BRIDGE FOOTBALL GROUP

Alles rund um den Grasshopper Club Zürich
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Griffithh
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Re: BRIDGE FOOTBALL GROUP

#1891 Beitrag von Griffithh »

oberyn hat geschrieben: 31.07.26 @ 18:38
Clockwork Strawberry hat geschrieben: 31.07.26 @ 18:01
Weil die schon jetzt den wahren Investor verschweigen...und das im Januar nicht anders sein wird.

Staatsrat Erlass Nr. 837 (国务院令第837号, «国务院关于对外投资的规定»), beschlossen 17.04.2026, von Premierminister Li Qiang am 05.05.2026 signiert, in Kraft seit 01.07.2026. Volltext u. a. bei 人民网 (02.06.2026) und auf den Behördenseiten (ndrc.gov.cn Fragerunde 01.06.2026).
• UBS-Research (08.06.2026): die Verordnung erhöht die Prüfung von Geldherkunft und Offenlegungspflichten deutlich – und gilt übrigens an der Person, nicht am Pass: auch Hongkong-Identität schützt nicht.
Wer den wahren Investor verschweigt (代持/Nominee-Strukturen), riskiert Ablehnung, Bussen bis 10 ‰ der Investitionssumme und bis zu 3 Jahre Investitionsverbot (Art. 27).
All dieses Zeug ist Panikmache. Wir haben null Einsicht in die Besitzstrukturen der BFG. Ja, die Investoren sind unbekannt und deshalb ist uns auch unbekannt ob und wie sie von der chinesischen Regulierung betroffen sind. Es könnte sein, dass zukünftige Geldspritzen aus China/HK betroffen sind von diesem Gesetz. In dem Fall würde ich erwarten, dass sich diese an die Gesetze halten und ihren Offenlegungspflichten nachkommen.
«Panikmache»? Dann nenne ich dir mal die Quelle meiner Panik: Ludovic Deléchat, Blick, 8. Juli. Wörtlich: «Ja, das Geld kommt aus China, wo Investor Li Ying einer der Aktionäre des Tiktok-Entwicklers Bytedance ist.»
Das hat nicht irgendein Forum geschrieben. Das hat der Präsident gesagt.
Und was heisst das? «Einer der Aktionäre» von Bytedance – 5 Prozent? 0,5? 0,05? Die Firma ist die wertvollste Privatfirma der Welt, ihre Aktionärsliste ist dokumentiert: Zhang Yiming, SIG, KKR, General Atlantic. Einen Li Ying findet man dort nicht. Wo ist er? Welche Beteiligung? Seit wann? Gekauft mit welchem Geld?
Du schreibst, du würdest erwarten, dass sie sich an die Gesetze halten und ihren Offenlegungspflichten nachkommen. Genau. Ich auch. Und seit 1. Juli müssen chinesische Investoren die wahren Geldgeber offenlegen (Verordnung 837). Also kommen die Namen ja bald – dann ist doch alles gut. Oder eben nicht, dann drohen Bussen und bis zu drei Jahre Investitionsverbot. In beiden Fällen wissen wir es. Nur in einem Fall nicht: wenn niemand fragt.
Und vergiss nicht die Rechnung dazu: Deléchat selbst spricht von 15–17 Mio Lücke pro Jahr, hinterlegt sind 10. Das Überleben dieses Konstrukts besteht also aus nichts anderem als aus künftigen Geldspritzen aus China – exakt dem Geldfluss, der ab jetzt unter Offenlegungspflicht steht. Das ist keine Panik. Das ist die Geschäftsgrundlage.
Panikmache wäre, zu behaupten, das Geld sei dreckig. Tu ich nicht. Ich sage nur: Niemand weiss, dass es sauber ist. Und die Antwort darauf wäre drei Zeilen lang: Wie gross ist die Beteiligung? Über welche Gesellschaft? Für wen gehalten?
Wer mit «das Geld kommt von Tiktok» beruhigen will, sollte das aus dem Ärmel schütteln können. Dass seit dem 8. Juli niemand diese drei Zeilen geliefert hat – das ist die einzige Nachricht, die mich beunruhigt.

Lurker
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Re: BRIDGE FOOTBALL GROUP

#1892 Beitrag von Lurker »

Die Liga schaut sich das sehr genau an, nach all den Konkursen und Skandalen. Und auch bei GC hat es genug Juristen, die sich in der Materie auskennen. Strohmänner waren auch bei uns lange Zeit üblich, das ist nichts Neues. Die Digitalisierung hat erst alles transparenter gemacht.

Griffithh
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Re: BRIDGE FOOTBALL GROUP

#1893 Beitrag von Griffithh »

Lurker hat geschrieben: 31.07.26 @ 23:48 Die Liga schaut sich das sehr genau an, nach all den Konkursen und Skandalen. Und auch bei GC hat es genug Juristen, die sich in der Materie auskennen. Strohmänner waren auch bei uns lange Zeit üblich, das ist nichts Neues. Die Digitalisierung hat erst alles transparenter gemacht.
«Die Liga schaut sich das sehr genau an.»
Ihr eigenes Reglement sagt das Gegenteil. SFL-Lizenzierungsreglement, 19.11.2025, öffentlich auf sfl.ch: Der Klub reicht alle Unterlagen selbst ein. Der Wirtschaftsprüfer wird vom Klub bestimmt und bezahlt und macht ausdrücklich «weder eine Abschlussprüfung noch eine Review». Und der Eigentümer wird per unterschriebener Selbsterklärung festgestellt – ohne Abgleich mit ausländischen Registern. Das steht nicht in meiner Interpretation, das steht in ihrem PDF. «Sehr genau anschauen» heisst in dieser Sprache: lesen, was der Klub schickt.

Und dein zweiter Satz ist der ehrlichste des ganzen Abends: «Strohmänner waren auch bei uns lange üblich.» Genau. Waren sie. Deshalb hat China sie gerade per Verordnung verboten. Und deshalb will ich von einem Eigentümerkonstrukt mit zwei namenlosen Geldgebern und 98,81 % verpfändeten Mutteraktien wissen: Wer hält für wen?

Griffithh
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Re: BRIDGE FOOTBALL GROUP

#1894 Beitrag von Griffithh »

Griffithh hat geschrieben: 31.07.26 @ 23:54
Lurker hat geschrieben: 31.07.26 @ 23:48 Die Liga schaut sich das sehr genau an, nach all den Konkursen und Skandalen. Und auch bei GC hat es genug Juristen, die sich in der Materie auskennen. Strohmänner waren auch bei uns lange Zeit üblich, das ist nichts Neues. Die Digitalisierung hat erst alles transparenter gemacht.
«Die Liga schaut sich das sehr genau an.»
Ihr eigenes Reglement sagt das Gegenteil. SFL-Lizenzierungsreglement, 19.11.2025, öffentlich auf sfl.ch: Der Klub reicht alle Unterlagen selbst ein. Der Wirtschaftsprüfer wird vom Klub bestimmt und bezahlt und macht ausdrücklich «weder eine Abschlussprüfung noch eine Review». Und der Eigentümer wird per unterschriebener Selbsterklärung festgestellt – ohne Abgleich mit ausländischen Registern. Das steht nicht in meiner Interpretation, das steht in ihrem PDF. «Sehr genau anschauen» heisst in dieser Sprache: lesen, was der Klub schickt.

Und dein zweiter Satz ist der ehrlichste des ganzen Abends: «Strohmänner waren auch bei uns lange üblich.» Genau. Waren sie. Deshalb hat China sie gerade per Verordnung verboten. Und deshalb will ich von einem Eigentümerkonstrukt mit zwei namenlosen Geldgebern und 98,81 % verpfändeten Mutteraktien wissen: Wer hält für wen?
Nachtrag zu «bei GC hat es genug Juristen»

Es gibt nämlich genau einen Juristen, der bei jedem dieser Deals immer dabei war und es zugibt: Dr. András Gurovits. NKF-Partner, seit 2015 im Verwaltungsrat der GC Fussball AG.

• 2020, Verkauf an Champion Union, den HK-Briefkasten: Gurovits hat mitverhandelt. Ergebnis bekannt.

• 2024, Verkauf an LAFC: Gurovits wieder mittendrin. Ergebnis: 2 Jahre, Proteste, Ausstieg.

• 2026, BFG: Zitat vom 8. Juli, offizielle MK, seine eigenen Worte: «Ich war intensiv in den Übernahmeprozess eingebunden… die Verhandlungen mit der Bridge Football Group sind sehr konstruktiv abgelaufen.»

Das heisst: Ja, es hat Juristen bei GC. Einer davon war bei allen drei Verkäufen am Tisch – und jedes Mal kam eine undurchsichtigere Struktur heraus als zuvor. Kompetenz ist nicht das Problem. Die Ergebnisse sind es.
Wenn mir jetzt einer sagt «die Juristen passen schon auf», frage ich: welchen Juristen meinst du?

Sergio+
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Re: BRIDGE FOOTBALL GROUP

#1895 Beitrag von Sergio+ »

@Griffithh

Hast du Ferien und plagt dich Langeweile?

Griffithh
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Re: BRIDGE FOOTBALL GROUP

#1896 Beitrag von Griffithh »

@Sergio+ – nö, keine Ferien 😄 Ich lese hier seit Jahren fast alles mit. Und mich störte immer mehr: sehr viel Meinungen aber fast alle ohne Fakten.

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Clockwork Strawberry
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Re: BRIDGE FOOTBALL GROUP

#1897 Beitrag von Clockwork Strawberry »

shaanxiunionfans hat geschrieben: 31.07.26 @ 21:31
Clockwork Strawberry hat geschrieben: 31.07.26 @ 18:45
Ja, genau.
Abwarten und Tee trinken.

Jetzt einfach die lüt in rueh lah schaffe.
Alles kommt gut!
Eric Li erwähnte in der gerade beendeten Live-Übertragung, dass seine Freunde vor einigen Jahren wollten, dass er Thun übernimmt, aber damals kämpfte Thun noch in der zweiten Liga. Wer hätte gedacht, dass es letztes Jahr tatsächlich zum Sieg kam. Er hofft, dass GC auch diesen Weg weitergehen kann. :lol:
Ja ja. Er wollte übernehmen... 满口谎言 Das war NIE eine Option. Nie im Leben! lol

Die Geschichte rund um den FC Thun kenne ich sehr gut.

Im 2019 suchten der FC Thun nach Investments.

Ganz klar war aber, das der FC Thun das nicht wollte, aber In der Not frisst der Teufel Fliegen.
FC Thun damals hat geschrieben: So ist es beim FCT ein Grundsatzentscheid, dass die Beteiligung der PMG nicht über die aktuellen 10-15% hinausgeht – eine Überzeugung, die auch Gerber teilt: «Der Klub gehört der Region. Wir haben eine Geschichte, eine Tradition, eine Seele. Wir vertreten Werte in der Öffentlichkeit. Die Gefahr ist riesig, dass der Klub ein anderer wird, wenn man sich verkauft.»
Hier der Link dazu

Die waren fündig geworden mit der Pacific Media Group (PMG), die 3 Millionen in den FC Thun investierte, bei Beteiligung von nicht mehr als 20%. Diese Sauhünde haben auch in Barnsley FC (England), KV Oostende (Belgium), AS Nancy (France), FC Den Bosch (Netherlands), Esbjerg fB (Denmark), und 1. FC Kaiserslautern (Germany) investitionen gemacht, geführt bei dem American businessman Paul Conway.

Hier kann man schön nachlesen was diese HongKong/Strawmen/Cuuunts gemacht haben.

Immer der gleiche Bullshit von euch und diese Dreckskonstrukte.

Aber eben, Glücklicherweise hat sich der FC Thun von 'euch' lösen können. Der FC Thun sagt den Chinesen Tschüss

Baut lieber keine Brücken. Investiert Bitte in eine noch Grössere Mauer, und bleibt dahinter.
1929hardturm2007 hat geschrieben: 17.12.25 @ 22:35 mis pfiifli isch schtiif
:thumbsup: 1886

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Clockwork Strawberry
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Re: BRIDGE FOOTBALL GROUP

#1898 Beitrag von Clockwork Strawberry »

Lurker hat geschrieben: 31.07.26 @ 23:48 Die Liga schaut sich das sehr genau an, nach all den Konkursen und Skandalen. Und auch bei GC hat es genug Juristen, die sich in der Materie auskennen. Strohmänner waren auch bei uns lange Zeit üblich, das ist nichts Neues. Die Digitalisierung hat erst alles transparenter gemacht.
:lol: :roll:

Groundhog Day bei der Liga gibt es mehr als ein Mal im Jahr.
Juristen bei GC? Ja, da gibt es ein ganz guter, professioneller typ, der jetzt 3 mal den gleichen seich gemacht hat. PMSL.

Die Digitalisierung macht jetzt alles transparenter, und der Chinesischer Statt auch. Stimmt! Die Regierung sagt sie will diese Geschäfte stoppen. Dieses Konstrukt gebe ich 6 Monate, nicht mehr. Januar ist Fertig.
1929hardturm2007 hat geschrieben: 17.12.25 @ 22:35 mis pfiifli isch schtiif
:thumbsup: 1886

Rad.
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Re: BRIDGE FOOTBALL GROUP

#1899 Beitrag von Rad. »

https://www.blick.ch/sport/fussball/int ... 50813.html

A propos schäbiger, undurchsichtiger Deal. Wann werden unsere Verräter zur Rechenschaft gezogen?

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Charlie Bronson
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Re: BRIDGE FOOTBALL GROUP

#1900 Beitrag von Charlie Bronson »

Clockwork Strawberry hat geschrieben: 01.08.26 @ 8:43
FC Thun damals hat geschrieben: So ist es beim FCT ein Grundsatzentscheid, dass die Beteiligung der PMG nicht über die aktuellen 10-15% hinausgeht – eine Überzeugung, die auch Gerber teilt: «Der Klub gehört der Region. Wir haben eine Geschichte, eine Tradition, eine Seele. Wir vertreten Werte in der Öffentlichkeit. Die Gefahr ist riesig, dass der Klub ein anderer wird, wenn man sich verkauft.»

:oops: :oops: :oops:
gänsehautfeeling

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