. Aufschiebende Wirkung beim Bundesgericht, Baueingabe usw. Vielleicht kann man bereits sagen, wie schnell die Bundesrichter entscheiden werden.


pete85
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Re: Hardturm Neubau

#4675 Beitrag von pete85 »

Sie halten Hochhäuser für «Viagra für Architekten»: So ticken die Zürcher Stadiongegner
Wer sind die hartnäckigen Rekurrenten, die gegen das Bauprojekt auf dem Hardturmareal ankämpfen? Eine Spurensuche fördert erstaunliche Ansichten zutage.

Robin Schwarzenbach
12.11.2025, 05.07 Uhr

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Die Türme des Anstosses: Neben einer reinen Fussballarena sind unter anderem zwei 137 Meter hohe Wohntürme vorgesehen.
Die Türme des Anstosses: Neben einer reinen Fussballarena sind unter anderem zwei 137 Meter hohe Wohntürme vorgesehen.
Visualisierung Nightnurse
Die Gegner des Stadionprojekts «Ensemble» auf dem Zürcher Hardturmareal lassen einfach nicht locker. Drei Volksabstimmungen, mehrere Gerichtsverfahren, alle verloren. Und jetzt kommt noch ein dritter Prozess hinzu, vor dem Bundesgericht in Lausanne, wie vergangene Woche bekanntwurde. Und gegen die Baubewilligung können sie noch einmal vor drei Instanzen rekurrieren.

Sie könnten bis zum Äussersten gehen und den Volkswillen, die beiden knapp 140 Meter hohen Wohntürme und die von den Grasshoppers und dem FC Zürich dringend benötigte Fussballarena, bekämpfen, bis sämtliche Rechtsmittel gegen das Bauprojekt ausgeschöpft sind. Oder bis die Investoren allenfalls die Geduld verlieren und das Vorhaben von sich aus fallenlassen. Wenngleich die Projektverantwortlichen von «Ensemble» betonen, dass dies nicht geschehen werde.

Doch ob die hartnäckigen Rekurrenten tatsächlich zu allem bereit sind, lässt sich nicht mit Sicherheit sagen. Denn: Sie schweigen beharrlich. Mehrere Anfragen für diesen Artikel blieben unbeantwortet. Diese Boykott-Haltung führt dazu, dass munter spekuliert wird. Wer sind die Stadiongegner? Wer sind ihre Helfer?

Die «Höngger Prominenz»
Die dürren Erkenntnisse dazu werden weiterhin herumgeboten, obwohl sie längst überholt sind. Und obwohl die damit gemeinten Personen für den Kampf gegen das Bauprojekt womöglich nie die Bedeutung hatten, die ihnen in diesem Schattenboxen bisweilen beigemessen wird.

Die beiden Namen Felix E. Müller und Urs Zweifel etwa tauchen immer wieder auf, letztmals am Montag in einem Newsletter von «Tsüri». Der Widerstand gegen das Bauprojekt mit den beiden Wohntürmen formiere sich um einen Verein namens Pro lebenswertes Zürich – Limmatraum oder kurz Pro Limmatraum, berichtete die Lokal-Plattform im März 2024. Das Online-Magazin war an Unterlagen gelangt, die belegen sollen, wer hinter diesem verschwiegenen Verein steht. Müller und Zweifel waren die bekanntesten Figuren in dem Artikel – und die einzigen, die namentlich genannt wurden.

Daher auch der Titel des Artikels: «Höngger Prominenz steckt hinter Stadion-Rekurs». Das blieb haften. Aber stimmt es auch?

Felix E. Müller, der frühere Chefredaktor der «NZZ am Sonntag», wohnt in Höngg. In einer Gegendarstellung zum erwähnten «Tsüri»-Artikel stellt er klar, dass er nichts gegen den geplanten Stadionbau habe, sondern diesen vielmehr unterstütze. «Meine Einwände richten sich ausschliesslich gegen den geplanten Bau der zwei Hochhäuser, die Teil dieses Projekts sind», schrieb Müller damals. Gegenüber der NZZ hielt er später fest, dass er zwar in dem Verein dabei, aber keiner der Beschwerdeführer sei. Seither schweigt der frühere Chefredaktor zur Causa.

Urs Zweifel, der Neffe des verstorbenen Gründers der Höngger Zweifel Chips & Snacks AG, argumentiert ähnlich: Stadion ja, Wohntürme nein – wohlwissend, dass sich das privat finanzierte Projekt ohne die beiden Hochhäuser nicht rechnen würde. Der Weinunternehmer sah sich in den vergangenen Monaten mehrfach veranlasst, festzuhalten, dass er – anders als immer wieder behauptet – nicht Mitglied in dem erwähnten Verein sei und als Einzelperson ebenfalls keine Beschwerde gegen das Bauvorhaben eingereicht habe.

Die beiden Super-League-Klubs GC und FCZ warten seit Jahrzehnten auf ein eigenes, modernes, reines Fussballstadion.
7 Bilder
Das geplante Stadion bietet Platz für rund 18 000 Zuschauerinnen und Zuschauer (Sitz- und Stehplätze).
Zum Projekt «Ensemble» gehören 174 gemeinnützige Wohnungen, die in Kooperation mit der Allgemeinen Baugenossenschaft Zürich (ABZ) geplant werden.
Zwei 137 Meter hohe Wohn- und Geschäftstürme sollen ebenfalls entstehen. Sie würden den Prime Tower (126 Meter) als höchstes Gebäude der Stadt ablösen.
Das «Ensemble» von der Pfingstweidstrasse aus gesehen: Neben dem Stadion soll eine ABZ-Siedlung entstehen.
Die gesamten Investitionen für den gemeinnützigen Wohnungsbau, das Fussballstadion sowie die beiden Hochhäuser belaufen sich auf rund 570 Millionen Franken.
Die Stadtzürcher Stimmberechtigten haben bereits zweimal Ja gesagt zu einem neuen Fussballstadion auf dem Hardturm-Areal. 2018 zum Projekt «Ensemble», 2020 zum Gestaltungsplan.
Die beiden Super-League-Klubs GC und FCZ warten seit Jahrzehnten auf ein eigenes, modernes, reines Fussballstadion.
Visualisierung Nightnurse
Vor einem Monat wiederum rückte Zweifel ein weiteres Missverständnis zurecht: Er habe dem Verein Pro Limmatraum 2022 lediglich eine einmalige Spende in Höhe von 5000 Franken zukommen lassen, teilte der Weinproduzent der NZZ mit. Dies, nachdem ihn der «Blick» zuvor kurzerhand zum wichtigsten Financier der Projektgegner emporstilisiert hatte: «Kampf gegen Zürcher Fussballstadion – Zweifel dreht den Geldhahn zu!», lautete die Schlagzeile.

5000 Franken? Für einen Geldhahn ist das wenig. Insider gehen davon aus, dass sich allein die Anwaltskosten der Rekurrenten mittlerweile auf einen sechsstelligen Betrag belaufen dürften.

Keine Verdichtung?
Vor dem Zürcher Verwaltungsgericht hatten der «Verein A. und 31 natürliche Personen» Beschwerde eingereicht, wie es im Urteil von Anfang Oktober anonymisiert heisst. Man darf davon ausgehen, dass dieser «Verein A.» – der Verein Pro Limmatraum – sowie eine unbekannte Anzahl von Einzelpersonen ihren Rekurs vors Bundesgericht gezogen haben. Wie viele es genau sind, wird erst zu erfahren sein, wenn das Verfahren in Lausanne angelaufen ist. Je mehr Beschwerdeführer, desto tiefer die Kosten für jeden einzelnen Beteiligten dieser «Sammelklage».

Der Verein Pro Limmatraum wehrt sich gegen eine fortschreitende «Manhattisierung» und gegen «Weltstadt-Phantasien» in Zürich – also gegen Hochhäuser. «Mit politischen oder juristischen Mitteln», wie es auf seiner Website heisst. Präsident des Vereins ist Martin Schlup, emeritierter Professor für Elektrotechnik an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften und Inhaber eines Beratungsunternehmens in Höngg. Von dort sind es rund 650 Meter zu Fuss bis zum Hardturmareal auf der anderen Seite der Limmat.

Schlups Haltung ist klar: «Die Stadt Zürich braucht keine zusätzlichen Hochhäuser – aber der Turmbau scheint das Viagra von einigen Architekten zu sein.» Das sagte er in einem Interview auf Youtube. Hochhäuser seien ein denkbar schlechtes Mittel, um Klimaverträglichkeit zu garantieren. Der Energiebedarf sei höher als bei Flachbauten, die Mieten wegen dieser Kosten ebenso, und das verstärke das Problem der Gentrifizierung. Und: Alle Spezialisten seien sich einig, dass Hochhäuser nicht der Verdichtung dienten. Es sind umstrittene Standpunkte, die Schlup vertritt.

Das Video ist 2023 entstanden, vor dem Hintergrund der revidierten Hochhausrichtlinien der Stadt. Garniert werden die Ausführungen des Präsidenten mit Illustrationen einer zubetonierten Wolkenkratzerstadt: «Greetings from Züri 2030», steht da geschrieben. Schlups Verdikt: «Wir können nur empfehlen, dass diese Richtlinien verworfen werden.»

Er wurde nicht erhört. Im Industriequartier und auf einem schmalen Streifen in Altstetten dürfen Hochhäuser von über 80 Metern gebaut werden, sofern sie wie die beiden «Ensemble»-Türme auf dem Hardturmareal über einen Gestaltungsplan verfügen.

Hier dürfen über 80 Meter hohe Häuser gebaut werden
In Zürich-West sollen prägende Gebäude entstehen können


Quelle: Hochhausrichtlinien der Stadt ZürichNZZ / lea.
Diese Gebäude prägen die Zürcher Skyline
Diese Gebäude prägen die Zürcher Skyline

Quelle: Hochbaudepartement ZürichNZZ / jok., sro.
Aber das ist Geplänkel. Der Verein Pro Limmatraum will das «Ensemble»-Projekt zu Fall bringen. Oder wie Martin Schlup sagt: Man wolle Erholungszonen schützen, «vor Schattenwurf, vor zusätzlicher Belastung durch Anwohner und so weiter». Daher habe man die Uferschutzinitiative lanciert, ein viel stärkeres Mittel als Richtlinien für Hochhäuser. Schlup zumindest sagt in dem Interview: «Das wäre ein aktives Verhindern dieser Grossprojekte in Zürich.»

Das Volksbegehren wurde im September 2024 von über zwei Dritteln der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger abgelehnt. Auch der Kreis 10 (mit Höngg) sagte mit 63,4 Prozent deutlich Nein zur Initiative, die womöglich tatsächlich auf ein Hochhausverbot in Ufernähe hinausgelaufen wäre. Daher auch der Übername, der dem Volksbegehren schnell angeheftet wurde: «die dritte Stadionabstimmung».

Im Gegensatz zu Schlup hatten die übrigen Initianten allerdings stets bestritten, dass ein Ja zu ihrer Vorlage das Bauprojekt gefährden würde. Sandra Bienek, Kantonsrätin der Grünliberalen und frühere Gemeinderätin aus dem Kreis 5, hatte bereits den Gestaltungsplan des Vorhabens auf dem Hardturmareal bekämpft. Sie sagt gegenüber der NZZ: «Ich war für Uferschutz, ich werde mich weiterhin für ein naturnahes Stadtgebiet einsetzen.» Es brauche Luft zum Atmen. Das geplante Stadion befinde sich mitten in einem Wohnquartier.

Aber ein vielbemühtes Motiv gilt auch für Bienek: «Ich bin nicht gegen das Stadion, ich liebe Fussball», sagt die GLP-Politikerin. Und nein, sie sei keine Beschwerdeführerin gegen das Bauprojekt. «Das machen jetzt andere.»

Der Grüne Markus Knauss sagt: «Die Stadtzürcher haben so entschieden»
Von Journalisten immer wieder auf seine Rolle angesprochen wird auch Markus Knauss, Gemeinderat der Grünen und gemeinsam mit seiner Frau, der grünen Kantonsrätin Gabi Petri, Geschäftsführer der Zürcher Sektion des Verkehrsclubs der Schweiz (VCS). Knauss hatte sich auch in der IG Freiräume Zürich-West engagiert, die sich für den Erhalt der Stadionbrache auf dem Hardturm eingesetzt hatte. Petri und er waren bei der Uferschutzinitiative ebenfalls im Komitee dabei.

Knauss behauptet weiterhin: «Das Bauprojekt wäre davon nicht tangiert gewesen. Man kann die Regeln nachträglich nicht ändern.» Nach dem Ja zum Gestaltungsplan 2020 sei die Stadionfrage für ihn ohnehin erledigt gewesen. «Ich halte es weiterhin für keine gute Idee, da zwei Wohntürme hinzustellen, aber die Stadtzürcher haben so entschieden», sagt der grüne Gemeinderat.

Der VCS habe auch keine Verbandsbeschwerde gegen das Bauprojekt eingereicht. Man habe das Verkehrskonzept der Bauherren geprüft und für okay befunden, sagt Knauss. Auch er betont, dass er keiner der Rekurrenten sei. «Ich wohne drei Kilometer vom Hardturm weg, ich wäre gar nicht legitimiert, den Rechtsweg zu beschreiten.»

Die Stadionfrage ist ein heisses Eisen. Knauss und Bienek lassen durchblicken, dass sie deswegen in den vergangenen Jahren immer wieder beschimpft wurden. Insofern ist es verständlich, dass der harte Kern der Projektgegner anonym bleiben will.

Affaire à suivre, demnächst vor dem Bundesgericht in Lausanne.

JetztErstRecht
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Re: Hardturm Neubau

#4676 Beitrag von JetztErstRecht »

Viel schlauer wird man nach diesem Artikel nicht

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Stadion2024
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Re: Hardturm Neubau

#4677 Beitrag von Stadion2024 »

Yep. Es sagt aus, dass man nicht weiss, wer das Stadion immer noch bekämpft. Diese Floskeln von Knauss und Müller sind logisch, wenn man sich keine Blösse geben will. Die einzigen, die sich trauen sind Kromer und Schlup. Die restlichen rund 98 Nasen haben Dünnschiss.

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Ungeziefer1886
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Re: Hardturm Neubau

#4678 Beitrag von Ungeziefer1886 »

Ein feiges Spiel. Doch wir werden es herausfinden und bei den nächsten Wahlen kommt die Retourkutsche. Bis dann könnt ihr euch nicht verstecken und diese Feigheit und Korruption wird angeprangert. Und diese Chips werde ich noch lange boykottieren. 5000.- ist mehr als manch ein Fan im Monat verdient. Für Herrn Zweifel vielleicht Peanuts, für mich ein Affront.

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Re: Hardturm Neubau

#4679 Beitrag von Stadion2024 »

ALLES von Zweifel boykottiere ich.

Giovanni1886
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Re: Hardturm Neubau

#4680 Beitrag von Giovanni1886 »

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