Núñez 6:5 hat geschrieben: ↑19.04.26 @ 17:29
Schwarz 10 hat geschrieben: ↑19.04.26 @ 17:16
Die Tatsache ist, dass GCZ ein Talentzerstörer ist. Wenn jemand diese Wahrheit nicht akzeptiert, ist das sein Problem.
Das stimmt sogar. Du hast 100 Prozent recht. Der Grund weshalb das so ist, weiss ich aber bis heute nicht.
Liegt das vielleicht daran, weil die zum Teil in Emmen wohnen müssen und dann jedesmal fürs Training nach Niederhasli fahren zu müssen?
Das würde mich auch anscheissen.
Quelle: Lüchinger (FC Rüthi) bei Sykora+Gisler.
Den Grund dafür blieb mir auch lange unklar. Eines Morgens ging ich dann aber in die Landi und kaufte mir ein Gerät um die Luftqualität zu messen.
Zugegebenermassen nicht das teuerste High-end Equipment, aber für mein Selbstversuch musste es reichen. Ich bezahlte in der Landi Höri 89CHF für das Gerät und machte mich schnurstracks auf den Weg Richtung Hasenland.
Ich schlich mich also zwischen der Sportanlage Erlen und dem GC-Campus hin und her. Ich fand nach einer kurzen Suche bereits das Perfekte Stückchen Land um mein Testgerät aufzustellen.
Ich nahm es in Betrieb und wartete 15min bis mir die Ergebnisse ausgespuckt wurden. Passanten welche sich gerade auf den Weg ins Morgenschwimmen in der Sportanlage Erlen befanden fragten mich hie und da freundlich ob ich für den Umbau der Erlen bereits mit den Ausmessungen zu Gange bin. Ich bejahte, nicht das noch jemand auf die Idee kommen könnt was hinter meiner raffinierten Idee steckte.
15 Minuten später blinkte mein Gerät rot auf. Es zeigte mir ein erschreckendes Bild.
Der Ammoniak Gehalt in der Luft lag weit über den Grenzwerten, was mich zwar einerseits durch den Gestank der Gülle im Hasenland sowie dem naheliegenden Pferden Park nicht verwunderte aber das er gleich bei 325 µg/m³ lag liess mich schaudern. Mit der Gewonnen Erkenntnis und den erhaltenen Befunden begab ich mich zuhause in die Analyse der Ergebnisse. Siehe da der Grund war gefunden.
''Zu viel Ammoniak in der Luft führt zu Reizungen der Atemwege, Augen und Haut, da es als ätzendes Gas wirkt. Es bildet Feinstaub, was Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen fördert. Zudem schädigt es Ökosysteme durch Überdüngung und Versauerung von Böden und Gewässern''
Somit war und ist der Fall für mich klar. Die Bedingungen unter welchen unsere Spieler Trainieren und Ihre Ausbildung erhalten, ist nicht förderlich um Profi Sportler zu werden. Lange schien sich die Annahme zu bestätigen, dass uns schlicht die richtigen Konditionstrainer etc. fehlen. Ich kann euch nach langer Analyse und auch einem zweiten Tests mit meinem Gerät versichern, es liegt an der Gülle und somit am zu hohen Ammoniakgehalt in der Luft rund um den Campus.
Lösungen habe ich bislang auch keine parat. Ich könnte mir vorstellen die umliegenden Bauern im Hasenland zu bitten das Güllen auf Trainingsfreie Tage zu verschieben. Der Hühnerbauer wäre durchaus prädestiniert gewesen dieses Problem in Billateralten Gesprächen mit den Landwirten aufzunehmen, dies dürfte nach seiner Schuhung nun aber auch vom Tisch sein.