Klegg hat geschrieben: ↑09.08.26 @ 9:54
Dieser Verein macht ja schon seit Jahrzehnten keine Freude mehr, aber trotzdem ist das hier jetzt anders. Mit den Brücken-Schändern ist eine neue Form von Traurigkeit zu GC gestossen. Diese Scharlatane haben weder Ambitionen, noch Geld oder ein Gewissen. Die haben diesen Verein übernommen, um alles zu verscherbeln, was möglich ist – Zeidler wird der nächste sein. Spätestens in einem Jahr lupft es dieses Kack-Konstrukt und es wird wieder nichts als verbrannte Erde hinterlassen.
Es ist diese Perspektivlosigkeit, die fehlende Lust, sich mit dieser Sch* weiter auseinanderzusetzen. Wozu auch? Wir alle (bis auf ein paar Hasen-Mäfen) wissen, dass unter den Brückigen keine Fortschritte gemacht werden können, dass sie mit GC keine redlichen Absichten haben und dass sie für diesen Verein das schlechteste in Kauf nehmen. Wir alle wissen aber auch, dass sonst keine Investoren/Mäzene vorhanden sind. Dieser Teufelskreis nimmt einem endgültig die Freude.
Ja, GC ist seit langer Zeit tot und trotzdem konnte man sich immer wieder aufraffen, dieser Leiche weiterhin Liebe zu geben, weiter zu hoffen, dass sie wundersam aufersteht. Dieses Gefühl ist nun endgültig weg. Begrabt die Leiche lieber, erlöst sie von ihrem Leid, sie hat genug gelitten – so wie wir Fans auch. Für uns alle wäre es eine Erlösung, wenn wir uns nicht länger von jedem verschissenen Dorfverein demütigen lassen müssten, wenn wir auf das Mitleid von den grössten Bauernvereinen verzichten könnten, wenn wir endlich abtreten dürften. Dieser Verein hatte grossartige Zeiten, welche nie wieder kommen werden. Bis das neue Stadion steht, existiert GC nicht mehr in dieser Form und der FC wird alleine ins neue Stadion einziehen. Das ist keine Schwarzmalerei, sondern das realistischste aller Szenarien und es drängt sich mehr denn je die Frage auf: Wozu das alles?
Doch der ZV hat ja gesagt zu dieser Perspektivlosigkei,denn wir wieder ertragen müssen/dürfen.
Es wird über die Spieler, Trainer oder dem Konstrukt hergezogen seit Jahren. Die aber, die dieses zu verantworten haben, werden selten bis nie zur Rechenschaft gezogen...
Zum einen bin ich positiv überrascht vom Potenzial der jungen Eigengewächse, mit denen ich mich mehr identifizieren kann als mit einigen Söldnern aus der Vergangenheit. Es bräuchte meiner Meinung nach 2–3 gestandene Spieler, welche die Mannschaft sofort verstärken würden und schon hätte man mit dem Abstieg nicht viel zu tun. Genau das frustriert mich, und da frage ich mich auch: Wieso sollte man einen Verein übernehmen, um dann chancenlos mit Junioren abzusteigen?
JetztErstRecht hat geschrieben: ↑09.08.26 @ 15:44
Zum einen bin ich positiv überrascht vom Potenzial der jungen Eigengewächse, mit denen ich mich mehr identifizieren kann als mit einigen Söldnern aus der Vergangenheit. Es bräuchte meiner Meinung nach 2–3 gestandene Spieler, welche die Mannschaft sofort verstärken würden und schon hätte man mit dem Abstieg nicht viel zu tun. Genau das frustriert mich, und da frage ich mich auch: Wieso sollte man einen Verein übernehmen, um dann chancenlos mit Junioren abzusteigen?
Es bräuchte 2-3 gestandene Spieler damit man überhaupt halbwegs Chancen hat auf Platz 10, um nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben bräuchte es >5 solcher Spieler. Denn ansonsten sind bei den kleinsten Ausfällen schon wieder Spieler auf dem Platz die das Niveau nicht haben.
2–3 Spieler, die sich nicht verletzen. Das Ganze würde einen Schneeballeffekt erzeugen: Die Qualität im Training wird erhöht, was wiederum der Entwicklung der Jungen hilft, was wiederum die Qualität im Training steigert. Mit den 2–3 meine ich aber auch gestandene Qualität, die Woche für Woche zur Verfügung steht, und keinen Frey oder ein Talent wie Jensen.
JetztErstRecht hat geschrieben: ↑09.08.26 @ 15:44
Zum einen bin ich positiv überrascht vom Potenzial der jungen Eigengewächse, mit denen ich mich mehr identifizieren kann als mit einigen Söldnern aus der Vergangenheit. Es bräuchte meiner Meinung nach 2–3 gestandene Spieler, welche die Mannschaft sofort verstärken würden und schon hätte man mit dem Abstieg nicht viel zu tun. Genau das frustriert mich, und da frage ich mich auch: Wieso sollte man einen Verein übernehmen, um dann chancenlos mit Junioren abzusteigen?
Wieso sollten chinesische Geschäftsleute, die unter einer Regierung leben, die gerne mal privates Eigentum verstaatlicht oder im Sinne des kollektiven Wohlergehens ohne Mitspracherecht Kapitalkontrollen einführt für bestimmte Geschäftsfelder, ein Interesse daran haben, in einem rechtssicheren, stabilen Finanzmarkt legal Transaktionen tätigen zu können, Konten zu eröffnen, Gelder zu verschieben? Ja, warum fragt man sich da. Und man könnte sich auch fragen, welchen Preis sie dafür bereit sind zu zahlen und ob sportlicher Erfolg irgendwie Teil ihrer Motivation ist. Diese Fragen könnte man sich stellen. Und dann würde einem vielleicht auch auffallen, dass wir es hier nicht mit einem Joe Mansueto oder einer INEOS zu tun haben, die zwar auch lustige Ideen haben aber sich doch eher auch noch für Sport interessieren. Aber ja, vielleicht ist Bridge ja auch ein hypergeniales Konstrukt, das plötzlich aus S_cheisse Marzipan macht. Wer weiss das schon...
Sometimes, you eat the bear and sometimes, well, the bear eats you.
JetztErstRecht hat geschrieben: ↑09.08.26 @ 15:44
Zum einen bin ich positiv überrascht vom Potenzial der jungen Eigengewächse, mit denen ich mich mehr identifizieren kann als mit einigen Söldnern aus der Vergangenheit. Es bräuchte meiner Meinung nach 2–3 gestandene Spieler, welche die Mannschaft sofort verstärken würden und schon hätte man mit dem Abstieg nicht viel zu tun. Genau das frustriert mich, und da frage ich mich auch: Wieso sollte man einen Verein übernehmen, um dann chancenlos mit Junioren abzusteigen?
Hier ein Konter, den du direkt kopieren kannst:
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Deine Theorie klingt schlüssig, hat aber einen fundamentalen Denkfehler: Wieso sollte man sich einen Verein als Finanzkanal kaufen, nur um ihn dann mit Junioren chancenlos absteigen zu lassen? Ein Abstieg bedeutet weniger Umsatz, weniger Transfers, weniger Sponsoren, weniger Transaktionsvolumen – der Kanal, den du beschreibst, wird mit jedem Abstieg schmaler und unbrauchbarer. Das ist, als würde ich mir ein altes Haus kaufen, um es als Lager zu nutzen, und es dann einfach zerfallen lassen. Irgendwann steht kein Dach mehr, unter dem ich etwas lagern kann. Wenn Bridge wirklich nur ein Finanzkonstrukt wäre, hätten sie doch ein ureigenes Interesse daran, den Verein stabil zu halten – und genau das tun sie offensichtlich nicht. Das spricht eher für Inkompetenz oder eine gescheiterte sportliche Vision als für ein durchtriebenes Masterplan-Konstrukt zur Kapitalflucht.
Wieso sollten chinesische Geschäftsleute, die unter einer Regierung leben, die gerne mal privates Eigentum verstaatlicht oder im Sinne des kollektiven Wohlergehens ohne Mitspracherecht Kapitalkontrollen einführt für bestimmte Geschäftsfelder, ein Interesse daran haben, in einem rechtssicheren, stabilen Finanzmarkt legal Transaktionen tätigen zu können, Konten zu eröffnen, Gelder zu verschieben? Ja, warum fragt man sich da. Und man könnte sich auch fragen, welchen Preis sie dafür bereit sind zu zahlen und ob sportlicher Erfolg irgendwie Teil ihrer Motivation ist. Diese Fragen könnte man sich stellen. Und dann würde einem vielleicht auch auffallen, dass wir es hier nicht mit einem Joe Mansueto oder einer INEOS zu tun haben, die zwar auch lustige Ideen haben aber sich doch eher auch noch für Sport interessieren. Aber ja, vielleicht ist Bridge ja auch ein hypergeniales Konstrukt, das plötzlich aus S_cheisse Marzipan macht. Wer weiss das schon...
Wieso sollte man sich einen Verein als Finanzkanal kaufen, nur um ihn dann mit Junioren chancenlos absteigen zu lassen? Ein Abstieg bedeutet weniger Umsatz, weniger Transfers, weniger Sponsoren, weniger Transaktionsvolumen. Der Finanzkanal, den du beschreibst, wird mit dem Abstieg schmaler und unbrauchbarer. Dazu kommt: Sie haben keinen stabilen Verein übernommen, sondern einen sportlich angeschlagenen, chaotischen Klub. Wenn es nur um einen Finanzkanal ginge, warum kauft man sich dann ausgerechnet ein Wrack?
Wieso sollte man sich einen Verein als Finanzkanal kaufen, nur um ihn dann mit Junioren chancenlos absteigen zu lassen? Ein Abstieg bedeutet weniger Umsatz, weniger Transfers, weniger Sponsoren, weniger Transaktionsvolumen. Der Finanzkanal, den du beschreibst, wird mit dem Abstieg schmaler und unbrauchbarer. Dazu kommt: Sie haben keinen stabilen Verein übernommen, sondern einen sportlich angeschlagenen, chaotischen Klub. Wenn es nur um einen Finanzkanal ginge, warum kauft man sich dann ausgerechnet ein Wrack?
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Weil halt ein YB / ein St.Gallen / ein FC Luzern deutlich mehr kosten täte als ein GC. Und wenn die Bridge scheitern sollte kann man immer noch behaupten es läge halt am ewig schlechten GC.
Und als das letzte Gut vertan, da gings dem Grafen schlecht. Ein neuer Herr bezog das Schloss, der Graf wurd zum Knecht.