Montag, nächster Entscheid im Kampf ums neue Stadion

Alles rund um den Grasshopper Club Zürich
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yoda
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#261 Beitrag von yoda »

Nun das Bundesgerichtsurteil wird in etwa einen halben Jahr wohl vorliegen. Der Bau verschiebt sich, jedoch maximal um eine Saison. Sind wir mal ehrlich. Auf diese Saison kommts auch nicht darauf an. Zudem bricht der Hardturm ja nicht auseinander.
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Harvey
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#262 Beitrag von Harvey »

yoda hat geschrieben:Nun das Bundesgerichtsurteil wird in etwa einen halben Jahr wohl vorliegen. Der Bau verschiebt sich, jedoch maximal um eine Saison. Sind wir mal ehrlich. Auf diese Saison kommts auch nicht darauf an. Zudem bricht der Hardturm ja nicht auseinander.
Warum rechnest du damit, dass die CS vor Bundesgericht Recht bekommt? Falls nicht, glaube ich kaum, dass mit diesen Auflagen gebaut wird! Was mir auch recht wäre, denn wenn es für die EM schon nicht reicht, würde ein ca. 20'000er-Stadion reichen! Was wollen wir mit 30'000 Plätzen? Eine Utopie zu glauben, dass dieses Stadion stets gut gefüllt sein wird. Also, jetzt einen Gang rausnehmen und nochmals über die Bücher! Bis dahin geniessen wir noch den Charme des alten Hardturms!

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-Elio-
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#263 Beitrag von -Elio- »

yoda hat geschrieben:Nun das Bundesgerichtsurteil wird in etwa einen halben Jahr wohl vorliegen. Der Bau verschiebt sich, jedoch maximal um eine Saison. Sind wir mal ehrlich. Auf diese Saison kommts auch nicht darauf an. Zudem bricht der Hardturm ja nicht auseinander.
ja aber nur wenn der letzi schlussendlich nicht vorgezogen wird.

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Hurricane
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#264 Beitrag von Hurricane »

-GCZ- hat geschrieben:ja aber nur wenn der letzi schlussendlich nicht vorgezogen wird.
wirder nöd!

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Hurricane
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#265 Beitrag von Hurricane »

Fals das Bundesgericht entscheidet dass nicht mehr Fahrten als 2Mio. jährlich zugelassen werden, können wir das Stadionprojekt vergessen! Aber geht das wirklich so lange, dass 100PROZENTIG in dieser Saison nicht mehr gebaut werden kann?

Gruess Hatzi

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dreamer
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#266 Beitrag von dreamer »

"Das Verwaltungsgericht gestand Fahrten in einer Bandbreite von 1,3 bis 2,17 Millionen pro Jahr zu. Nun will die Trägerschaft vor Bundesgericht die ursprünglich beantragten 2,5 Millionen Fahrten einfordern. Bei einer Fahrtenzahl von unter 2 Millionen jährlich, sehe die CS vom Projekt ab, sagte Reinhard Giger, der bei der Grossbank für das Projekt zuständig ist. "

wenn das Bundesgericht sich für unter 2 Millionen Fahrten entscheidet, gibts keinen neuen Hardturm. Wenn die CS allerdings gleich mit den 2.5 Millionen Fahrten Recht bekommt, dann freue ich mich für die Anwohner. Dann gäbe es ein neues Stadion und mehr Fahrten. Zürich hat halt einfach keine EM.

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Hurricane
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#267 Beitrag von Hurricane »

dreamer hat geschrieben:Zürich hat halt einfach keine EM.
Dass das nümm längt hett mer sich eigentlich scho es lang chöne usmole :roll:

Aber wenn 2,5Mio Fahrten bewilligt werden, geh ich jedem einzelnen Anwohner höchst persönlich die Hand schütteln und gratuliere ihnen zu ihrer Erfolgreichen behinderung :lol: :twisted: :lol: :twisted: :lol:

uhu
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#268 Beitrag von uhu »

Der Letzigrund muss im Sommer 2007 gebaut sein, sagt die Uefa. Dies ist frühestens im März 2008 möglich, sagt der Stadtrat. Das heisst: keine EM in Zürich.
Von Marc Zollinger

Die Stadtregierung will sich mit dem Schweizerischen (SFV) und dem Europäischen (Uefa) Fussballverband treffen. Das Ziel: den Letzigrund für die EM 2008 retten. Sie wird sich ein anderes Gesprächsthema suchen müssen - da ist nichts mehr zu retten. Denn das Zürcher Stadion kann «unter keinen Umständen» schneller als bis März 2008 gebaut werden, wie Urs Spinner sagt, Sprecher des Hochbaudepartements. Für den SFV und die Uefa wiederum steht «klipp und klar» fest, dass der Letzigrund im Sommer, spätestens am 30. September 2007, gebaut sein muss.

Sprachen sie überhaupt miteinander?

«Wenn das Stadion erst im Frühjahr 2008 bereitsteht, ist es definitiv keine Alternative für uns», sagt Uefa-Projektleiter Jürgen Müller. Zwei Monate würden schlicht nicht reichen, um die Arena auf den Grossanlass zu trimmen. Testspiele, Sicherheit, Ticketverkauf - ein «ganzer Rattenschwanz» an Vorbereitungsmassnahmen. Gerade die diesbezüglich schlechten Erfahrungen in Portugal habe sie das gelehrt. Das letzte Stadion stand damals im November 2003 bereit.

Warum nur hat der Zürcher Stadtrat am Mittwoch den Letzigrund als Alternative zum Hardturm ins Spiel gebracht, wenn die Daten der beiden Parteien so unverrückbar sind und so weit auseinander liegen? Haben die beiden Parteien vorher nicht miteinander gesprochen?

«Doch, doch, wir standen stets in Kontakt», heisst es auf beiden Seiten. Der Schweizer Turnierdirektor Christian Mutschler beteuert, dass er an den vielen Sitzungen regelmässig betont hat, das EM-Stadion müsse spätestens im Sommer 2007 gebaut sein. Der Stadtrat will allerdings erst diesen Dienstagmorgen bei einer Sitzung mit dem SFV von diesem ultimativen Termin gehört haben. «Wenn wir gewusst hätten, dass die Deadline so früh angesetzt ist, hätten wir uns nie an den Letzigrund gewagt - wir hätten die ganze EM-Übung bereits diesen Juni abbrechen können», hält Spinner fest.

Er meint damit nicht nur den provisorischen Ausbau des Leichtathletikstadions, sondern auch den Neubau des Hardturms. Denn zu dieser Zeit sei schon klar gewesen, dass das Fussballstadion wegen der Gerichtsverfahren nicht vor dem Frühjahr 2008 würde eröffnet werden können. Der SFV hat das laut Spinner gewusst, jedoch nicht die rote Karte gezeigt. «Wir können nicht verstehen, warum der späte Termin für den Hardturm möglich ist, für den Letzigrund aber nicht.» Und dies sei auch der Grund gewesen, weshalb die Stadtregierung am Mittwoch den Letzigrund trotz des Gesprächs am Vortag als mögliches EM-Stadion lanciert habe.

Fazit: Die Stadträte und die Vertreter der beiden Fussballverbände haben zwar miteinander gesprochen, aber aneinander vorbei. Gestern waren weder Stadtpräsident Elmar Ledergerber noch die zuständige Stadträtin Kathrin Martelli für eine Stellungnahme erreichbar.

Gebeten, mit Absage zu warten

Zur schiefen Kommunikation gesellt sich eine weiteres Element, das diesmal allein den Schweizerischen Fussballverband in ein schlechtes Licht rückt. Gemäss SFV-Präsident Ralph Zloczower wollte die Credit Suisse (CS) bereits Anfang Juni das Hardturm-Projekt sistieren und bekannt geben, dass die Europameisterschaften nicht im Hardturm stattfinden können. Der Grossbank war schon damals klar, dass sich die Probleme mit dem Fahrtenmodell nicht so schnell auf dem Gerichtsweg lösen lassen. CS-Projektleiter Reinhard Giger teilte dies damals an einer Sitzung dem Vertreter des Schweizerischen Fussballverbands mit.

Zloczower bat Giger darauf, mit der Veröffentlichung des Entscheids noch zu warten. «Es war dafür ein schlechter Zeitpunkt, die EM in Portugal hatte gerade begonnen, wir waren anderweitig beschäftigt», sagt Zloczower. Er wünschte sich darum von der CS, «noch ein wenig weiterzumachen».

Es war allerdings nicht allein der schlechte Zeitpunkt im umtriebigen Portugal, der den Präsidenten diese Bitte aussprechen liess. Zloczower befürchtete, dass das Aus Zürichs die bei der Kandidatur für die EM 2008 unterlegenen Länder auf den Plan rufen könnte. Schliesslich hielten sich damals alle Verbände in Portugal auf. Die Verlierer hätten gemeinsam Stimmung gegen die Schweiz machen können. «Wir mussten mit dem Schlimmsten rechnen», sagt er heute. Das heisst: Weil die Schweiz und Österreich nur sieben statt acht Stadien vorweisen können, kann ihnen Vertragsbruch vorgeworfen werden; die ganze EM ginge bachab.

Diese wohl nur sehr geringe Gefahr scheint inzwischen gebannt: Die Uefa hat am Mittwoch in einem Communiqué mitgeteilt, dass die Europameisterschaften auch mit sieben Stadien durchgeführt werden können. Allerdings steht dafür der Entscheid des Uefa-Exekutivkomitees noch aus. Das Gremium wird in zwei Wochen in Bratislava zusammenkommen und unter anderem über dieses Thema diskutieren.

Quelle: Tagi Online

Ich sag nur: SCHEISSSE !!!

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ZeroWing
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#269 Beitrag von ZeroWing »

Hurricane hat geschrieben:
dreamer hat geschrieben:Zürich hat halt einfach keine EM.
Dass das nümm längt hett mer sich eigentlich scho es lang chöne usmole :roll:

Aber wenn 2,5Mio Fahrten bewilligt werden, geh ich jedem einzelnen Anwohner höchst persönlich die Hand schütteln und gratuliere ihnen zu ihrer Erfolgreichen behinderung :lol: :twisted: :lol: :twisted: :lol:
ja das kannst du laut sagen. ich würde allen persönlich ins gesicht lachen und mich darüber erfreuen, dass sie mit den fahrten ins klo gegriffen haben, sie sich all die kompromissvorteile, die sie von der stadt bekommen hätten an die A* streichen können und dass die stadt sie in den nächsten 25 jahren schön ignorieren werden, falls sie ihre tubeliwohngemeinschaft irgendein wewehchen haben wird.

rekapitulieren wir mal die situation: die cs würde auf keinen fall bauen, wenn die zugelassenen fahrten unter 2 mio fallen würden, die anwohner hingegen würden von sich aus 1,75 mio zulassen. das heisst, wir streiten hier um 250'000 bis 350'000 fahrten, das wären pro tag 684 bis 958 fahrten. es fahren jetzt bereits 50'000 bis 70'000 autos auf dem rosengarten und der pfingstweidstrasse und wir streiten hier über läppische 1000 fahrten?? :evil: :roll:

die möglichen auswirkungen wegen diesem streit von nicht einmal 1000 fahrten:
- die em als 3. grösster sportanlass der welt geht in zh verloren
- das image von zh sinkt kurzfristig
- es wird keine sau mehr hier etwas bauen wollen
- investoren werden zh meiden, wie der teufel das weihwasser
- tourismus wird keinen kurzfristigen aufschwung erleben
- die ch und österereich hätten die em NIEMALS mit 7 stadien bekommen
- verarschung des partners österreich
- verarschung der anderen kandidaten für die em 2008
- verkehrsproblem wird in dieser region weiterhin bleiben
- gc kann sich ein neues stadion in den nächsten jahren ans bein streichen
-> zu dieser zeit werden basel, genf, bern, neuchatel, st.gallen evtl aarau ein neues stadion besitzen.....wir natürlich nicht, wieso auch wir brauchen ja gar keins :roll:

die anwohner hätten vom gestaltungsplan und vom kompromiss bekommen:
- abklassierung der hardturmstrasse -> viel weniger verkehr
- abklassierung des letzten stücks autobahn (50km/h) -> weniger abgas
- tramlinie nr 18
- ausbau busplan
- später einen event-bahnhof
- lokalitäten im stadionneubau zur eigennutzung
- mehr mitspracherecht beim gestalten des projekts

und das alles scheitert, weil die anwohner keine 600-900 zusätzlichen fahrten von bereits 50'000 bis 70'000 bestehenden akzeptieren wollen.
und noch was nicht zu vergessen: dank der westumfahrung wird es ab 2008 eine reduktion des verkehrs an der pfingstweidstrasse geben -> mehrverkehr des stadions wird wenigstens zu einem teil kompensiert.

ich finde nachwievor: die anwohner sollen ihre bescheuerte wohngemeinschaft in die berge verlegen und dort schafe züchten, ledergerber und co sollten das amt niederlegen und der cs würde ich die steuervorteile, die sie hier in zh geniessen entziehen. natürlich ist dies nicht ernst gemeint, aber ich will nur verdeutlichen wie kläglich bei dieser geschichte alle versagt haben, einfach alle und die verlierer sind wieder alle, auch nicht-fussballfans, es gibt keinen einzigen gewinner aus diesem trauerspiel.

uhu
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#270 Beitrag von uhu »

Kurz gesagt: Es ist zum KOTZEN :!:

Also ich geh mal davon aus, dass das Bundesgericht zu an Sicherheit-grenzender-Wahrscheinlichkeit diesen Blödsinn mit den Fahrten korrigieren wird. Nur schon desshalb, damit In Zürich überhaupt noch investiert werden kann.
Das Stadion also trotzdem gebaut wird. :P
Das einzige was diese Leute erreicht haben, ist dass die EM für Zürich am A* ist, und somit zig-Millionen Einnahmen für den Tourismus und die Stadt flöte gehen. Und dieselben "Kreise" fordern dann selbstverständlich vom staatlich subventionierten Komposthaufen bis zu den Kinderkrippen alles! Egal was es kostet, oder woher die Kohle kommen soll.

So, jetzt muss ich glaub wirklich kotzen
:shock:

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