möchtest du mir widersprechen?Núñez 6:5 hat geschrieben: ↑14.04.26 @ 18:15kai_stutz hat geschrieben: ↑14.04.26 @ 16:11 seht es doch ein, in der heutigen welt des fussballs gibt es wirklich nur noch sehr, sehr, sehr, sehr wenige, denen ich diesen schritt NICHT zutraue. dazu gehört ziemlich alleine nur noch abrashi.
hätte es von koller zwar nicht erwartet, aber wer kann es ihm wirklich übel nehmen. das heutige GC hat nichts mit seinem GC von früher zu tun, bis auf das aussehen (zitat, big tasty junge)![]()
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Wo sind sie jetzt?
Re: Wo sind sie jetzt?
Re: Wo sind sie jetzt?
Klar sehen viele im heutigen Fussball nur noch das Geld und es ist halt nur noch ein Beruf wie jeder andere auch. Damit habe ich mich mittlerweile abgefunden. Aber es gibt halt Leute, bei denen tut ein Wechsel mehr weh als bei anderen. Koller gehört für mich zu dieser Kategorie. Er ist kein Jungtrainer, der sich erst noch finden muss und halt beim fcz sein erstes Angebot im Profifussball bekommen hat. Koller ist ein Trainer, welcher sich im Spätherbst seiner Karriere befindet und im Ausland sicher ein interessantes Angebot hätte finden können im Bezug auf das sportliche wie auch das Finanzielle.
Re: Wo sind sie jetzt?
Tja Mäse, dass es so enden muss...
Hättest du doch besser deine Pension genossen...
Nun machst du dir den Legendenstatus entgültig zur Sau....
Du bist nichts weiter als eine weitere Fussball Hure!
Deine Fanartikel von früher sind bereits verraucht und nur noch als Restpartikel im Cheminée vorhanden ; und bevor ich dich entgültig vergesse....
Mögest du dir den Tripper von der rothaarigen holen und dir im Training beim ausrutschen alles mögliche brechen, du verdammter HS!
Merci für nichts!
Hättest du doch besser deine Pension genossen...
Nun machst du dir den Legendenstatus entgültig zur Sau....
Du bist nichts weiter als eine weitere Fussball Hure!
Deine Fanartikel von früher sind bereits verraucht und nur noch als Restpartikel im Cheminée vorhanden ; und bevor ich dich entgültig vergesse....
Mögest du dir den Tripper von der rothaarigen holen und dir im Training beim ausrutschen alles mögliche brechen, du verdammter HS!
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Wenn einem das Wasser bis zum Hals steht, sollte man den Kopf nicht hängen lassen...
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Re: Wo sind sie jetzt?
Etwas unflätig geschrieben - entspricht im Kern aber der Wahrheitnestor hat geschrieben: ↑15.04.26 @ 11:54 Tja Mäse, dass es so enden muss...
Hättest du doch besser deine Pension genossen...
Nun machst du dir den Legendenstatus entgültig zur Sau....
Du bist nichts weiter als eine weitere Fussball Hure!
Deine Fanartikel von früher sind bereits verraucht und nur noch als Restpartikel im Cheminée vorhanden ; und bevor ich dich entgültig vergesse....
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Merci für nichts!
Re: Wo sind sie jetzt?
Danke für diese Gute-Nacht-Geschichte! Jetzt kann ich beruhigt einschlafenMaluk hat geschrieben: ↑15.04.26 @ 1:00Ein eisig kalter Wind pfeifft Mäse um die Beine. Als er irgendwo in der Nähe des Nildeltas den Flieger betritt, war es noch wohlig warm. Die kurzen Hosen schienen ihm daher angemessen. 23 Jahre ist es nun her, als er die schönste Stadt der Welt verlassen hatte, um irgendwo im Nirgendwo 11 Mannen das Tschutten beizubringen. Nicht immer am selben Ort. In all den Jahren hat Mäse viele fremde Länder, Völker und Kulturen kennengelernt. Einmal fand er sich gar nicht all zu weit weg von hier ein, in der verboteten Stadt am Rheinknie. "Wenn wir von einer Brücke in die Limmat schiffen, dann fliesst es irgendwann bei denen vorbei", scherzten er und seine Kollegen früher. Lange war er dann auch nicht dort, bevor es ihn weiterzog. Allerdings hatte er dort schon mitbekommen, dass bei seinem Herzensverein wohl nicht mehr alles im Lot zu sein schien. Ein, zwei Saisons lang mussten dieser wohl bei den Drögelern auf der anderen Seite der Geleise Gastrecht in Anspruch nehmen, da die eigene alte Heimat nun also doch dem lang ersehnten Neubau weichen musste. So stieg Mäse an diesem frostigen Tag im Jahre 2026 nun also aus dem Flieger. Einen etwas wärmeren Empfang in jeder Hinsicht hätte er sich schon gewünscht, die kurzen Hosen waren im nachhinein etwas zu optimistisch gewählt. Wäre Mäse einem regulären Beruf nachgegangen, hätte er nun das Pensionsalter erreicht. Das ist auch der Grund, weshalb er nun nach all den Jahren nach Zürich zurückkehren wollte. Man wird ja auch nicht jünger... In Pension gehen, das wollte er aber noch nicht. Denn bevor er sein Klemmbrett gefüllt mit Zetteln voller Aufstellungen und Taktiken an den Nagel hängt, will er es noch ein letztes Mal wissen. Als Trainer bei seinem GCZ. Dort wo für ihn alles begann, dort wo er all die Jahre als Fussballer war, hier soll es auch Enden. Schnurstraks packt Mäse seinen Koffer und steigt in den nächsten Zug richtung Zürich HB. Dort angekommen lacht ihm die Brasserie Federal entgegen. Welch schöne Überrasschung! Mäse freut sich, dass sich diese Lokalität über all die Jahre halten konnte. Nach der langen Reise beschliesst er spontan, dort eine Bratwurst zu speisen. Gestärkt und mit vollem Magen geht es nun los, ins 4i Tram, ab zum Häde! Doch um dem Escher Wyss Platz herum macht das Tram einen Schlenker nach links. "Komisch, eigentlich müsste der doch geradeaus fahren" wundert sich Mäse. Stattdessen geht es zum Bahnhof Hardbrücke und ab dort dann weiter in richtung der heiligen Erde. In ihm kribbelt es, nach all den Jahren ist er nun wieder da. An der Haltestelle "Sportweg" ausgestiegen, entspricht die Gemütslage aber dann eher jener vorher am Flughafen. Da steht kein kollosales Fünfeck und auch kein Logo des GCZ, welches von drei Sternen umgeben ist. Stattdessen steht hier nur etwas Blechwand von der alten heiligen Stätte und ansonsten eine Asphalt-Wüste. Ungläubig betritt Mäse diesen Ort. Etwas abseits sieht er eine Frau mit zerzaustem Haar, welche sich offensichtlich an Grünzeug zu schaffen macht. "Entschuldigen Sie, ist hier nicht das Stadion Hardturm, die heilige Erde, auf welcher der Grasshopper Club Zürich in regelmässigen Abständen den Meisterpokal in den Himmel stemmt?" "Sie meinen den Tschutti-Verein? Die sind schon lange weggezogen, ins Hasenland. Und auch ein Stadion gibt es hier nicht mehr. Es heisst zwar seit Jahren immer wieder, dass eins komme, aber wie sie selber sehen: bis heute steht hier nichts. Könnten Sie mir mal mit dem Unkraut hier helfen?" antwortet die Dame in einem nur schwer verständlichen Dialekt. Mäse ist sich gerade nicht sicher, ob er soeben die Grenze zur Senilität überschritten hat. So hatte er sich seine Rückkehr nicht vorgestellt. Nicht in den dunkelsten Träumen. Innerlich völlig leer fährt Mäse zurück an den HB und macht sich auf richtung Hasenland. Während farbige Wände an dem Fenster im Zug vorbeiziehen, fällt ihm etwas auf. Die farbigen Wände sind alle bemalt. Aber nicht etwa mit dem Logo des GCZ, sondern dem anderen. Dasselbe Bild auch ganz allgemein in der Stadt. Mäse versteht die Welt nicht mehr. Als er vor vielen Jahren ging, gab es nur den GCZ. Und heute? Heute gibt es offenbar nur die anderen. Zumindest bekommt er diesen Eindruck, wenn er die vorbeirauschenden Wände beäugt. Jetzt muss er Umsteigen. Draussen riecht es nach Kerosin und Kuhweide. "Hier bin ich doch sicher falsch" durchfährt es Mäse. Doch die App auf seinem Telefon sagt, dass er richtig sei. Nur noch ein paar Halte bis ins Hasenland. Dort angekommen, ist er umgeben von Wiesen und Wäldern. Etwas weiter entfernt lässt sich eine Filiale von McDonalds ausmachen. An dieser muss er vorbei, dann sind es nur noch ein paar Minuten Fussmarsch bis zu seinem GCZ. Und tatsächlich. Am Horizont erblickt er ebendiesen Schriftzug an einem Tor. Nun hat er es also doch noch geschafft! Ein Mann mit Rollkragenpullover und blond-weisser Mähne kommt auf ihn zu. Mäse spricht in sofort an. Er sei hier um Trainer zu werden! Um Meistertitel mit dem GCZ zu feiern! Und er solle ihm doch um Himmels Willen erklären, was der GCZ hier im Niemandsland mache? Der Mann im Rollkragenpullover erzählt und erzählt. Vom Auszug aus dem Hardturm. Vom Warten auf eine neue Heimat. Von Dreijahresplänen. Von Hirten, Mäfen, externen Partnern. Von der Abkehr der traditionellen Vereinsfarben des Leibchens. Von Chinesen. Und Amerikanern. Von Langenthalern. Von Gel-Frisuren. Währenddessen durchläuft Mäses Gesichtsfarbe die Töne rot, dann grün und schliesslich grau. Er kann nicht fassen, was er hier hört. Völlig desillusioniert und in einer Trance ähnlich, fährt Mäse zurück in die Stadt. Er zieht durchs Dörfli, torkelt von Lokal zu Lokal und ersäuft das heute erlebte Elend in Alkohol. Im schmuddeligsten Spunten in der dunkelsten Gasse sitzt er schliesslich an einen Tisch, den Kopf in den Armen versenkt. Eine Frau gesellt sich zu ihm. Rotes Haar und rauchend. Was er hier mache, fragt sie ihn. Mäse erzählt ihr, dass er Fussballtrainer sei und eigentlich grosses vorgehabt hätte, jetzt aber alles zunichte sei. Die Frau hebt den Kopf, die Augen sind weit aufgerissen. Aus ihrer Handtasche zieht sie ein bedrucktes Papier und einen Stift hervor. "Unterschreibe hier!", weisst sie Mäse an. Mäse, seiner Sinne betrübt, tut wie ihm befohlen...Charlie Bronson hat geschrieben: ↑14.04.26 @ 19:21 Vielleicht wollte Mäse ja auch zurück zu seinem GCZ und hat ihn einfach nicht mehr gefunden. Geht ja den meisten so.
Re: Wo sind sie jetzt?
Schon unser Kurtl heuerte als Trainer beim FCZ an.Pennybridge hat geschrieben: ↑15.04.26 @ 9:27 Nach der Verpflichtung ist klar: Die Schweine stehen glaub ich auf ehemalige österreichische Nati-Trainer (und wir allgemein auf österreichische Trainer). Hoffen wir, Koller ist gleich erfolgreich, wie dieser.
Re: Wo sind sie jetzt?
Habe mich heute mit Yassin Mikari getroffen, weil er 1 Woche in der Schweiz ist. Ich habe gemeint er wurde mit Koller entlassen, aber er ist immer noch dabei, mindestens bis Sommer. Er hat ja noch regen Kontakt mit Koller und war selber überrascht, dass Koller zu den Schweinen geht. Aber er hatte natürlich schon seit 1 Jahr keinem Klub mehr, war vermutlich vielleicht froh, dass er überhaupt noch einen Verein gefunden hat. Habe ihn gefragt ob er im Sommer auch zu den Schweinen geht, hat aber gesagt nein, er möchte in Kairo bleiben, weil seine Kinder 9 und 13 dort in eine internationale Schule gehen. Im Mai eröffnet Mikari mit 3 anderen Partnern in Höri eine sehr grosse Padelhalle, trotzdem möchte er in Kairo bleiben. Aber man weiss ja nie im Fussball. Wenn Koller nicht sofort Erfolg mit den Schweinen hat, dann werden die Fans sowieso sehr schnell unzufrieden sein. Dino Lamberti wird sich mit den Schweinen gesund stossen. Der Gartenzwerg hat nichts gelernt.
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Re: Wo sind sie jetzt?
Gibt es auch News von Kevin Fiala?Dbidu hat geschrieben: ↑16.04.26 @ 20:25 Habe mich heute mit Yassin Mikari getroffen, weil er 1 Woche in der Schweiz ist. Ich habe gemeint er wurde mit Koller entlassen, aber er ist immer noch dabei, mindestens bis Sommer. Er hat ja noch regen Kontakt mit Koller und war selber überrascht, dass Koller zu den Schweinen geht. Aber er hatte natürlich schon seit 1 Jahr keinem Klub mehr, war vermutlich vielleicht froh, dass er überhaupt noch einen Verein gefunden hat. Habe ihn gefragt ob er im Sommer auch zu den Schweinen geht, hat aber gesagt nein, er möchte in Kairo bleiben, weil seine Kinder 9 und 13 dort in eine internationale Schule gehen. Im Mai eröffnet Mikari mit 3 anderen Partnern in Höri eine sehr grosse Padelhalle, trotzdem möchte er in Kairo bleiben. Aber man weiss ja nie im Fussball. Wenn Koller nicht sofort Erfolg mit den Schweinen hat, dann werden die Fans sowieso sehr schnell unzufrieden sein. Dino Lamberti wird sich mit den Schweinen gesund stossen. Der Gartenzwerg hat nichts gelernt.
Re: Wo sind sie jetzt?
Ich bin sprachlos! Zu geil geschrieben.Maluk hat geschrieben: ↑15.04.26 @ 1:00Ein eisig kalter Wind pfeifft Mäse um die Beine. Als er irgendwo in der Nähe des Nildeltas den Flieger betritt, war es noch wohlig warm. Die kurzen Hosen schienen ihm daher angemessen. 23 Jahre ist es nun her, als er die schönste Stadt der Welt verlassen hatte, um irgendwo im Nirgendwo 11 Mannen das Tschutten beizubringen. Nicht immer am selben Ort. In all den Jahren hat Mäse viele fremde Länder, Völker und Kulturen kennengelernt. Einmal fand er sich gar nicht all zu weit weg von hier ein, in der verboteten Stadt am Rheinknie. "Wenn wir von einer Brücke in die Limmat schiffen, dann fliesst es irgendwann bei denen vorbei", scherzten er und seine Kollegen früher. Lange war er dann auch nicht dort, bevor es ihn weiterzog. Allerdings hatte er dort schon mitbekommen, dass bei seinem Herzensverein wohl nicht mehr alles im Lot zu sein schien. Ein, zwei Saisons lang mussten dieser wohl bei den Drögelern auf der anderen Seite der Geleise Gastrecht in Anspruch nehmen, da die eigene alte Heimat nun also doch dem lang ersehnten Neubau weichen musste. So stieg Mäse an diesem frostigen Tag im Jahre 2026 nun also aus dem Flieger. Einen etwas wärmeren Empfang in jeder Hinsicht hätte er sich schon gewünscht, die kurzen Hosen waren im nachhinein etwas zu optimistisch gewählt. Wäre Mäse einem regulären Beruf nachgegangen, hätte er nun das Pensionsalter erreicht. Das ist auch der Grund, weshalb er nun nach all den Jahren nach Zürich zurückkehren wollte. Man wird ja auch nicht jünger... In Pension gehen, das wollte er aber noch nicht. Denn bevor er sein Klemmbrett gefüllt mit Zetteln voller Aufstellungen und Taktiken an den Nagel hängt, will er es noch ein letztes Mal wissen. Als Trainer bei seinem GCZ. Dort wo für ihn alles begann, dort wo er all die Jahre als Fussballer war, hier soll es auch Enden. Schnurstraks packt Mäse seinen Koffer und steigt in den nächsten Zug richtung Zürich HB. Dort angekommen lacht ihm die Brasserie Federal entgegen. Welch schöne Überrasschung! Mäse freut sich, dass sich diese Lokalität über all die Jahre halten konnte. Nach der langen Reise beschliesst er spontan, dort eine Bratwurst zu speisen. Gestärkt und mit vollem Magen geht es nun los, ins 4i Tram, ab zum Häde! Doch um dem Escher Wyss Platz herum macht das Tram einen Schlenker nach links. "Komisch, eigentlich müsste der doch geradeaus fahren" wundert sich Mäse. Stattdessen geht es zum Bahnhof Hardbrücke und ab dort dann weiter in richtung der heiligen Erde. In ihm kribbelt es, nach all den Jahren ist er nun wieder da. An der Haltestelle "Sportweg" ausgestiegen, entspricht die Gemütslage aber dann eher jener vorher am Flughafen. Da steht kein kollosales Fünfeck und auch kein Logo des GCZ, welches von drei Sternen umgeben ist. Stattdessen steht hier nur etwas Blechwand von der alten heiligen Stätte und ansonsten eine Asphalt-Wüste. Ungläubig betritt Mäse diesen Ort. Etwas abseits sieht er eine Frau mit zerzaustem Haar, welche sich offensichtlich an Grünzeug zu schaffen macht. "Entschuldigen Sie, ist hier nicht das Stadion Hardturm, die heilige Erde, auf welcher der Grasshopper Club Zürich in regelmässigen Abständen den Meisterpokal in den Himmel stemmt?" "Sie meinen den Tschutti-Verein? Die sind schon lange weggezogen, ins Hasenland. Und auch ein Stadion gibt es hier nicht mehr. Es heisst zwar seit Jahren immer wieder, dass eins komme, aber wie sie selber sehen: bis heute steht hier nichts. Könnten Sie mir mal mit dem Unkraut hier helfen?" antwortet die Dame in einem nur schwer verständlichen Dialekt. Mäse ist sich gerade nicht sicher, ob er soeben die Grenze zur Senilität überschritten hat. So hatte er sich seine Rückkehr nicht vorgestellt. Nicht in den dunkelsten Träumen. Innerlich völlig leer fährt Mäse zurück an den HB und macht sich auf richtung Hasenland. Während farbige Wände an dem Fenster im Zug vorbeiziehen, fällt ihm etwas auf. Die farbigen Wände sind alle bemalt. Aber nicht etwa mit dem Logo des GCZ, sondern dem anderen. Dasselbe Bild auch ganz allgemein in der Stadt. Mäse versteht die Welt nicht mehr. Als er vor vielen Jahren ging, gab es nur den GCZ. Und heute? Heute gibt es offenbar nur die anderen. Zumindest bekommt er diesen Eindruck, wenn er die vorbeirauschenden Wände beäugt. Jetzt muss er Umsteigen. Draussen riecht es nach Kerosin und Kuhweide. "Hier bin ich doch sicher falsch" durchfährt es Mäse. Doch die App auf seinem Telefon sagt, dass er richtig sei. Nur noch ein paar Halte bis ins Hasenland. Dort angekommen, ist er umgeben von Wiesen und Wäldern. Etwas weiter entfernt lässt sich eine Filiale von McDonalds ausmachen. An dieser muss er vorbei, dann sind es nur noch ein paar Minuten Fussmarsch bis zu seinem GCZ. Und tatsächlich. Am Horizont erblickt er ebendiesen Schriftzug an einem Tor. Nun hat er es also doch noch geschafft! Ein Mann mit Rollkragenpullover und blond-weisser Mähne kommt auf ihn zu. Mäse spricht in sofort an. Er sei hier um Trainer zu werden! Um Meistertitel mit dem GCZ zu feiern! Und er solle ihm doch um Himmels Willen erklären, was der GCZ hier im Niemandsland mache? Der Mann im Rollkragenpullover erzählt und erzählt. Vom Auszug aus dem Hardturm. Vom Warten auf eine neue Heimat. Von Dreijahresplänen. Von Hirten, Mäfen, externen Partnern. Von der Abkehr der traditionellen Vereinsfarben des Leibchens. Von Chinesen. Und Amerikanern. Von Langenthalern. Von Gel-Frisuren. Währenddessen durchläuft Mäses Gesichtsfarbe die Töne rot, dann grün und schliesslich grau. Er kann nicht fassen, was er hier hört. Völlig desillusioniert und in einer Trance ähnlich, fährt Mäse zurück in die Stadt. Er zieht durchs Dörfli, torkelt von Lokal zu Lokal und ersäuft das heute erlebte Elend in Alkohol. Im schmuddeligsten Spunten in der dunkelsten Gasse sitzt er schliesslich an einen Tisch, den Kopf in den Armen versenkt. Eine Frau gesellt sich zu ihm. Rotes Haar und rauchend. Was er hier mache, fragt sie ihn. Mäse erzählt ihr, dass er Fussballtrainer sei und eigentlich grosses vorgehabt hätte, jetzt aber alles zunichte sei. Die Frau hebt den Kopf, die Augen sind weit aufgerissen. Aus ihrer Handtasche zieht sie ein bedrucktes Papier und einen Stift hervor. "Unterschreibe hier!", weisst sie Mäse an. Mäse, seiner Sinne betrübt, tut wie ihm befohlen...Charlie Bronson hat geschrieben: ↑14.04.26 @ 19:21 Vielleicht wollte Mäse ja auch zurück zu seinem GCZ und hat ihn einfach nicht mehr gefunden. Geht ja den meisten so.
Ich bin en Hopper, falls mi bide Rasse wotsch nänne… 