Es gibt nicht 100/0. Und eine bürgerliche Mehrheit wäre ebenso katastrophal, wie das derzeitige Himmelfahrtskommando. Was all die hyperaktiven Aktivsten mit ihren guten Ideen vergessen: sie riskieren damit, dass ganz viele sehr gute, soziale Errungenschaft in der Stadt dereinst dem Sparhammer weichen müssen.Ungeziefer1886 hat geschrieben: ↑26.03.26 @ 8:27Wer sich für Marktmieten einsetzt soll auch mit den Konsequenzen leben. Warscheinlich hat sie irgendwo ein Buch von Ayn Rand in der Wohnung. Dort steht aber sie könne nur die Realität ignorieren und nicht die Konsequenzen. Ein kleiner Seitenhieb wie dieser sollte in polarisierenden Zeiten wie diesen verkraftbar sein.Rintintin_14 hat geschrieben: ↑26.03.26 @ 7:54
Ist das jetzt diese soziale Wärme und das Gutmenschentum, welches mit Links-Grün assoziiert wird? Ist doch wunderbar, wenn man sich am Leide anderer laben kann, was?
Trotzdem: Auch Waser, Knauss, Kromer usw wohnen alle in Genossenschaften und Städtischen Wohnung. Es ist ein offenes Geheimnis in dieser Stadt, welche Parteien dir dabei helfen können. Ich würde sogar so weit gehen dass man von "Filz" sprechen kann und auch ich finde es zum Kotzen. Weil ich hier aufgewachsen bin und mir meine Stadt kaum leisten kann. Der Hardturm könnte helfen mit seinen Wohnungen. Aber Projekte in der Dimension wie sie benötigt werden, bleiben in so einem politischen Klima wie es von den bevorzugten aus städtischen Wohnungen geschaffen wird, doch eher unattraktiv. Das gleiche mit dem Wohnturm an der Hardbrücke. Glaubt hier jemand wirklich dass so etwas geht? Rechtzeitig gebaut würde? Nein - es erinnern sich alle an die Hardturmsaga...
Mehr Wohnraum würde grundsätzlich helfen. Bestehenden kaufen und neu belegen bringt nix. Griffige Belegungsvorschriften ebenfalls. Btw. hab ich persönlich null komma gar nix gegen Genossenschaftswohnungen. Auch bin ich ein Verfechter (d.h ich unterstütze) der Durchmischung. Just darum bin ich bei der aktuellen Belegung von Genossenschaften so kritisch. Siehe Cpt. Augenbraue mit dem Einkommen von mehr als einer Viertelmillion jährlich. Oder die genannten. Von diesen gibt es zahlreiche weitere.
Das HT-Projekt steht doch sinnbildlich: man gibt etwas und erhält dafür etwas. 170 Genossenschaftliche Wohnungen, weiterer Wohnraum und ein Stadion. Ich hoffe wirklich, dass ich die Realisation dieses Projekts noch erleben werde.