Ursprünglich hiess der Thread "Taya isst gerne Jambalaya".
Fussball und Gewalt in Zürich
Re: Faschisten in Zürich
Zuletzt geändert von Lewis am 12.02.26 @ 18:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Fussball und Gewalt in Zürich
Wenn 15 Tage nach dem 1200 Israelis, grösstenteils Juden, an einem Tag von "Palästinensern" ermordert werden und man dann seine Solidarität mit Palästina kundtun muss... Finde einen Zusammenhang zu Antisemitismus auch heute noch nicht so abwägig, wie ich dies auch damals vertreten habe.the_mf_ocean hat geschrieben: ↑12.02.26 @ 14:58Eine Palästina-Flagge mit Antisemitismus gleichzusetzen macht mich echt hässig. Dass das die FCZ-Spasten machen, wenn es um uns geht, wundert mich jetzt nicht gross. Aber zum Teil kommts mir rein, als wäre das schon eine allgemein akzeptierte Tatsache in den Medien...Ungeziefer1886 hat geschrieben: ↑12.02.26 @ 13:32
War auch gut zu sehen als sie uns wieder einmal als Antisemiten bezeichneten weil aus der Ecke "Dübi" in der Kurve mal eine Palästinaflagge hochgehalten wurde. Dass es sich um jugenliche mit teilweise muslimischem Hintergrund handeln könnte schlossen sie damals kategorisch aus im Ennet-Forum. Ich erahne schon ähnliche Ausreden wie es mancher für Musk gemacht hat vor einem Jahr. Vielleicht haben die toleranten SKler ja nur gewunken? mY hEArT goEs oUt tO yOu
Politische Symbole inklusive Flaggen, abgesehen von GC-Flaggen, haben in einer unpolitischen Kurve nichts verloren. Glaube nicht, dass es da 2 Meinungen geben kann.
Re: Fussball und Gewalt in Zürich
Genau aus diesem Grund ist der Staat Israel nach wie vor notwendig.long_beach hat geschrieben: ↑11.02.26 @ 21:59juan hat geschrieben: ↑11.02.26 @ 21:33 Am Sonntag kam es bei einem Fussballspiel im Basler Joggeli zu einem antisemitischen Vorfall. Während der FC Basel gegen den FC Zürich mit 2:1 gewann, spielten sich neben dem Spielfeld beunruhigende Szenen ab. Eine Gruppe von acht Jüdinnen und Juden erlebte nur den Anfang des Spiels, bevor sie das Stadion fluchtartig verlassen mussten. Vier Fussball-Anhänger, die im neutralen Sektor bei FCZ-Fans sassen, drohten den jüdischen Fussballfans mit dem Tod und zeigten ihnen den Hitlergruss.
https://www.20min.ch/story/joggeli-stad ... -103503730
Die Gesten und Drohungen seien keine gewöhnliche Fanprovokation und keine emotional überhitzte Reaktion nach einem verlorenen Spiel, ordnet Jonathan Kreutner, Generalsekretär des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebunds (SIG) ein. «Insbesondere das Zeigen des Hitlergrusses und das Aussprechen einer Morddrohung ist nicht nur inakzeptabel.» Die Szenen im Joggeli seien strafrechtlich relevant, so Kreutner weiter.
Dennoch: Der Vorfall könne nicht einer ganzen Fanszene zugeschrieben werden, vielmehr seien es mutmasslich einzelne Täter.
Selbst der SIG hat mittlerweile den Gagg in der Hose vor dem antisemitischen Gesindel aus dem Maghreb und dem nahen Osten. Verübeln kann man es ihm wahrlich nicht :fromtherivertothesea:
Übrigens finde ich es positiv, dass bei GC alle willkommen sind – unabhängig von politischer Haltung, Herkunft oder Glauben.
Dies zählt zu den wenigen positiven Aspekten dieses Konstrukts.
Re: Fussball und Gewalt in Zürich
Die Ennetigen leugnen gerne ihre Vergangenheit. Es gab bei denen offenkundig Rechtsextreme: https://hans-stutz.ch/texte/rassistisch ... cyberspaceUngeziefer1886 hat geschrieben: ↑12.02.26 @ 15:11Genau deswegen scheut sich die Politik vor allem aus linker Seite das Problem beim Namen zu nennen. Selbst Göbbels sagte wenn man eine Lüge lange genug wiederholt, glauben es die Leute. Die Südkurve wirft uns das seit 20 Jahren vor und viele glauben es halt inzwischen auch. Ich habe ja selbst schon gehört wie FCZ-ler einem Expat erklärten die Rivalität wäre auch eine politische und wir natürlich die rechtsextremen. Selbst Freunde die mich seit langem kennen fragen manchmal "aber ist es bei euch nicht so dass...". Es ist eine Diskussion die ich wirklich leid geworden bin, wenn dann bestritten wird was für eine Gesinnung sich unter den SK-Schlägern schon längst etabliert hat. Statt den 1.90 Schläger mit "Gott mit uns"-Tattoo aus den eigenen Reihen zu entfernen, verteufelt man dann irgendwelche GC-Fans, und plötzlich muss ich mich mit solchen Vorwürfen herumschlagen. Einer der im Leben noch nie rechts gewählt hat.the_mf_ocean hat geschrieben: ↑12.02.26 @ 14:58
Eine Palästina-Flagge mit Antisemitismus gleichzusetzen macht mich echt hässig. Dass das die FCZ-Spasten machen, wenn es um uns geht, wundert mich jetzt nicht gross. Aber zum Teil kommts mir rein, als wäre das schon eine allgemein akzeptierte Tatsache in den Medien...
Hat eigentlich noch jemand das von Bild deren Kurve mit der Keltenkreuzfahne zur Hand?
NZZaS hat geschrieben:Dosé erzählt, der damalige Verwaltungsrat Stephan Anliker – bis heute sein grösster Kritiker – habe ihm in einer Sitzung vorgeworfen, er wolle immer unbedingt Erster werden, Sechster sei doch auch in Ordnung.
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Re: Fussball und Gewalt in Zürich
In dieser aufgeheizten Stimmung kam es zu einem antisemitischen Eklat, wie «Watson» am Donnerstag berichtet. Im Sektor B4, der nahe beim Gästesektor liegt und in dem Anhänger beider Klubs anwesend waren, sass eine Gruppe von Freunden, die durch ihre Kippot als Juden erkennbar waren. Ihnen hätten sich vier Personen am Absperrnetz genähert, erzählt einer der Betroffenen. Laut dem Schweizerischen Israelitischen Gemeindebund (SIG) waren es Leute aus dem FCZ-Block. «Sie starrten bedrohlich in unsere Richtung. Einer zeigte schliesslich den Hitlergruss und schrie, er wolle uns alle umbringen», sagt der jüdische Fussballfan…
https://www.nzz.ch/schweiz/hitlergruss- ... ld.1924652
https://www.nzz.ch/schweiz/hitlergruss- ... ld.1924652
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Re: Fussball und Gewalt in Zürich
FDP/SVP-Wähler gleich mit Rechtsradikalen gleichzusetzen (was ich Dir jetzt noch nicht unterstelle), wäre dann übrigens das Gleiche, wie eine Palästina-Fahne mit Judenfeindlichkeit gleichzusetzen.Ungeziefer1886 hat geschrieben: ↑12.02.26 @ 15:11und plötzlich muss ich mich mit solchen Vorwürfen herumschlagen. Einer der im Leben noch nie rechts gewählt hat.the_mf_ocean hat geschrieben: ↑12.02.26 @ 14:58
Eine Palästina-Flagge mit Antisemitismus gleichzusetzen macht mich echt hässig.
Der Titel "Faschismus in Zürich" wurde nach mehrfachem Wunsch verschiedener User wohl von einem der Mods geändert.
- Graskiffer1886
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Re: Faschisten in Zürich
Im Tagi kommt ein Augenzeuge aus der Szene zu Wort, spoiler: Es war ein EinzeltäterOberschulmeister hat geschrieben: ↑12.02.26 @ 20:37 In dieser aufgeheizten Stimmung kam es zu einem antisemitischen Eklat, wie «Watson» am Donnerstag berichtet. Im Sektor B4, der nahe beim Gästesektor liegt und in dem Anhänger beider Klubs anwesend waren, sass eine Gruppe von Freunden, die durch ihre Kippot als Juden erkennbar waren. Ihnen hätten sich vier Personen am Absperrnetz genähert, erzählt einer der Betroffenen. Laut dem Schweizerischen Israelitischen Gemeindebund (SIG) waren es Leute aus dem FCZ-Block. «Sie starrten bedrohlich in unsere Richtung. Einer zeigte schliesslich den Hitlergruss und schrie, er wolle uns alle umbringen», sagt der jüdische Fussballfan…
https://www.nzz.ch/schweiz/hitlergruss- ... ld.1924652
Und jetzt singt alle in Kristallnacht-Manier: "Mir jaged eui durd Strasse"Ihm, der seit vielen Jahren Teil der Zürcher Fanszene ist, seien keine ähnlichen Vorfälle aus der Südkurve bekannt. «Von einem Einzelnen, der neben dem Gästeblock sitzt, nun auf eine ganze Kurve zu schliessen, wäre schlicht fahrlässig und falsch.»
Q: https://www.tagesanzeiger.ch/antisemiti ... 4761876048
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Re: Faschisten in Zürich
Habe ich vorhin auch gesehen. Immerhin bringts der Tagi doch noch, aber natürlich mit der üblichen Negierung und ohne Einordnung in die weiteren, längst bekannten und tolerierten faschistoiden TendenzenGraskiffer1886 hat geschrieben: ↑13.02.26 @ 9:39Im Tagi kommt ein Augenzeuge aus der Szene zu Wort, spoiler: Es war ein EinzeltäterOberschulmeister hat geschrieben: ↑12.02.26 @ 20:37 In dieser aufgeheizten Stimmung kam es zu einem antisemitischen Eklat, wie «Watson» am Donnerstag berichtet. Im Sektor B4, der nahe beim Gästesektor liegt und in dem Anhänger beider Klubs anwesend waren, sass eine Gruppe von Freunden, die durch ihre Kippot als Juden erkennbar waren. Ihnen hätten sich vier Personen am Absperrnetz genähert, erzählt einer der Betroffenen. Laut dem Schweizerischen Israelitischen Gemeindebund (SIG) waren es Leute aus dem FCZ-Block. «Sie starrten bedrohlich in unsere Richtung. Einer zeigte schliesslich den Hitlergruss und schrie, er wolle uns alle umbringen», sagt der jüdische Fussballfan…
https://www.nzz.ch/schweiz/hitlergruss- ... ld.1924652![]()
Und jetzt singt alle in Kristallnacht-Manier: "Mir jaged eui durd Strasse"Ihm, der seit vielen Jahren Teil der Zürcher Fanszene ist, seien keine ähnlichen Vorfälle aus der Südkurve bekannt. «Von einem Einzelnen, der neben dem Gästeblock sitzt, nun auf eine ganze Kurve zu schliessen, wäre schlicht fahrlässig und falsch.»
Q: https://www.tagesanzeiger.ch/antisemiti ... 4761876048
- Ungeziefer1886
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Re: Fussball und Gewalt in Zürich
Ich will ja nicht Unrecht mit Unrecht rechtfertigen aber 15 Tage danach war die Zahl palästinensischer Todesopfer wahrscheinlich schon über 1200. Man kann sich lange darüber streiten, aber sich mit einer Zivilbevölkerung zu solidarisieren welche einer haushoch überlegenen Militärmacht ausgeliefert ist, deren politische Führung auch keinen Hehl über seine Verachtung gegenüber Palästinensern macht, ist definitiv nicht antisemitisch. Wären da weitere Symbole mit Tintenfischen, roten Dreiecken oder wie jetzt beim FCZ-Spiel noch Hitlergrüsse mit dabei gewesen sähe es anders aus.Bonzeinsekt hat geschrieben: ↑12.02.26 @ 18:31Wenn 15 Tage nach dem 1200 Israelis, grösstenteils Juden, an einem Tag von "Palästinensern" ermordert werden und man dann seine Solidarität mit Palästina kundtun muss... Finde einen Zusammenhang zu Antisemitismus auch heute noch nicht so abwägig, wie ich dies auch damals vertreten habe.the_mf_ocean hat geschrieben: ↑12.02.26 @ 14:58
Eine Palästina-Flagge mit Antisemitismus gleichzusetzen macht mich echt hässig. Dass das die FCZ-Spasten machen, wenn es um uns geht, wundert mich jetzt nicht gross. Aber zum Teil kommts mir rein, als wäre das schon eine allgemein akzeptierte Tatsache in den Medien...
Politische Symbole inklusive Flaggen, abgesehen von GC-Flaggen, haben in einer unpolitischen Kurve nichts verloren. Glaube nicht, dass es da 2 Meinungen geben kann.
Ich kenne nicht nur dich persönlich sondern auch andere Juden die ich in unserer Kurve begegne, und niemand von euch muss sich bei uns deswegen unsicher fühlen. Auch gerade deswegen, und da gebe ich dir recht, weil wir uns als Kurve politisch zurückhalten. Anders ist es bei Juden die in die Südkurve gehen. Die sagen dann aber "bei euch ist das doch sicher so dass…". Die Geister die ich rief, kann man bei uns also nicht beklagen, weil wir nicht auf jedes polarisierende Thema aufspringen.
Re: Fussball und Gewalt in Zürich
Dieser Nahost-Konflikt hat weder im Forum noch in der Kurve etwas verloren. Wo bleibt die Solidarität mit der iranischen Bevölkerung? Wo bleibt die Solidarität mit den Kurden? Im besten Fall unterstelle ich den „Solidarisierern“ einfach Mode-Solidarisieren - im schlimmsten Fall wären wir dann aber tatsächlich beim Antisemitismus.Ungeziefer1886 hat geschrieben: ↑13.02.26 @ 9:58Ich will ja nicht Unrecht mit Unrecht rechtfertigen aber 15 Tage danach war die Zahl palästinensischer Todesopfer wahrscheinlich schon über 1200. Man kann sich lange darüber streiten, aber sich mit einer Zivilbevölkerung zu solidarisieren welche einer haushoch überlegenen Militärmacht ausgeliefert ist, deren politische Führung auch keinen Hehl über seine Verachtung gegenüber Palästinensern macht, ist definitiv nicht antisemitisch. Wären da weitere Symbole mit Tintenfischen, roten Dreiecken oder wie jetzt beim FCZ-Spiel noch Hitlergrüsse mit dabei gewesen sähe es anders aus.Bonzeinsekt hat geschrieben: ↑12.02.26 @ 18:31
Wenn 15 Tage nach dem 1200 Israelis, grösstenteils Juden, an einem Tag von "Palästinensern" ermordert werden und man dann seine Solidarität mit Palästina kundtun muss... Finde einen Zusammenhang zu Antisemitismus auch heute noch nicht so abwägig, wie ich dies auch damals vertreten habe.
Politische Symbole inklusive Flaggen, abgesehen von GC-Flaggen, haben in einer unpolitischen Kurve nichts verloren. Glaube nicht, dass es da 2 Meinungen geben kann.
Ich kenne nicht nur dich persönlich sondern auch andere Juden die ich in unserer Kurve begegne, und niemand von euch muss sich bei uns deswegen unsicher fühlen. Auch gerade deswegen, und da gebe ich dir recht, weil wir uns als Kurve politisch zurückhalten. Anders ist es bei Juden die in die Südkurve gehen. Die sagen dann aber "bei euch ist das doch sicher so dass…". Die Geister die ich rief, kann man bei uns also nicht beklagen, weil wir nicht auf jedes polarisierende Thema aufspringen.