Napoleon Dynamite hat geschrieben:Ich werde dieses Kotzgefühl einfach nicht los.
Fühle mich wie ein Gefangener der jeden Moment seine Entlassungspapiere erwartet hat und stattdessen soeben lebenslänglich aufgebrummt bekam.
Danke
Napoleon Dynamite hat geschrieben:
Plan B? Alles ausserhalb der Stadt ist inakzeptabel, daran darf nicht einmal gedacht werden.
Auf keinen Fall. Hardturm oder Tod. Aus dem Campus Desaster hätte man eigentlich lernen müssen. Das Gelaber von Kanton bringt nichts, wenn auch nach der Niederlage verständlich.
Nein, lieber leben. Das ist doch sonst genauso eng gedacht wie die paar FCZ Anhänger, die nicht im Hardturm spielen wollen und deshalb nein gestimmt haben? Natürlich tausendmal lieber Hardturm als sonst wo. Aber wenn die Frage ist, zB. 2020 im Limmattal in einem reinem Fussballstadion zu spielen oder immer noch im Letzigrund zu sein...vielleicht mit der Aussicht auf ein Fussballstadion in Zürich 2035...ja, dann zieh ich das Limmattal vor.
Auch wenn eine kluge Mantelnutzung auf dem Hardturm möglich sein sollte, stellt sich halt schon die Frage, ob sich ein privater Investor dort jetzt die Finger verbrennen will.
Ich finde aber auch, dass sich die Stadt jetzt hier nicht einfach aus der Verantwortung stehlen kann. Bei einer Abstimmung die 50:50 ausgegangen ist und dieser Ausgang mehr dem Zufall geschuldet ist, kann sie nachher nicht hinstehen und sagen, wir machen da jetzt nichts mehr in Richtung Stadion auf dem Areal. Die Abstimmung ist ja nun wirklich nicht so zu interpretieren, dass die Zürcher Bevölkerung kein Stadion will, sondern dass sie - oder 50% davon - das Projekt nicht als tauglich befand, insbesondere die Finanzierung. Die Stadt muss sich hier auch an der eigenen Nase nehmen und sich die Frage gefallen lassen, wieso sie nach dem Scheitern des Pentagons gleich einen 180grad Schwenker gemacht hat und nicht mal eine kleine Mantelnutzung eingebaut hat (z.B. gewinnorientierte Wohnungen).
blabla und beim nächsten scheitern war wieder das und das und das schuld.
Warum wurde eigentlich der Kanton nicht mehr eingespannt? Schliesslich kommen der Grossteil der GC und FCZ Fans aus dem Kanton und nicht aus der Stadt. Und der Kanton steuert schon den grösseren Teil ans Opernhaus bei, da hätte man durchaus auch etwas mehr ans Stadion bezahlen können. Zudem wäre eine Kantonale Abstimmung wohl eher besser gekommen...
Aber ja, Fehler wurden viele gemacht, eigentlich ja fast nur, auch wenn immer ein Fünkchen Hoffnung da ist, das wars wohl...
Die zugezogenen Anwohner des Hardturm Areals werden ohnehin gegen alles rekurrieren, was bur im entfernsteten nach Stadion riecht. Und seien wir ehrlich, das Votum der aktuellen Stadtbevölkerung hat ihnen ja recht gegeben.... Zürich scheisst (jedes Jahr ein wenig mehr) auf den Fussball. Und auch wenn ein endgültiges Ausziehen aus der Stadt eine weitere Niederlage gegenüber diesen Arschlöchern bedeutet: Es ist am Schluss wohl die einzige gangbare Lösung, welche auch von Privaten finanziell noch getragen würde. Glaube mittlerweile nämlich kaum, dass es im Kanton soviel anders aussehen würde, wenn man so viel Geld ausgeben müsste. Würde die Subventionierung des Opernhauses auch mal vor's Volk müssen, könnten die nämlich auch gleich zumachen.
Ich für meinen Teil will jedenfalls nicht weiterhin zusehen müssen, wie mein Verein in diesem Scheissstadion weiter und weiter langsam vor sich hin siecht... sollen doch die Schweine dort bleiben und langsam verrecken.
TO BE hat geschrieben:Warum wurde eigentlich der Kanton nicht mehr eingespannt? Schliesslich kommen der Grossteil der GC und FCZ Fans aus dem Kanton und nicht aus der Stadt. Und der Kanton steuert schon den grösseren Teil ans Opernhaus bei, da hätte man durchaus auch etwas mehr ans Stadion bezahlen können. Zudem wäre eine Kantonale Abstimmung wohl eher besser gekommen...
Aber ja, Fehler wurden viele gemacht, eigentlich ja fast nur, auch wenn immer ein Fünkchen Hoffnung da ist, das wars wohl...
Glaube ich kaum, dass die Abstimmung im Kanton gewonnen worden wäre, wenns selbst in der Stadt 50:50 ist. Leider geht in unserem Land die Solidarität immer mehr den Bach ab...
Jürg Meier, NZZ, 30.5.2007 hat geschrieben:Treffen wir einen Gleichgesinnten, fachsimpeln wir im Flüsterton. Fernsehübertragungen von GC-Spielen begehen wir in abgedunktelten Wohnungen, als wären es konspirative Treffen.
Das Problem ist halt auch, dass der Ruf der Fussballfans mittlerweilen so schwer angeschlagen ist, dass es immer schwerer wird überhaupt was zu realisieren. Ich denke kaum dass es so viel einfacher wäre ausserhalb der Stadt etwas zu bauen, die Leute haben die Nase gestrichen voll von Krawall und Ausschreitungen und das ist halt der grosse Balast der man mit sich herumträgt. Dieses denken zu brechen wird sehr schwer und immer schwieriger, nachdem die 20 Personen gestern Schrebergärten oder was weiss ich von Anwohnern zerstörten (wenns den so war), die ja vielleicht sogar ein Ja in die Urne gelegt haben, wird sich die Meinung auch nicht bessern...
die stadt steht wirklich in unserer schuld,sie soll sich jetzt für uns einsetzen und der cs das areal abschwatzen,dann einen rasen mit heizung verlegen und die estrade ost neu betonieren.vorerst könnte die u21 darin spielen,hat die unterstützung der fans dringend nötig...
CyHamm hat geschrieben:Würde die Subventionierung des Opernhauses auch mal vor's Volk müssen
Ein interessanter Gedanke!
http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/Ent ... y/27940742
Nur noch mehr solche intelligenten Meisterleistungen vollbringen und sich wundern, wenn die Wünsche der Fussballfans bei der Bevölkerung auf Ablehnung stossen. Wie dumm muss man sein, den Abstimmungsgegnern die Bestätigung gleich auf dem Silbertablett zu liefern? Das Opernhaus hat diesbezüglich wesentlich mehr Kredit bei der Bevölkerung, verständlicherweise.
CyHamm hat geschrieben:Die zugezogenen Anwohner des Hardturm Areals werden ohnehin gegen alles rekurrieren...
Damit kann man ein Projekt verzögern, aber nicht verhindern. Das Pentagon bot damals viel Angriffsfläche. Man kann diese bei einem neuen Projekt auf ein Minimum reduzieren. Rekurse können nicht das Problem sein.
Es gibt wohl keine erbärmlicheren Sch* Kackvögel als diejenigen, welche es noch für nötig hielten beim Hardturm zu randalieren.
Gratuliere, alle Zeitungen berichten darüber, die Schlagworte sind: Vermummte Fussballfans, Sachbeschädigung, Steine werfen und Familien mit Kindern in der Nähe.
Wie futzdumm kann man eigentlich sein, wie soll man Abstimmungen oder überhaupt irgendetwas gewinnen bei solchen Aktionen?
Sucht euch doch einen schönen Platz im Wald, grabt ein Loch und legt euch hinein, ihr elenden Missgeburten!
CyHamm hat geschrieben:Die zugezogenen Anwohner des Hardturm Areals werden ohnehin gegen alles rekurrieren...
..Das Pentagon bot damals viel Angriffsfläche. Man kann diese bei einem neuen Projekt auf ein Minimum reduzieren. Rekurse können nicht das Problem sein.
Eben nicht. In letzter Instanz wurde ja so ziemlich jeder Rekurs abgewiesen. Nichtsdestotrotz hatten die Anwohner ja ihr eigentliches Ziel, die Unrentabilität des Projekts und den damit verbundenen Ausstieg privater Investoren, bereits erreicht gehabt. Nicht zuletzt mit Hilfe der Stadt, leider..
Und was die Randalierer angeht... 20 Vollidioten. 20 gegenüber 5'200 friedlichen Match-Besuchern! Aber für die Presse natürlich ein gefundenes Fressen. Und all die bekackten Kommentatoren-Spasten springen natürlich genauso geil darauf an