Hardturm Neubau
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Re: Hardturm Neubau
Nein. Ich akzeptiere Volksentscheide auch wenn ich anderer Meinung bin. Darum geht es in einer Demokratie. Andere Lebensformen aushalten zu können. Es käme mir nie in den Sinn gegen ein Abstimmungsresultat aus Eigeninteresse und gegen eine Mehrheit an der Urne ein Grossprojekt zu torpedieren. NEIN.
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Re: Hardturm Neubau
Das Hardturm Stadion am 19. Juni 1954.
Spiel Österreich gegen die Tschechoslowakei.
Die österreichischen Ultras beim Spiel mit Choreo/Spruchband.
Wer sieht den Fehler?
https://www.srf.ch/static/cms/images/12 ... 5aa84.webp
Spiel Österreich gegen die Tschechoslowakei.
Die österreichischen Ultras beim Spiel mit Choreo/Spruchband.
Wer sieht den Fehler?
https://www.srf.ch/static/cms/images/12 ... 5aa84.webp
Re: Hardturm Neubau
Gut hat unser Präsident spiele im Hardturm erlebt!
Re: Hardturm Neubau
Hab grad heute gedacht: Wann kommt endlich der BGE? Was soll die verdammte Sch* eigentlich?
Ich bin en Hopper, falls mi bide Rasse wotsch nänne… 
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Re: Hardturm Neubau
Wenn man bedenkt, dass die läppische Stimmrechtsbeschwerde vom Höngger Martin Schlup schon fast 1 Jahr hängig war, dann wird das mit dem aktuellen Rekurs (ebenfalls von Schlup und seinen anonymen Öko-Verein Mitgliedern und Anwohnern mindestens so lange dauern wenn nicht länger. Anwalt Heer at its best.
https://www.bger.ch/de/index/juridictio ... le2000.htm
Kürzlich gabs einen Artikel darüber. Kann ihn aber leider nicht lesen wegen Abo-Block
https://www.limmattalerzeitung.ch/limma ... ld.4196094
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Re: Hardturm Neubau
Schneckentempo: Letztes Urteil zum Hardturm ist neun Monate her – wann entscheidet das Bundesgericht?Stadion2024 hat geschrieben: ↑02.08.26 @ 6:58
Kürzlich gabs einen Artikel darüber. Kann ihn aber leider nicht lesen wegen Abo-Block
https://www.limmattalerzeitung.ch/limma ... ld.4196094
Von David Egger
02.07.2026, 05.00 Uhr
Wie lange Verfahren am Bundesgericht für gewöhnlich dauern und warum die zukünftige Heimat von GCZ und FCZ besonders viel Zeit in Anspruch nimmt.
https://ibb.co/MkPpXXmD
Schon von 1929 bis 2008 stand auf dem Hardturm-Areal ein Fussballstadion. Seither warten Fussballfans sehnlichst auf einen Neubau.
Visualisierung: zvg
Darum geht es
Das Projekt auf dem Hardturm-Areal umfasst ein Fussballstadion und neue Wohnungen. 2020 sagte das Stadtzürcher Volk Ja zum Gestaltungsplan.
Zwei Gerichte hiessen den Gestaltungsplan ebenfalls gut. Als drittes und letztes Gericht muss nun das Bundesgericht urteilen.
Die Bundesrichterinnen und Bundesrichter in Lausanne nehmen sich Zeit: Das Verfahren dauert jetzt schon acht Monate.
Im Extremfall kann ein solches Verfahren vor Bundesgericht sogar über zwei Jahre in Anspruch nehmen.
Das Bundesgericht will keine Prognose dazu abgeben, wann mit dem Urteil zu rechnen ist.
Am 2. Oktober 2025 hat das Zürcher Verwaltungsgericht die Beschwerde gegen das Wohnraum- und Fussballstadionprojekt auf dem Zürcher Hardturm-Areal abgewiesen. Am heutigen 2. Juli ist das genau neun Monate her.
Die Gegner zogen die Sache weiter vor das Bundesgericht. Die Beschwerde ist in Lausanne immer noch hängig.
Das Verfahren dauert damit überdurchschnittlich lange. Denn eigentlich beträgt die durchschnittliche Prozessdauer am Bundesgericht 189 Tage, also etwas mehr als sechs Monate. Dies ist dem Geschäftsbericht 2025 des Bundesgerichts zu entnehmen.
Wieso dauert das Hardturm-Verfahren so lange?
«Es geht um ein Infrastrukturprojekt mit vielen Beteiligten. Das macht das Verfahren komplexer», sagt ein Sprecher des Bundesgerichts dazu.
Er verweist zudem darauf, dass die durchschnittliche Verfahrensdauer anhand aller Fälle berechnet wird. «Da hat es auch einen erheblichen Anteil an Nichteintretensentscheiden darunter.» Das sind vereinfacht gesagt Fälle, die das Bundesgericht gar nicht inhaltlich prüft und beurteilt. Diese Verfahren sind meistens deutlich schneller abgeschlossen. Die sogenannten materiellen Entscheide dauern hingegen wesentlich länger, weil sich das Bundesgericht eingehend mit der Materie befassen muss. Das ist auch beim Wohn- und Stadionprojekt auf dem Hardturm-Areal der Fall.
https://ibb.co/Rp1BPxKz
4. September 2013: Junge FCZler und Grasshoppers marschieren gemeinsam durch Zürich, um für ein Ja zum neuen Stadion zu werben. Gegen das damalige Projekt gab es ein knappes Nein.
Bild: Keystone
16 Prozent der Verfahren dauern länger als ein Jahr
Konkret handelt es sich beim vorliegenden Fall um eine sogenannte Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten. 2025 hat das Bundesgericht laut Geschäftsbericht total 2970 solche Beschwerden erledigt. Rund 22 Prozent dieser Verfahren dauerten weniger als einen Monat und 41 Prozent dauerten zwischen einem und sechs Monaten.
Bei jenen Verfahren, die noch länger als sechs Monate dauerten – wie jetzt beim Hardturm-Projekt – verteilen sich die Verfahrensdauern wie folgt:
21 Prozent der Verfahren dauerten zwischen sechs und zwölf Monaten.
14 Prozent nahmen zwischen einem und zwei Jahren in Anspruch.
Und in 2 Prozent der Fälle brauchte das Bundesgericht sogar mehr als zwei Jahre, um einen Entscheid zu fällen. 2025 waren es total 63 Beschwerden in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten, bei denen so viel Zeit dahinfloss.
Womit sich die Frage stellt: Wird auch das Hardturm-Projekt dereinst als Schneckentempo-Fall in die Statistik des Bundesgerichts einfliessen?
https://ibb.co/4gNYfP0T
5. März 2011: GC-Fans halten beim Spiel gegen YB ein Transparent mit der Aufschrift «Stadion jetzt!» in die Höhe, nachdem sie als Demonstrationszug zum Letzigrund marschiert sind.
Bild: Keystone
«Wir machen grundsätzlich keine Prognosen zur Verfahrensdauer. Das machen wir in keinem Fall», sagt der Sprecher des Bundesgerichts. Manche Akteure und Beobachter erwarten, dass noch dieses Jahr entschieden wird – aber das ist eben nur eine Prognose.
Das Bundesgericht sei sich der Bedeutung der Angelegenheit bewusst, hält der Sprecher auf Nachfrage fest. Weitere Angaben macht das Bundesgericht nicht.
Auch welche Richterinnen und Richter am Fall arbeiten, bleibt im Dunkeln. Dies werde bekannt, wenn das Gericht das Urteil veröffentliche, so der Sprecher.
Klar ist: Wenn das Bundesgericht die Sache dereinst beurteilt haben wird, kann die Bauherrschaft das Baugesuch einreichen. Angesichts dessen, wie kampflustig die Gegner des Projekts sind, ist es nicht unwahrscheinlich, dass auch das Baugesuch vor das Zürcher Baurekursgericht, dann vor das Zürcher Verwaltungsgericht und schliesslich auch noch vor das Bundesgericht gezogen wird. Dies würde dann nochmals eine Verzögerung um mehrere Jahre bedeuten. Erst danach können die Bagger auffahren.
https://ibb.co/mVybvY9j
«Zürich für Fussball, Fussball für Zürich»: Auch diesen Slogan hielten GC-Fans am 5. März 2011 in die Höhe.
Bild: Walter Bieri
Schon das Verwaltungsgericht benötigte gut zwei Jahre
Im aktuellen Verfahren geht es noch um den für das Projekt nötigen Gestaltungsplan, den das Stadtzürcher Volk am 27. September 2020 gutgeheissen hat. Das ist bald sechs Jahre her. Gegen den damaligen Volksentscheid gingen mehrere Stimmrechtsrekurse ein, die allesamt abgewiesen wurden.
Die Baudirektion des Kantons Zürich genehmigte den Gestaltungsplan schliesslich am 26. August 2022. Den Rekurs dagegen wies das Baugericht am 18. August 2023 ab. Gegen diesen Entscheid ging dann am 22. September 2023 die Beschwerde beim Verwaltungsgericht ein. Dieses brauchte für seinen Entscheid, der am 2. Oktober 2025 erging, also gut zwei Jahre.
Falls auch das Bundesgericht so lange brauchen würde, würde das heissen, dass jetzt noch nicht mal die Hälfte des Verfahrens durch ist und ein Entscheid erst im Herbst 2027 fällt.
https://ibb.co/cX7Rcn0t
Solche Emotionen soll es auf dem Hardturm-Areal dereinst wieder geben: Hier jubelt das Publikum über den Sieg der Schweizer Nati gegen England am 21. Mai 1938 im Hardturm-Stadion.
Bild: Keystone/Photopress-Archiv
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Re: Hardturm Neubau
Wieso nicht kreativ, das Bundesgericht erwähnen in einem Banner, das man den HT Entscheid fordert…. Für jeden Sch* macht man etwas, gehts ums wichtigste kommt nichts mehr
- Ciri Sforza
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Re: Hardturm Neubau
Warum auch nicht, man hat ja auch schon zum BFG Konstruktboykott aufgerufen, nur um Wochen später trotzdem wieder hin zu gehen. Da kann man auch noch mit einem Banner ans Bundesgericht appellieren. Nur um dann festzustellen, dass dies auch nichts bringt.GC Supporter hat geschrieben: ↑02.08.26 @ 8:12 Wieso nicht kreativ, das Bundesgericht erwähnen in einem Banner, das man den HT Entscheid fordert…. Für jeden Sch* macht man etwas, gehts ums wichtigste kommt nichts mehr
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Re: Hardturm Neubau
Ich habe auch schon hundertmal gefragt, aber bei GC oder FC interessiert das anscheinend absolut niemanden – von der Teppichetage, den Sponsoren und Gönnern bis hin zu den organisierten Fangruppen und den normalen Stadionbesuchern: Es interessiert absolut keine Sau.GC Supporter hat geschrieben: ↑02.08.26 @ 8:12 Wieso nicht kreativ, das Bundesgericht erwähnen in einem Banner, das man den HT Entscheid fordert…. Für jeden Sch* macht man etwas, gehts ums wichtigste kommt nichts mehr
„Fussballstadt“ Zürich ... lol. Die einzigen in dieser Stadt, die irgendetwas für den „Fussball“ tun, ist die FIFA ... und wir wissen ja alle, wie gut das läuft.
Zürich – ich liebe dich –, aber von Fussball hast du nicht den blassesten Schimmer.