NZZ von heute hat geschrieben:Ob der schwachen Leistung des Gegners und dem stattlichen Polster auf denselben (15 Punkte) blieb dem zur Untertreibung neigenden GC-Trainer Latour fast nichts anderes übrig als zu sagen, von Thun habe sich der GC nun vermutlich endgültig distanziert. Mit Verlaub: Die sukszessive grösser gewordene Stabilität sollte es der Mannschaft erlauben, auch der Verbannung in die Barrage zu entgehen. (...) Den Angriffsbemühungen schien ein Konzept zugrunde zu liegen, das freilich noch zu oft von Fehlpässen torpediert wurden.
Presse Thread
Auch wenns nur ein Auszug ist, mag nicht alles abtippen, aber irgendwie hats mir der Abschnitt angetan
aka Fortis fortuna adiuvat
© Neue Zürcher Zeitung; 10.03.2008; Nummer 58; Seite 37
Sport
Der doppelt doppelte Vallori
Die Grasshoppers gegen den FC Thun überlegen - 4:0
bsn. Jakupovic muss nicht schlecht gestaunt haben, als er am Samstag sah, wem er da gegenüberstand. Der GC-Goalie begegnete zwar dem FC Thun, mit dem er in der vorletzten Saison noch an der Champions League teilgenommen hatte - doch in der Startformation figurierte kein einziger Spieler, der damals regelmässig zum Einsatz gekommen war. In Zürich schwemmte es überraschenderweise Ferreira auf die Ersatzbank, in der jüngeren Vergangenheit eines der vitalsten Elemente in der Thuner Mannschaft. Er habe im zentralen Mittelfeld robustere Athleten benötigt als das Leichtgewicht Ferreira (64 Kilogramm), sagte van Eck, der Thun-Trainer.
Die einen mochten dies als kaschierende Ausrede auffassen für van Ecks vermeintliches Vorhaben, mit Ferreira auch die letzte Erinnerung an alte Zeiten zu tilgen; die anderen glaubten dem Holländer vielleicht, mussten aber in aller Objektivität zugeben, dass jegliche taktischen Planspiele versagten. Die meisten Thuner waren nicht robust, sondern schwerfällig. Sie hüpften primär hilflos den Grasshoppers hinterher, die ihrerseits reichlich Anfangsprobleme bekundeten. Was freilich mitnichten ins Gewicht fiel, weil das abgeschlagene Tabellen-Schlusslicht im Grunde genommen gar nie erwachte. Rama köpfelte in der 73. Minute den Ball zaghaft aufs Tor, was Jakupovics erster und letzter halbwegs seriöser Beschäftigung gleichkam. Nur van Eck - wenn überhaupt - weiss, wie er diese Gruppe aus der Düsternis des Kellers führen will. Weder vom Sportchef Gertschen noch von der reduzierten Vorstandscrew (ohne den rekonvaleszenten Chef Weder) scheint ihm derzeit Gefahr zu erwachsen. Allein: Die Durchhalteparolen könnten floskelhafter nicht sein. Van Eck will «weiterarbeiten, ruhig bleiben und kämpfen bis zum Schluss».
Ob der schwachen Leistung des Gegners und dem stattlichen Polster auf denselben (15 Punkte) blieb dem zur Untertreibung neigenden GC-Trainer Latour fast nichts anderes übrig, als zu sagen, von Thun habe sich der GC nun vermutlich endgültig distanziert. Mit Verlaub: Die sukzessive grösser gewordene Stabilität sollte es der Mannschaft erlauben, auch der Verbannung in die Barrage zu entgehen. Der FC Thun darf zwar nicht als Gradmesser dienen, doch zeigten die Grasshoppers Reife in der Weise, wie sie den klar unterlegenen Gegner trotz holpriger Startphase dominierten, schliesslich zerlegten und 4:0 bezwangen (gleichsam höchster Saisonsieg). Den Angriffsbemühungen schien ein Konzept zugrunde zu liegen, das freilich noch zu oft von Fehlpässen torpediert wurde.
Kein Zufall, brach am Samstag in Zürich ein stehender Ball den Bann, als Dos Santos per Freistoss zum 1:0 traf (35.). Die Befreiung musste gross gewesen sein - denn bar jeglicher Fesseln kombinierten sich plötzlich Dos Santos und der Torschütze Vallori mit einem doppelten Doppelpass zum sehenswerten 2:0 (39.). Für Vallori war dies der Doppeldeutigkeiten nicht genug: In der 71. Minute skorte er nämlich zum zweiten Mal, indem er einen Freistoss zum 3:0 verwertete. Der Ball wäre freilich haltbar gewesen - womit seinerseits der Thuner Goalie Bettoni doppelt unterstrich, wie schlecht es derzeit um die mentale Verfassung seiner Mannschaft steht.
Heute im Sonntagsblick:
....Was lief bei Real Luzern falsch, dass die Innerschweizer trotz überlegenheit in der ersten Hälfte nicht wenigstens einen Punkt aus dem Hardturm entführen konnten und GC resultatsmässig mit dem 2-0 wie ein klarer Sieger aussieht?
....Was lief bei Real Luzern falsch, dass die Innerschweizer trotz überlegenheit in der ersten Hälfte nicht wenigstens einen Punkt aus dem Hardturm entführen konnten und GC resultatsmässig mit dem 2-0 wie ein klarer Sieger aussieht?
The Flying Dutchman hat geschrieben: ist doch wie bei den frauen. einerseits verlangen sie gleichberechtung aber andererseits motzen die weiber wenn du ihnen mal die türe nicht aufhälst... zum chotze...
?!?blööier13 hat geschrieben:Heute im Sonntagsblick:
....Was lief bei Real Luzern falsch, dass die Innerschweizer trotz überlegenheit in der ersten Hälfte nicht wenigstens einen Punkt aus dem Hardturm entführen konnten und GC resultatsmässig mit dem 2-0 wie ein klarer Sieger aussieht?
real luzern? soll das ein kuhler witz sein?
Dies ist die Geschichte einer Gesellschaft die fällt.
Während sie fällt sagt sie, um sich zu beruhigen, immer wieder:
Bis hierher lief’s noch ganz gut. Bis hierher lief’s noch ganz gut.
Bis hierher lief’s noch ganz gut.
Aber wichtig ist nicht der Fall...
Während sie fällt sagt sie, um sich zu beruhigen, immer wieder:
Bis hierher lief’s noch ganz gut. Bis hierher lief’s noch ganz gut.
Bis hierher lief’s noch ganz gut.
Aber wichtig ist nicht der Fall...
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SiR SNiFFa
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Nein, Latour hat in einem Interview gesagt, das ihm das Spiel anfangs vorgekommen sei, als würde GC gegen Real Madrid spielen, weil GC nur den Bällen hinterher gerannt ist....Drogba hat geschrieben:?!?blööier13 hat geschrieben:Heute im Sonntagsblick:
....Was lief bei Real Luzern falsch, dass die Innerschweizer trotz überlegenheit in der ersten Hälfte nicht wenigstens einen Punkt aus dem Hardturm entführen konnten und GC resultatsmässig mit dem 2-0 wie ein klarer Sieger aussieht?
real luzern? soll das ein kuhler witz sein?