Wo sind sie jetzt?
-
Walti/Sigi
- Beiträge: 241
- Registriert: 07.04.24 @ 20:29
Re: Wo sind sie jetzt?
Wird der nächste Übungsleiter noch vor dem Luzern-Match bekannt gegeben? Oder gleichzeitig mit der Mannschaftsaufstellung?
- Compotenza
- Beiträge: 355
- Registriert: 15.03.05 @ 17:53
- Wohnort: 3 Meter unterhalb vom Bierstand im IV
Re: Wo sind sie jetzt?
Wenn es hier nicht rein passt, einfach weiter scrollen 
Habe diesen Post von Joel Mall gelesen, finde ich sehr interessant
Fussballteams geht die Identifikation verloren
Fussball wird immer schnelllebiger und kurzfristiger. Man braucht sofort Erfolg, nicht morgen, heute. Der langfristige, nachhaltige Plan wird bei kurzfristigem Misserfolg oft sofort über den Haufen geworfen. Spieler sind Waren, Investitionen, Produkte. Dahinter stehen aber Menschen und das geht oft vergessen. Auf Spielerseite profitiert man natürlich auch von diesem Business. Als junger Spieler machst du ein, zwei gute Spiele und dein Telefon klingelt, sofort tun sich neue Möglichkeiten auf. Alles muss schnell gehen, alles sofort passieren, sowohl auf Vereins- als auch auf Spielerseite.
Wieso sich bei einem Verein durchsetzen, wenn ich auch wechseln kann? Wieso nach zwei guten Spielen nicht direkt den Verein wechseln und mehr verdienen wollen? Heute ist so vieles möglich. Aber eines geht dabei oft komplett verloren: die Identifikation mit einem Verein.
Der Verein kauft einen Spieler, um ihn möglichst schnell gewinnbringend weiterzuverkaufen. Der Spieler kommt, um den Verein möglichst schnell wieder zu verlassen, für ein höheres Gehalt. Ich habe heute oft das Gefühl, dass ein neuer Spieler bei seiner Vorstellung das Trikot anzieht und gedanklich schon beim nächsten Schritt ist. Das gilt besonders in einer Sprungbrettliga wie der Schweiz.
Um profitabel zu sein, braucht es diesen Businessweg auch. Aber mein Gefühl sagt mir, nur so zu arbeiten bringt langfristig keinen Erfolg. Du kannst und musst das gezielt bei einzelnen Spielern machen. Daneben brauchst du aber ein Grundgerüst aus Spielern mit Charakter und Identifikation, die vor allem Werteträger des Vereins sind.
Die Geldmaschinerie funktioniert nur, wenn diese „kurzfristigen“ Spieler in ein funktionierendes System kommen. Und dafür braucht es eine starke Achse. Vor allem braucht es Menschen im Management, die ein ehrliches Gespür für andere Menschen haben und ein Team so zusammenstellen können, dass nicht nur die Qualität stimmt, sondern auch eine echte Einheit entsteht.
Eine solche Rolle ist für mich in Zukunft ein mögliches Ziel. Bis dahin freue ich mich jeden Tag, auf dem Platz zu stehen und versuche, einer dieser Pfeiler im Team zu sein, der zusammenhält, spürt und den Teamerfolg über alles stellt. Und der versucht, die verschiedenen Interessen von Spielern, von denen mittlerweile gefühlt jeder eine eigene GmbH ist, zusammenzuführen.
Der schnelle Millionentransfer ist mit meinen jungen 35 Jahren sowieso abgefahren

Habe diesen Post von Joel Mall gelesen, finde ich sehr interessant
Fussballteams geht die Identifikation verloren
Fussball wird immer schnelllebiger und kurzfristiger. Man braucht sofort Erfolg, nicht morgen, heute. Der langfristige, nachhaltige Plan wird bei kurzfristigem Misserfolg oft sofort über den Haufen geworfen. Spieler sind Waren, Investitionen, Produkte. Dahinter stehen aber Menschen und das geht oft vergessen. Auf Spielerseite profitiert man natürlich auch von diesem Business. Als junger Spieler machst du ein, zwei gute Spiele und dein Telefon klingelt, sofort tun sich neue Möglichkeiten auf. Alles muss schnell gehen, alles sofort passieren, sowohl auf Vereins- als auch auf Spielerseite.
Wieso sich bei einem Verein durchsetzen, wenn ich auch wechseln kann? Wieso nach zwei guten Spielen nicht direkt den Verein wechseln und mehr verdienen wollen? Heute ist so vieles möglich. Aber eines geht dabei oft komplett verloren: die Identifikation mit einem Verein.
Der Verein kauft einen Spieler, um ihn möglichst schnell gewinnbringend weiterzuverkaufen. Der Spieler kommt, um den Verein möglichst schnell wieder zu verlassen, für ein höheres Gehalt. Ich habe heute oft das Gefühl, dass ein neuer Spieler bei seiner Vorstellung das Trikot anzieht und gedanklich schon beim nächsten Schritt ist. Das gilt besonders in einer Sprungbrettliga wie der Schweiz.
Um profitabel zu sein, braucht es diesen Businessweg auch. Aber mein Gefühl sagt mir, nur so zu arbeiten bringt langfristig keinen Erfolg. Du kannst und musst das gezielt bei einzelnen Spielern machen. Daneben brauchst du aber ein Grundgerüst aus Spielern mit Charakter und Identifikation, die vor allem Werteträger des Vereins sind.
Die Geldmaschinerie funktioniert nur, wenn diese „kurzfristigen“ Spieler in ein funktionierendes System kommen. Und dafür braucht es eine starke Achse. Vor allem braucht es Menschen im Management, die ein ehrliches Gespür für andere Menschen haben und ein Team so zusammenstellen können, dass nicht nur die Qualität stimmt, sondern auch eine echte Einheit entsteht.
Eine solche Rolle ist für mich in Zukunft ein mögliches Ziel. Bis dahin freue ich mich jeden Tag, auf dem Platz zu stehen und versuche, einer dieser Pfeiler im Team zu sein, der zusammenhält, spürt und den Teamerfolg über alles stellt. Und der versucht, die verschiedenen Interessen von Spielern, von denen mittlerweile gefühlt jeder eine eigene GmbH ist, zusammenzuführen.
Der schnelle Millionentransfer ist mit meinen jungen 35 Jahren sowieso abgefahren
Blue White Fanatic
Re: Wo sind sie jetzt?
Guter Artikel und ich mag Mall als Typ. Vielleicht führt sein zukünftiger Weg zurück zu uns?Compotenza hat geschrieben: ↑24.04.26 @ 8:22 Wenn es hier nicht rein passt, einfach weiter scrollen
Habe diesen Post von Joel Mall gelesen, finde ich sehr interessant
Fussballteams geht die Identifikation verloren
Fussball wird immer schnelllebiger und kurzfristiger. Man braucht sofort Erfolg, nicht morgen, heute. Der langfristige, nachhaltige Plan wird bei kurzfristigem Misserfolg oft sofort über den Haufen geworfen. Spieler sind Waren, Investitionen, Produkte. Dahinter stehen aber Menschen und das geht oft vergessen. Auf Spielerseite profitiert man natürlich auch von diesem Business. Als junger Spieler machst du ein, zwei gute Spiele und dein Telefon klingelt, sofort tun sich neue Möglichkeiten auf. Alles muss schnell gehen, alles sofort passieren, sowohl auf Vereins- als auch auf Spielerseite.
Wieso sich bei einem Verein durchsetzen, wenn ich auch wechseln kann? Wieso nach zwei guten Spielen nicht direkt den Verein wechseln und mehr verdienen wollen? Heute ist so vieles möglich. Aber eines geht dabei oft komplett verloren: die Identifikation mit einem Verein.
Der Verein kauft einen Spieler, um ihn möglichst schnell gewinnbringend weiterzuverkaufen. Der Spieler kommt, um den Verein möglichst schnell wieder zu verlassen, für ein höheres Gehalt. Ich habe heute oft das Gefühl, dass ein neuer Spieler bei seiner Vorstellung das Trikot anzieht und gedanklich schon beim nächsten Schritt ist. Das gilt besonders in einer Sprungbrettliga wie der Schweiz.
Um profitabel zu sein, braucht es diesen Businessweg auch. Aber mein Gefühl sagt mir, nur so zu arbeiten bringt langfristig keinen Erfolg. Du kannst und musst das gezielt bei einzelnen Spielern machen. Daneben brauchst du aber ein Grundgerüst aus Spielern mit Charakter und Identifikation, die vor allem Werteträger des Vereins sind.
Die Geldmaschinerie funktioniert nur, wenn diese „kurzfristigen“ Spieler in ein funktionierendes System kommen. Und dafür braucht es eine starke Achse. Vor allem braucht es Menschen im Management, die ein ehrliches Gespür für andere Menschen haben und ein Team so zusammenstellen können, dass nicht nur die Qualität stimmt, sondern auch eine echte Einheit entsteht.
Eine solche Rolle ist für mich in Zukunft ein mögliches Ziel. Bis dahin freue ich mich jeden Tag, auf dem Platz zu stehen und versuche, einer dieser Pfeiler im Team zu sein, der zusammenhält, spürt und den Teamerfolg über alles stellt. Und der versucht, die verschiedenen Interessen von Spielern, von denen mittlerweile gefühlt jeder eine eigene GmbH ist, zusammenzuführen.
Der schnelle Millionentransfer ist mit meinen jungen 35 Jahren sowieso abgefahren![]()
GCZ - Ein Club zum Erfolg verdammt immer zu Siegen und uns Fans ewig zu binden...
- Magic-Kappi
- Beiträge: 4168
- Registriert: 18.07.10 @ 13:37
Re: Wo sind sie jetzt?
Mall soll sich in Schaffhausen mit Bernt Haas und den Yakins amüsieren.
Beim Verkauf unseres Herzensvereins an das Konstruktgeschwür LAFC wurde eine klare Grenze überschritten. Ein solches Verhalten ist für uns inakzeptabel!
- long_beach
- Beiträge: 3455
- Registriert: 27.10.06 @ 9:56
- Wohnort: Küsnacht
- Kontaktdaten:
Re: Wo sind sie jetzt?
Ist hier die Rede von Zazou Mall?? 
"Die Idioten könnten ha Schälli holen, der hat doch sowieso noch einen Vertrag und steht mit grosser Wahrscheinlichkeit noch unter Vertrag."
GC Supporter, Philosoph aus Solothurn
GC Supporter, Philosoph aus Solothurn
Re: Wo sind sie jetzt?
Unser ehemaliger Testspieler Bara Ndiaye steht heute im der startelf von Bayern. Und sie haben 3 Tore in der ersten Hälfte kassiert 
Eidgenössisch diplomierter Konstruktjünger
Zertifizierter Niederhase
Zertifizierter Niederhase
- LivioZanetti
- Beiträge: 699
- Registriert: 02.03.19 @ 20:57
Re: Wo sind sie jetzt?
Hilft wenn man Kane und Olise in der Pause eingewechseln kann
Eidgenössisch diplomierter Konstruktjünger
Zertifizierter Niederhase
Zertifizierter Niederhase
Re: Wo sind sie jetzt?
Demhasaj mit einem Doppelpack. Der will nächste Saison bestimmt auch über die Hasen drüberrutschen. 
Re: Wo sind sie jetzt?
Dass er in der ChL topfen kann haben wir ja auch erleben dürfen. Scheint als ob er sich noch einmal weiterentwickeln konnte. Ich glaube er hat noch Vertrag bis 2027 bei Xamax, aber vielleicht riskiert irgend ein SL-Verein es wieder mit dem ChL-Torschützenkönig? Andererseits ist er auch schon 30.
Eidgenössisch diplomierter Konstruktjünger
Zertifizierter Niederhase
Zertifizierter Niederhase