Wenn man sich die beiden anschaut, wird schnell klar, aus welcher Ecke das kommt:
HSG Background, Beratung, digitale Transformation, Kampagnenlogik, viel Strategie-Sprech. Politisch auch nicht ganz unbeschrieben (FDP Kreis 9 etc.). Parallel noch eine eigene Fussballschule mit Abo-Modell in Zürich aufgebaut. Also alles ziemlich sauber durchgezogen, nicht irgendein spontanes Fanprojekt.
Das wirkt weniger wie „ein paar Hoppers reissen was auf“, sondern eher wie ein gezielt aufgesetztes Projekt von Leuten, die wissen, wie man Plattformen und Narrative baut.
Was mich stört, ist nicht mal wer es ist, sondern dass sie sich nicht hinstellen dazu.
Wenn du so professionell unterwegs bist, dann sag doch einfach: „Hey, wir sind X und Y, wir wollen das und das erreichen.“
Dieses halb-anonyme „wir Fans“-Framing passt einfach nicht zum Setup dahinter.
Und im aktuellen GC-Umfeld ist das halt maximal unglücklich. Jeder ist sensibilisiert wegen Ownership, Einfluss, wer zieht im Hintergrund Fäden etc.
Da musst du doppelt offen sein, nicht weniger.
Nicht zwingend shady, aber halt klar gesteuert und nicht organisch gewachsen. Und genau deshalb wirkt es bei vielen falsch.
das sieht für mich nicht nach irgendeiner „reichen Family im Hintergrund übernimmt GC“ Story aus. Dafür ist das alles eine Nummer zu klein und zu lokal. Das ist eher unternehmerischer Aufbau im Fussballumfeld, nicht Milliarden-Ownership.
Aber die Frage darf man sich schon stellen...Geht’s hier um echte Fan-Stimme oder baut da jemand gerade seine eigene Community und Influence rund um GC auf?
Werden wir hier gerade eingesammelt für das nächste Konstrukt – oder sind wir einfach selber die, die wieder anfangen „GC Family“ zu spielen?