Ungeziefer1886 hat geschrieben: ↑09.12.25 @ 14:23
AG_1886 hat geschrieben: ↑09.12.25 @ 13:59
Und womit hängt das zusammen? Also Marques hat beim Derbysieg, welcher noch nicht soooo lange zurückliegt geglänzt. Auch gegen Basel hat er gut gespielt.
Mit anpeitschen und vollgas kannst du die Mannschaft nicht eine Saison lang am laufen halten. Das konnten Berner, Schälli oder Oral auch nicht. Ich verstehe darum auch warum Ndenge irgendwann stinkig wurde. Jahrelang wird im Sommer vom Aufbruch geschwatzt um dann mit einem noch billigeren Kader zu spielen. Und die fehlende Qualität soll dann von der heiligen Motivaiton kompensiert werden? (Erzählt anderen Mannschaften bloss nichts von diesem Geheimrezept, sonst könnten sie noch motiviert sein gegen uns) Die Jungen verstehen dass am Anfang als Chance, sind aber auch nur Menschen. Die Moral kann halt nicht immer so sein wie beim Derby, wenn du jedes Wochenende "120% geben" und "über dich hinauswachsen" musst. Da kommen dann eben so Spiele wir Luzern usw. Zahlt sich der Einsatz mehrmals nicht aus, ist die Stimmung im Keller. Lässt sich auch beim Sales in meiner Firma gut erkennen, wenn die hochgesteckten Bonusziele nicht erreicht werden, trotz überstunden und Arbeit am Wochenende. Die Jungs zeigen eine tolle Entwicklung, aber sie brauchen immer noch Routiniers welche sie entlasten. Da liegt zu viel auf deren Schultern und das könnte sie auch verheizen.
ich sehe zwar, was du sagen willst, aber naja in bezug auf fussball liegst du nur semi-richtig. schau, die jungen kennen das vom nachwuchsfussball; dort gibt es nur vollgas geben, seit der digitalisierung und den vollständigen aufzeichen von daten gibt es in diesem bereich auch nur noch 100%. im aktivfussball ist das leicht anders, nehmen wir den zauberwürfel. er muss nicht 12 sprints pro spiel machen und eine gewisse anzahl an kilometer, da zählt effektivität. und trotzdem hat deine aussage etwas wahres, denn unsere junge spieler haben zwar nicht das problem an ihr persönliches limit zu gehen, sondern dass dies im direkten verhältnis zum gegenspieler oft nicht reicht und daher versuchen 120% zu geben (mathematisch gesprochen, mehr als 100% geben geht ja eigentlich nicht.. also eher so gesagt, sie versuchen ihre cpu vollständig zu 100% auszulasten und das über max. mögliche spielzeit). und ja, das kann mal in einem spiel aufgehen, nicht aber über eine längere zeitdauer. man sieht dies bei mantini, aber auch bei anderen wie zb. paloschi, bettkober usw.
ein marques, stroscio, meyer, weitere dieses kalibers, das reicht an einem guten tag. ein johnny, zvonarek, plange, ja die hätten noch mehr potential.
man kann die super league bashen, doch spielt mal gegen die.. resp. schaut mal wer da auf dem platz steht. nimm halt einen stroscio oder marques bei seinem flügelläufen, die müssen sich gegen einen routnierten lavanchy, schmid etc. durchsetzen. im zentrum, stürmer wie muci gegen gestandene wüthrichs papadopolous usw.. fakt ist: aktuell zuwenig substanz auf gewissen positionen. was wie erwähnt, meist nicht in einem spiel auffällt, aber über eine längere spielzeit halt schon... vorteil: die erfahrung, die sie jetzt holen, nimmt ihnen niemand mehr. bleiben sie im verein, können wir an ihnen noch freude haben. und nein, ich glaube nicht, dass ein zb. ein marques verheizt wird, denn 1. hat er bis auf letztes spiel ja immer geliefert und zweitens spielen die jungen jetzt nicht die position, welche den ganzen karren ziehen muss. in der verantwortung stehen hier schon hammel, abels, diaby, amir und sicher auch ein zvonarek mit seiner art & erfahrung.
ich denke, dass der scheibi dies schon sieht, wenn ein spieler überspielt ist.. und möglich kann es nun auch mal einen marques treffen, dass er ein paar wochen weniger spielt... dann muss halt ein anderer in die bresche spielen. aber die art & weise wie scheibi spielen lässt, von der intensität, ist das was susi sehen will und ehrlich gesagt auch das, was der moderne fussball fordert.