Quo vadis GC?
Re: Quo vadis GC?
Es ist alles super an der Homepage. Leider finde ich es mit den Beträgen etwas unglücklich formuliert. Wäre die Unterschrift nur da um so ein Projekt zu begrüssen würde es ganz anderst aussehen. In der heutigen Zeit gehen viele aufgrund von dem (auch wenn es nicht verbindlich ist) aus dem Weg.
Häts no Billet?
Re: Quo vadis GC?
Ist ja klar dass im Moment nix läuft, Barrage gewonnen, neue Hoffnung auf kommende Saison! Im Moment ist der Zeitpunkt schlecht für sowas, wären wir abgestiegen würde es ganz anders aussehenAUUUH hat geschrieben: ↑29.05.26 @ 17:12Nun ist eine Woche vergangen und die 1000 Unterschriften wurden nach wie vor nicht erreicht. 20000 halte ich nach wie vor für absolut unrealistisch. Die 5000 wirst du wohl auch nicht schaffen.MikeJH1985_vHfH hat geschrieben: ↑21.05.26 @ 15:00
Punkt 1: Korrekt. Von Beginn weg antizipiert. Massnahmen skizziert. Folgen alsbald.
Punkt 2: Sehe ich anders. Die 20'000 sind für mich realistisch. Ich kalkuliere die zehntausenden Sleepers mit ein, die geweckt werden müssen - und werden. Mir zugetragenes Feedback in diese Richtung «Hey, ich bin genau so en Sleeper, han mich itreit!», stützen meine These. Ausserdem rechne ich mit einem Tipping Point ab einer gewissen Anzahl Eintragener. Das Ganze wird wohl in Wellen kommen.
Punkt 3: Korrekt. Deshalb soll «Vo Hoppers, für Hoppers» von zwei Säulen getragen werden: 1. Basis, 2. Investoren.
«Denn Grundsätzlich verfolgst du eine Idee, welche viele GC Fans sich wünschen würden.»
-> GENAU UM DAS GEHT ES!
Falls du das Projekt weiter verfolgst, wäre es sicher sinnvoll, erst einmal den Weg über die Fussballsektion zu versuchen. Die Idee ist grundsätzlich gut, die Umsetzung war allerdings etwas gar optimistisch und überstürzt.
- Magic-Kappi
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Re: Quo vadis GC?
Davon bin ich auch überzeugt. Dann wären es statt 879 bestimmt schon 891
Solche Mike J. lic.oec. HSGs tauchen immer und immer wieder auf. Es sind oftmals Maniker, die eine komplett verzerrte Wahrnehmung von sich und der Umwelt haben. Das Vokabular gespickt mit marketingtechnischen Anglizismen und schönklingenden Wirtschafts-Schlagwörtern. Auf Kritik reagieren sie mit übersteigerter Euphorie und futuristischen Behauptungen der Superlative und bieten dir immer sofort das persönliche Gespräch an, um in Ruhe darüber zu reden und dich (noch Ungläubigen) zu überzeugen (Sektenführer lassen grüssen). Die Vita ist meist lang und beeindruckend und zeigt vor allem eines auf: eben beeindruckend viel schon gemacht; leider aber nichts davon nachhaltig.
Tatsächlich schaffen es einzelne Exemplare auch immer wieder öffentlichen Bereiche und Verwaltungen zu überzeugen, aufzusteigen und an Posten zu kommen, in denen sie mit befreundeten Beraterfimen (sorry Consulting) und Firmen aus der Baubranche fiktive Rechnungen und Doppelbuchungen à gogo abrechnen und vornehmen und dann brav unter sich die ergaunerten Gelder aufteilen. Alternativ stehen auch noch NGOs oder Hilfswerke wie die UNICEF als Spielwiese und Tummelfeld zur Verfügung. Vorzugsweise mit Aktivitäten rund um Südost-und Osteuropa.
Natürlich gilt punkto unseres Mike J. HSG diesbezüglich die absolute Unschuldsvermutung. Aber da er mich 1:1 an solche Gestalten erinnert, mit denen ich schon (zu) oft zu tun hatte, kann ich nur Skepsis verbreiten.
Beim Verkauf unseres Herzensvereins an das Konstruktgeschwür LAFC wurde eine klare Grenze überschritten. Ein solches Verhalten ist für uns inakzeptabel!
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Gangster911
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Re: Quo vadis GC?
Ob ihr's akzeptiert oder nicht, GC ist kein Volksclub - wir waren es auch nie. Teilweise wird die alte Hardturmzeit zu glorifiziert, was auch okay ist, aber GC wurde immer von Mäzenen getragen. Jetzt zu meinen, wir können daraus einen Volksclub machen, würde auch zu einem Teil unsere Identität hergeben.
Alle anderen Strukturen wurden alle schon probiert:
- Einzelne (lokale) Eigentümer: Fritz Peter, Heinz Spross oder Stephan Anliker.
- Konstrukt: China, LA
- Mehrere potente Geldgeber: Owners Club, Donnerstag Club, ...
Das ist alles irrelevant. Am Schluss muss man eine Leuchtturm-Figur haben, die die richtigen Leute um sich schart und etwas kreiert. Dann kommt das Geld, dann kommt es zu einer Dynamik. Der letzte Reisser, den wir hatten, war Dose und von da an waren die Leuchttürme eher kaputte Lampen.
Alle anderen Strukturen wurden alle schon probiert:
- Einzelne (lokale) Eigentümer: Fritz Peter, Heinz Spross oder Stephan Anliker.
- Konstrukt: China, LA
- Mehrere potente Geldgeber: Owners Club, Donnerstag Club, ...
Das ist alles irrelevant. Am Schluss muss man eine Leuchtturm-Figur haben, die die richtigen Leute um sich schart und etwas kreiert. Dann kommt das Geld, dann kommt es zu einer Dynamik. Der letzte Reisser, den wir hatten, war Dose und von da an waren die Leuchttürme eher kaputte Lampen.
Re: Quo vadis GC?
Solange "der neue Hardturm" nicht steht, wird nicht viel gehen. Einfach viel Verlust, Jahr für Jahr.
Angenommen der Leuchtturm zieht für kommende Saison einen Transfercoup nach dem anderen an Land (von denen sich die meisten erst während der Saison als solcher entpuppen), dann soll mir mal einer sagen, dass LA wirklich Geld in die Hand nimmt, damit diese Spieler (und weitere Spieler, Eigengewächse, die sich im Fahrwasser des Erfolgs prächtig mit entwickeln) nicht innerhalb von 1-2 Saisons alle wieder weg wollen und alles in sich zerfällt.
Angenommen der Leuchtturm zieht für kommende Saison einen Transfercoup nach dem anderen an Land (von denen sich die meisten erst während der Saison als solcher entpuppen), dann soll mir mal einer sagen, dass LA wirklich Geld in die Hand nimmt, damit diese Spieler (und weitere Spieler, Eigengewächse, die sich im Fahrwasser des Erfolgs prächtig mit entwickeln) nicht innerhalb von 1-2 Saisons alle wieder weg wollen und alles in sich zerfällt.
- EsgittnureinVerein
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Re: Quo vadis GC?
Willkommen in der Welt des globalisierten Fussballs. Wenn die Honigtöpfe der europäischen top 5 Ligen rufen, und das nach sehr kurzfristigem Erfolg, dann sind sie weg. Dafür ist der Lustrinellige aus dem Bauernoberland das beste Beispiel. Für uns Fussballromantiker leider nur schwer zu ertragen.Sergio+ hat geschrieben: ↑30.05.26 @ 8:56 Solange "der neue Hardturm" nicht steht, wird nicht viel gehen. Einfach viel Verlust, Jahr für Jahr.
Angenommen der Leuchtturm zieht für kommende Saison einen Transfercoup nach dem anderen an Land (von denen sich die meisten erst während der Saison als solcher entpuppen), dann soll mir mal einer sagen, dass LA wirklich Geld in die Hand nimmt, damit diese Spieler (und weitere Spieler, Eigengewächse, die sich im Fahrwasser des Erfolgs prächtig mit entwickeln) nicht innerhalb von 1-2 Saisons alle wieder weg wollen und alles in sich zerfällt.
E LIEBI WO EWIG WÄHRT
Re: Quo vadis GC?
Nun verkaufen die Amis also ans nächste „Konstrukt“…
Aber was verkaufen sie überhaupt?
Die AG, das sind:
- Nach den bereits kommunizierten Abgängen und abzüglich der Spieler mit auslaufenden Verträgen noch etwa 15 Einbeiner.
- Irgendwelche querbeet (noch von Urech) eingestellten Mitarbeiter im Campus oder doch in der Schifflände?
- Startplatz in der Super League (einzige was etwas weh tut)
Das neue Konstrukt erhält also kein Stadion und kein Trainingsgelände.
Dem Grasshopper Club Zürich – dem grössten, traditionsreichsten, erfolgreichsten und geschichtsträchtigsten polysportiven Verein der Schweiz – gehören:
Marke, Fans, Identität, Geschichte.
Macht den AG laden dicht oder lasst die sich nennen wie sie wollen, da spielen wo sie wollen mit Einbeinern (die niemand will) und vor welchen Zuschauern auch immer.
Entzieht dieser unsäglichen Sch*-AG endlich die Nutzungsrechte an Namen/Marke/Logo. Ist ja unsäglich, was diese Sparte des GCZ für eine Schande über den Gesamtverein bringt – Jahr für Jahr…
Und ja: wären wir vor 10 Jahren schon freiwillig in die 1. Liga runter und hätten uns da wieder aufgerappelt – wir stünden heute sogar sportlich nicht schlechter da (auch nicht soooo schwer)
Aber was verkaufen sie überhaupt?
Die AG, das sind:
- Nach den bereits kommunizierten Abgängen und abzüglich der Spieler mit auslaufenden Verträgen noch etwa 15 Einbeiner.
- Irgendwelche querbeet (noch von Urech) eingestellten Mitarbeiter im Campus oder doch in der Schifflände?
- Startplatz in der Super League (einzige was etwas weh tut)
Das neue Konstrukt erhält also kein Stadion und kein Trainingsgelände.
Dem Grasshopper Club Zürich – dem grössten, traditionsreichsten, erfolgreichsten und geschichtsträchtigsten polysportiven Verein der Schweiz – gehören:
Marke, Fans, Identität, Geschichte.
Macht den AG laden dicht oder lasst die sich nennen wie sie wollen, da spielen wo sie wollen mit Einbeinern (die niemand will) und vor welchen Zuschauern auch immer.
Entzieht dieser unsäglichen Sch*-AG endlich die Nutzungsrechte an Namen/Marke/Logo. Ist ja unsäglich, was diese Sparte des GCZ für eine Schande über den Gesamtverein bringt – Jahr für Jahr…
Und ja: wären wir vor 10 Jahren schon freiwillig in die 1. Liga runter und hätten uns da wieder aufgerappelt – wir stünden heute sogar sportlich nicht schlechter da (auch nicht soooo schwer)
- Beckford 2
- Beiträge: 426
- Registriert: 15.03.24 @ 18:02
Re: Quo vadis GC?
auch wenn wir das Thema schon oft hatten, 4 Mio jährlich für den Campus abzudrücken ist Wahnsinn. Es wird immer von Unterhaltskosten gesprochen aber für mich ist das einfach eine Miete die die AG an die Finanzierer des Campus zahlen. Wenn ihr dann mal genau nachschaut und feststellt, dass gewisse Juniorenmannschaften ihre Heimspiele im Stighag in Kloten austragen weil der Campus von der Kapazität her offenbar nicht ausreicht, muss man doch Fragezeichen setzen.
Re: Quo vadis GC?
Gibt es irgendwo einen transparenten und seriösen Bericht, wieviel der Campus jährlich kostet und wie sich diese Kosten zusammensetzen?Beckford 2 hat geschrieben: ↑07.06.26 @ 9:28 auch wenn wir das Thema schon oft hatten, 4 Mio jährlich für den Campus abzudrücken ist Wahnsinn. Es wird immer von Unterhaltskosten gesprochen aber für mich ist das einfach eine Miete die die AG an die Finanzierer des Campus zahlen. Wenn ihr dann mal genau nachschaut und feststellt, dass gewisse Juniorenmannschaften ihre Heimspiele im Stighag in Kloten austragen weil der Campus von der Kapazität her offenbar nicht ausreicht, muss man doch Fragezeichen setzen.
Abbezahlen von Hypothek?
Miete?
Instandhaltung von Infrastruktur?
Ich habe nur das von 2005 gefunden:
Die gesamte Anlage, die sich auf einer Fläche von 55’000 m2 erstreckt, kostete rund 20,5 Millionen Franken. Rund zwei Drittel davon tragen die Stadt Zürich (4 Mio) sowie Gönnerkreise und dem Verein nahe stehende Privatpersonen.
Das Land hatten die Grasshoppers für rund 3,5 Millionen Franken erworben. Das Gebiet war früher eine Moorlandschaft, weshalb der Bodenpreis verhältnismässig günstig (60 Franken pro Quadratmeter) war.
LAFC raus! Sutter raus!
Re: Quo vadis GC?
Ich habe das erst kürzlich recherchiert. Es gibt ein NZZ Bericht vor etwa 10 Jahren, der spricht von Kosten für Nachwuchs und Campus von 6 Mio pro Jahr. Und irgendwo ein Blick Artikel der von 1.5 Mio pro Jahr für den Campus spricht…