BRIDGE FOOTBALL GROUP

Alles rund um den Grasshopper Club Zürich
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Graf Ray
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Re: BRIDGE FOOTBALL GROUP

#1821 Beitrag von Graf Ray »

Griffithh hat geschrieben: 29.07.26 @ 17:13
Graf Ray hat geschrieben: 29.07.26 @ 10:37
NEIN - Ws geht rein um die Offenlegung der wirtschaftlichen Inhaber
Genau, darum geht es – Offenlegung der wirtschaftlich Berechtigten. Und da liegt ja das Problem: Unser UBO Li Ying ist laut chinesischen Registern bei Douyin selbst nur Treuhänder (Holding mit 0 einbezahltem Kapital, Anteile verpfändet), deklariert aber gegenüber der HKEX, BFG gehöre ihm «wholly and beneficially». Eines von beiden ist unwahr – und genau diese Frage will die neue Regelung beantwortet haben: Wer streckt das Geld wirklich vor?
Ich denke dies wurde von der Liga genau geprüft ☝️Ebenfalls von der CH-Bank welche ja zwingend involviert sein muss.... Somit "no worries"
Wenn DAS die Lösung ist, hätte ich gern mein Problem zurück

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Rintintin_14
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Re: BRIDGE FOOTBALL GROUP

#1822 Beitrag von Rintintin_14 »

Giovanni1886 hat geschrieben: 29.07.26 @ 7:40 Ich habe sehr erfreuliche Nachrichten für uns! 8)

Soeben hat mich ein Kollege, der beim Zoll am Flughafen Zürich arbeitet, informiert, dass Eric Li Ying und Eddie Tao mit einem Privatjet von Macau via Hongkong am Flughafen Zürich gelandet seien.

Als der Zöllner die beiden fragte, weshalb sie mit nicht weniger als 35 Reisekoffern unterwegs seien, erklärte Li Ying, dass sich darin 80 Millionen Yuan befänden, die sie selbstverständlich ordnungsgemäss beim Zoll deklariert hätten. Auf die anschliessende Frage, was sie mit so viel Bargeld vorhätten, soll er grinsend geantwortet haben:

"We are the new owners of GC. Our fans want us to win the championship… so we're here to spend accordingly."

Ob die 80 Millionen Yuan für Transfers, Prämien, einen eigenen kleinen Extrazug für die Fans oder einfach für ein paar Bier und lauwarme Würste im Stadion verprasst werden, konnte mein Kollege den beiden allerdings nicht entlocken.
😂
Sie wollen mein Herz am rechten Fleck - Doch seh' ich dann nach unten weg - Dann schlägt es - Links!

Griffithh
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Re: BRIDGE FOOTBALL GROUP

#1823 Beitrag von Griffithh »

Graf Ray hat geschrieben: 29.07.26 @ 20:42
Griffithh hat geschrieben: 29.07.26 @ 17:13

Genau, darum geht es – Offenlegung der wirtschaftlich Berechtigten. Und da liegt ja das Problem: Unser UBO Li Ying ist laut chinesischen Registern bei Douyin selbst nur Treuhänder (Holding mit 0 einbezahltem Kapital, Anteile verpfändet), deklariert aber gegenüber der HKEX, BFG gehöre ihm «wholly and beneficially». Eines von beiden ist unwahr – und genau diese Frage will die neue Regelung beantwortet haben: Wer streckt das Geld wirklich vor?
Ich denke dies wurde von der Liga genau geprüft ☝️Ebenfalls von der CH-Bank welche ja zwingend involviert sein muss.... Somit "no worries"

ich habe mir das Lizenzierungsreglement der SFL angeschaut (Stand 19.11.2025, liegt öffentlich auf sfl.ch). Was dort unter «Prüfung» bei einem Eigentümerwechsel steht, ist ernüchternd:
1. Nachträglich, nicht vorab.
Bei einer Änderung der Mehrheitsverhältnisse ist die erteilte Lizenz nur «von den Lizenzbehörden zu bestätigen». Der Deal läuft also schon, bevor irgendjemand etwas genehmigt. Übernahme 29.06. – «Prüfung» danach.
2. Der Klub liefert alles selbst.
Beteiligungsstruktur, Kaufvertrag, UBO-Offenlegung, Mittelherkunfts-Nachweise – sämtliche Unterlagen reicht der Lizenzbewerber selbst ein. Die Lizenzkommission prüft Akten, keine Personen.
3. Der Prüfer wird vom Klub bestellt.
Der Wirtschaftsprüfer wird vom Lizenzbewerber selbst bestimmt und bezahlt – und führt nur «vereinbarte Prüfungshandlungen» durch. Das Handbuch sagt es selbst: «weder eine Abschlussprüfung noch eine prüferische Durchsicht».
4. Der Eigentümer ist eine Selbsterklärung.
Der Ultimate Beneficial Owner wird festgestellt, indem Vorstand und beherrschende Partei unterschreiben, dass ihre Angaben «vollständig und korrekt» sind. Ein Abgleich mit ausländischen Registern (China, Hongkong, Niederlande) ist nirgends vorgesehen.
5. Das Depot sichert das Geld – nicht die Integrität.
Die ~10 Mio (Medienberichte) sind die reglementarische «Sicherheit» für den budgetierten Verlust. Damit ist die Saison abgesichert. Über die Personen dahinter sagt das Depot exakt nichts aus.
Fazit: «Die Liga hat geprüft» heisst in der Praxis: eingereicht, unterschrieben, zur Kenntnis genommen. Kein Registerabgleich, keine forensische Mittelherkunftsprüfung, kein Screening ausländischer Verfahren.
Die Frage ist also nicht, ob geprüft wurde – sondern was. Und genau darauf hätte ich gern eine Antwort von Club oder Liga:
Wurde die UBO-Deklaration der neuen Eigentümer verifiziert – oder nur entgegengenommen?

Payerne München
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Re: BRIDGE FOOTBALL GROUP

#1824 Beitrag von Payerne München »

Eines ist klar: Wir wurden einem hässlichen, undurchsichtigen Konstrukt verschachert, das unter der Fuchtel eines totalitären Staates steht. Mir ist unerklärlich wie der Zentralvorstand diesen "Deal" (eher müsste man von Unterjochung sprechen) bewilligen konnte. Wahrscheinlich interessiert sich in diesem Gremium niemand für Fussball.

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Nikelodeon
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Re: BRIDGE FOOTBALL GROUP

#1825 Beitrag von Nikelodeon »

Payerne München hat geschrieben: 30.07.26 @ 6:59 Eines ist klar: Wir wurden einem hässlichen, undurchsichtigen Konstrukt verschachert, das unter der Fuchtel eines totalitären Staates steht. Mir ist unerklärlich wie der Zentralvorstand diesen "Deal" (eher müsste man von Unterjochung sprechen) bewilligen konnte. Wahrscheinlich interessiert sich in diesem Gremium niemand für Fussball.
Bisschen mehr Dankbarkeit bitte! Ohne die Chinesen würde es GC heute nicht mehr geben :!:
M hat geschrieben:Offensiv, dynamisch, magisch!

pete85
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Re: BRIDGE FOOTBALL GROUP

#1826 Beitrag von pete85 »

Griffithh hat geschrieben: 29.07.26 @ 23:47
Graf Ray hat geschrieben: 29.07.26 @ 20:42

Ich denke dies wurde von der Liga genau geprüft ☝️Ebenfalls von der CH-Bank welche ja zwingend involviert sein muss.... Somit "no worries"

ich habe mir das Lizenzierungsreglement der SFL angeschaut (Stand 19.11.2025, liegt öffentlich auf sfl.ch). Was dort unter «Prüfung» bei einem Eigentümerwechsel steht, ist ernüchternd:
1. Nachträglich, nicht vorab.
Bei einer Änderung der Mehrheitsverhältnisse ist die erteilte Lizenz nur «von den Lizenzbehörden zu bestätigen». Der Deal läuft also schon, bevor irgendjemand etwas genehmigt. Übernahme 29.06. – «Prüfung» danach.
2. Der Klub liefert alles selbst.
Beteiligungsstruktur, Kaufvertrag, UBO-Offenlegung, Mittelherkunfts-Nachweise – sämtliche Unterlagen reicht der Lizenzbewerber selbst ein. Die Lizenzkommission prüft Akten, keine Personen.
3. Der Prüfer wird vom Klub bestellt.
Der Wirtschaftsprüfer wird vom Lizenzbewerber selbst bestimmt und bezahlt – und führt nur «vereinbarte Prüfungshandlungen» durch. Das Handbuch sagt es selbst: «weder eine Abschlussprüfung noch eine prüferische Durchsicht».
4. Der Eigentümer ist eine Selbsterklärung.
Der Ultimate Beneficial Owner wird festgestellt, indem Vorstand und beherrschende Partei unterschreiben, dass ihre Angaben «vollständig und korrekt» sind. Ein Abgleich mit ausländischen Registern (China, Hongkong, Niederlande) ist nirgends vorgesehen.
5. Das Depot sichert das Geld – nicht die Integrität.
Die ~10 Mio (Medienberichte) sind die reglementarische «Sicherheit» für den budgetierten Verlust. Damit ist die Saison abgesichert. Über die Personen dahinter sagt das Depot exakt nichts aus.
Fazit: «Die Liga hat geprüft» heisst in der Praxis: eingereicht, unterschrieben, zur Kenntnis genommen. Kein Registerabgleich, keine forensische Mittelherkunftsprüfung, kein Screening ausländischer Verfahren.
Die Frage ist also nicht, ob geprüft wurde – sondern was. Und genau darauf hätte ich gern eine Antwort von Club oder Liga:
Wurde die UBO-Deklaration der neuen Eigentümer verifiziert – oder nur entgegengenommen?
Falls wirklich vorgeschrieben ist, dass der Zahlungsverkehr bei eine CH-lizenzierte Bank laufen muss, sind sie die einzigen, die wirklich Bescheid wissen woher das Geld kommt.

Da wird aber nur abgelehnt, wenn das Geld nicht sauber ist. Falls das Geld einem Funktionär gehört, ist das nicht zwingend ein Ablehnungsgrund.

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yoda
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Re: BRIDGE FOOTBALL GROUP

#1827 Beitrag von yoda »

pete85 hat geschrieben: 30.07.26 @ 7:12 Falls wirklich vorgeschrieben ist, dass der Zahlungsverkehr bei eine CH-lizenzierte Bank laufen muss, sind sie die einzigen, die wirklich Bescheid wissen woher das Geld kommt.
Da wird aber nur abgelehnt, wenn das Geld nicht sauber ist. Falls das Geld einem Funktionär gehört, ist das nicht zwingend ein Ablehnungsgrund.
Nun die CH Bank ist schon an Gesetze gebunden und deren Compliance müsste aktiv werden, wenn Kohle in grösseren Beträgen kommt. Aber hier sprechen wir von einer AG welche aus dem Ausland Geld überwiesen erhält. Solange dieses nicht von Personen oder Instituationen überwiesen wird, welche auf Sanktionslisten stehen oder PEP sind (politisch exponierte Personen), wird das durchgewunken. Und nun mal im Ernst. Wer glaubt, dass unsere Kohle direkt von der Quelle auf unsere CH Bank überwiesen wird, wo auch der Besitz des Konstruktes beheimatet ist, irrt gewaltig. Zumindest kann ich mir das kaum vorstellen. Da gibt es mit ganz hoher Wahrscheinlichkeit Treuhänder oder Beteiligungsfirmen. Also kommt das Geld von absolut nichtssagenden Quellen. Ob aus China direkt, Taiwan, Singapur oder Dubai. Wo das Geld ganz genau durch ging, wird der SWIFT-Auftrag der letzten Überweisung nicht verraten.
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Clockwork Strawberry
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Re: BRIDGE FOOTBALL GROUP

#1828 Beitrag von Clockwork Strawberry »

Graf Ray hat geschrieben: 29.07.26 @ 10:37
Clockwork Strawberry hat geschrieben: 29.07.26 @ 8:41
Würde heissen das Bridge Group kein Geld mehr investieren kann, und beim finanziellen Update im Winter keine gedeckten Bücher vorlegen kann.

Würde heissen Lizenzentzug am grünen Tisch in der Winterpause.

Oder?
NEIN - Ws geht rein um die Offenlegung der wirtschaftlichen Inhaber
OK. Aber vor Kurzem konnten oder wollten sie das nicht tun.

Wenn die BFG einen 3 Jahre Investitionsverbot bekommt...?
• Wer den wahren Investor verschweigt (代持/Nominee-Strukturen), riskiert Ablehnung, Bussen bis 10 ‰ der Investitionssumme und bis zu 3 Jahre Investitionsverbot (Art. 27).
Ich verstehe hier nichts, sorry. :oops:
1929hardturm2007 hat geschrieben: 17.12.25 @ 22:35 mis pfiifli isch schtiif
:thumbsup: 1886

goligoal
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Re: BRIDGE FOOTBALL GROUP

#1829 Beitrag von goligoal »

Payerne München hat geschrieben: 30.07.26 @ 6:59 Eines ist klar: Wir wurden einem hässlichen, undurchsichtigen Konstrukt verschachert, das unter der Fuchtel eines totalitären Staates steht. Mir ist unerklärlich wie der Zentralvorstand diesen "Deal" (eher müsste man von Unterjochung sprechen) bewilligen konnte. Wahrscheinlich interessiert sich in diesem Gremium niemand für Fussball.
Vielleicht war es halt wirklich Bridge oder Liquidation. LAFC hat ja angedeutet in seinem Statement, dass sie bereit wären den Laden zu liquidieren.

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Ungeziefer1886
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Re: BRIDGE FOOTBALL GROUP

#1830 Beitrag von Ungeziefer1886 »

Was machen wir wenns in Taiwan zu knallen beginnt?
"Breit gebaut, braun gebrannt, 100 Kilo Hantelbank" - Andras Gurovits, Ruderer

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