Blick am Abend hat geschrieben:Vaduz hat keinen Platz im Showbusiness
Philip Goop, Fan-Verantwortlicher des FC Vaduz, sagt: «Die Schweizer sind nur neidisch auf uns. Wir haben ein schönes Stadion, keine Geldsorgen. Und den Ligaerhalt schaffen wir auch noch.» Der Mann hat recht. Wer erfolgreich spielt und gut wirtschaftet, darf im Sport nicht bestraft werden. Fussball ist aber Showbusiness. Darum gilt: Für wen spielt Vaduz in der Super League? Für 1000 Fans. Der Rest sind jeweils Gästezuschauer.
Wenn Kapitän Polverino und Präsident Schädler auf die geringen Zuschauerzahlen bei GC verweisen, zeigt dies, dass sie gar nichts verstanden haben. Nicht nur, dass der Vergleich mit dem erfolgreichsten und renommiertesten Schweizer Klub an Arroganz grenzt. Sondern man ignoriert völlig, dass, während GC die ganze Schweiz emotional positiv oder negativ interessiert, Vaduz jedermann gleichgültig ist.
Dass sich jetzt die SFL und die anderen Super League-Klubs so viel Gedanken um 1000 Fans machen, ist unverständlich. Würde sich Vaduz doch nur annähernd so viele Gedanken machen, wie man das ganze Fürstentum hinter sich und auch in die Stadien bringt. Aber eben, die Motivation fehlt. Wie sagte Philip Goop doch: «Wir haben keine Geldsorgen.»
Presse Thread
NZZaS hat geschrieben:Dosé erzählt, der damalige Verwaltungsrat Stephan Anliker – bis heute sein grösster Kritiker – habe ihm in einer Sitzung vorgeworfen, er wolle immer unbedingt Erster werden, Sechster sei doch auch in Ordnung.
- hans_nötig
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Klar 1000 sind wenige aber das ist jeder 35. Liechtensteiner!! würde jeder 35. Zürcher an unseren Match kommen, wären das knapp 40`000 Zuschauer.Maluk hat geschrieben:Blick am Abend hat geschrieben:Vaduz hat keinen Platz im Showbusiness
Philip Goop, Fan-Verantwortlicher des FC Vaduz, sagt: «Die Schweizer sind nur neidisch auf uns. Wir haben ein schönes Stadion, keine Geldsorgen. Und den Ligaerhalt schaffen wir auch noch.» Der Mann hat recht. Wer erfolgreich spielt und gut wirtschaftet, darf im Sport nicht bestraft werden. Fussball ist aber Showbusiness. Darum gilt: Für wen spielt Vaduz in der Super League? Für 1000 Fans. Der Rest sind jeweils Gästezuschauer.
Wenn Kapitän Polverino und Präsident Schädler auf die geringen Zuschauerzahlen bei GC verweisen, zeigt dies, dass sie gar nichts verstanden haben. Nicht nur, dass der Vergleich mit dem erfolgreichsten und renommiertesten Schweizer Klub an Arroganz grenzt. Sondern man ignoriert völlig, dass, während GC die ganze Schweiz emotional positiv oder negativ interessiert, Vaduz jedermann gleichgültig ist.
Dass sich jetzt die SFL und die anderen Super League-Klubs so viel Gedanken um 1000 Fans machen, ist unverständlich. Würde sich Vaduz doch nur annähernd so viele Gedanken machen, wie man das ganze Fürstentum hinter sich und auch in die Stadien bringt. Aber eben, die Motivation fehlt. Wie sagte Philip Goop doch: «Wir haben keine Geldsorgen.»
Und war es nicht ein Geiles Auswärtsspiel im Ländle?
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http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... ion-114591«GC liegt auf der Intensiv-Station»
Im Wartezimmer von Roger Berbig in der Zürcher SportClinic sitzt Verteidiger Boris Smiljanic. Doch ein anderer Kranker bereitet dem GC-Boss weit mehr Sorgen.
Sonntag, Stadion Communale. Der erst 18-jährige Nzuzi Toko Bundebele ersetzt bei der 2:6-Schlappe in Bellinzona den gleichaltrigen Bruce Lalombongo. Bundebele für Lalombongo – das ist GC im Jahre 2009. Keine Szene könnte die aktuelle personelle Situation beim Renommierklub besser illustrieren als eine Auswechslung in der 67. Minute. Blauweisse Fans auf der Communale-Tribüne erinnerten sich wehmütig an Zeiten, als Nestor Subiat einen der Top-Stürmer Kubilay Türkyilmaz oder Viorel Moldovan ablösen konnte. 12, 13 Jahre ists erst her, GC spielte in der Champions League.
Liegt Berbigs Klub auf dem Sterbebett? Oder gibt es für den Rekordmeister doch noch eine Rettung?
2:6 gegen Bellinzona. Es war die vierte GC-Schlappe in Serie. Der 27-fache Meister steckt in der Krise. Der Cup-Traum ist bereits im Viertelfinal geplatzt. Der Titel war nie ein Thema. 11 Punkte fehlen nach der Schmach von Bellinzona zum angestrebten dritten Platz. Das Hardturm-Stadion ist seit vier Monaten abgerissen. Wie es mit dem geplanten Neubau weitergeht, weiss nur die Trägerschaft (Credit Suisse/Stadt Zürich). Doch die schweigen. Neue Investoren, die Geld für bessere Spieler bringen, sind noch nicht in Sicht. Die Wirtschaftskrise kommt für GC zum dümmsten Augenblick. Und diejenigen Spieler, die zurzeit noch ohne Krücken gehen, laufen auf dem Zahnfleisch.
Chirurg Berbig sagt: «GC liegt zurzeit auf der Intensivstation.» Von Trauerstimmung will der Präsident und ehemalige Internationale aber nichts wissen. Der ehemalige Goalie (Meister 1978, 82, 83 und 84) fügt gleich an: «Die Prognosen sind aber gut.»
Welche Sofortmassnahmen will der Doc einleiten? Berbig: «Alle Beteiligten werden zusammensitzen und die Situation in aller Ruhe analysieren. Wir werden versuchen, wie bis anhin, die Probleme im Team zu lösen.»
Branchenüblich würde nach einer solchen Negativserie der Trainer zumindest in Frage gestellt. Ist Hanspeter Latour kein Thema? «Nein», antwortet Berbig auch gestern, einen Tag nach dem Tiefschlag von Bellinzona. Und präzisiert dann: «Hanspeter ist insofern ein Thema, weil er, wie wir alle, zum Team gehören. Er ist extrem nahe an der Mannschaft, er kann extrem viel zu unserer Analyse beitragen.»
Sportchef und Vize-Präsident Erich Vogel, der in Bellinzona neben Berbig auf der Tribüne sass, ergänzt: «Was willst du dem Trainer vorwerfen? Mit einer solchen Mannschaft kannst du in Bellinzona nicht gewinnen.»
Tönt nach Ausreden. Sollen es laut Vogel aber nicht sein. Nur Erklärungen. Und die klingen durchaus plausibel. Mit Cabanas, Dos Santos, Lulic, Salatic, Voser, Daprelà, Schultz und Callà fehlten Latour am Sonntag gleich acht (!) Stammspieler. Wer, ausser Liga-Krösus Basel, könnte einen solchen Aderlass verkraften?
Berbig: «Bellinzona konnte drei Spieler einwechseln, die bei uns in der Startformation gestanden wären.»
Schon beim 0:1 in Aarau enthüllten die GC-Anhänger vor sechs Tagen ein Transparent mit der unmissverständlichen Botschaft: «Sich nach vornä orientierä – statt eusä Verein z’blamierä».
Präsident Roger Berbig: «Dieses Transparent könnte ich sofort unterschreiben. Den Fans sind wir massiv zu Dank verpflichtet. Wir hatten noch nie so viele Anhänger, die uns auch auswärts unterstützen.»
Die treuen Fans wollen aber Resultate sehen. Sofort. Dafür brauchts gesunde Spieler. Und auch bessere Spieler. Doch die kosten viel Geld. Sponsoren-Beiträge, auf die GC zurzeit nicht zurückgreifen kann.
In der nächsten Saison wollen die Zürcher gemäss ihrem Dreijahresplan die nationale Spitze angreifen – und laut Vogel auch international mitmischen. In dieser Saison gabs im Uefa-Cup eine peinliche 0:6-Schlappe im polnischen Poznan.
Ist Geld vorhanden, um neue Stars zu kaufen? Berbig: «Nein, bis jetzt noch nicht. Aber wir hoffen darauf.» Vogel: «Wir haben gewisse Sponsoren, die Geld für neue Spieler versprochen haben.»
Und was passiert, wenn keine neuen Geldgeber auftreten? Hat die Führung um Berbig, Vogel und Investor Heinz Spross in den letzten Tagen nie daran gedacht, ihre Ämter zur Verfügung zu stellen?
Vogel: «Nach einem Drittel der Rückrunde streichen wir doch nicht schon die Segel. Wir bringen das wieder hin. Ich kenne die Ansprüche bei GC wohl am besten. Ich habe schon 1953 bei GC gespielt. Mit einem vorderen Mittelfeldplatz kommst du hier nicht weiter.» Berbig: «Ich verhalte mich wie Heinz Spross. Wir haben gesagt, dass wir das nun drei Jahre durchziehen. Wir werden jetzt garantiert nicht den Bettel hinschmeissen, nur weil es sportlich zehn Tage nicht gelaufen ist und wir finanziell noch nicht über dem Berg sind.» Doch der Präsident sagt zu BLICK auch: «Wenn es eine GC-verträgliche Lösung gibt mit Investoren, die den Klub kaufen wollen, dann wären Heinz Spross und ich die Letzten, die an unseren Sesseln festkleben würden. Wenn nicht, dann bleiben wir, das ist klar.»
Die sportliche Krise ist noch längst nicht ausgestanden. Nächsten Sonntag droht GC gegen Xamax die fünfte Niederlage am Stück. Doch danach besteht für den Patient berechtigte Hoffnung, die Intensivstation zu verlassen: Wegen den beiden WM-Qualifikationsspielen gegen Moldawien ruht der Meisterschaftsbetrieb für 13 Tage. Genug Zeit, um die Wunden zu lecken und sie verheilen zu lassen. Vogel: «Ausser Callà sollten bis dann alle wieder an Bord sein.» Wenn sich Nicht-Mediziner Vogel da nur nicht täuscht. Abwehrchef Smiljanic sass gestern mit schmerzverzerrtem Gesicht im Wartezimmer in Berbigs SportClinic. Droht dem Leithammel gar das vorzeitige Saisonende?
In der Print Ausgabe des Blicks übrigens ein sehr guter Text (Kolumne) über die momentane Situation von GC, geschrieben von Kubi.
"Die Spieler kapierten nicht, was es heisst, das GC-Leibchen zu tragen. Das Leibchen des Rekordmeisters mit dieser gewaltigen Gesichte."
Trifft ziemlich zu, dieser Satz...
"Die Spieler kapierten nicht, was es heisst, das GC-Leibchen zu tragen. Das Leibchen des Rekordmeisters mit dieser gewaltigen Gesichte."
Trifft ziemlich zu, dieser Satz...
Der Trainer Latour hofft, dass «der Höhepunkt im Negativen» erreicht sei.
Quelle: http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/akt ... 04858.html[/b]
Quelle: http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/akt ... 04858.html[/b]
http://www.world-of-smilies.com/wos_spo ... schal1.gif°°°GRASSHOPPER CLUB ZÜRICH!!!°°° http://www.world-of-smilies.com/wos_spo ... schal1.gif
Krisensitzung bei GC
Von David Wiederkehr, Niederhasli.
Die peinliche 2:6-Niederlage in Bellinzona führte zu einer langen Teamsitzung und der Einsicht, dass es ohne Kampf nicht geht.
Ruhig ist es, draussen auf dem Campus. Vor die Sonne schieben sich einige Wolkenflecken, dann und wann krächzt eine Krähe durch die Luft. Am Horizont sinken Flugzeuge der Mittagswelle auf Zürich-Kloten nieder, zu hören sind sie kaum. Von Westen ärgert ein fieser Wind die Sonnenwärme. Auf Kunstrasen übt eine Gruppe Junioren Kurzpässe. Von den Profis aber, bei denen «ab 11 Uhr Auslaufen» auf dem Plan gestanden hatte, ist lange keiner zu sehen. So wirkt die Szenerie einträchtig, geruhsam, versöhnlich.
Oben indessen, im Sitzungsraum des GC-Campus, mündet die aktuelle Gemütslage des Grasshopper-Clubs in eine lange teaminterne Diskussion, der man wohl auch Krisensitzung sagen könnte. Eine Stunde lang arbeitet Trainer Hanspeter Latour mit der Mannschaft das Spiel vom Sonntag gegen Bellinzona auf. In einer Videoanalyse spricht er die begangenen Fehler an - dass es viele Fehler waren, ist allein durch das Resultat von 2:6 bereits belegt. Bis zu diesem Spiel hatte GC am wenigsten Gegentore erhalten, jetzt führt der FCZ diese Statistik an. Und es war in Bellinzona nicht nur ein Spieler besonders fehleranfällig oder schlecht, die Kritik des Trainers durfte jeden treffen.
«Auch mich», sagt Eldin Jakupovic ohne Umschweife und Rücksicht auf persönliche Empfindlichkeiten. Der Torhüter verschuldete den vorentscheidenden Penalty zum 1:3 kurz vor der Pause und hatte des Schiedsrichters Gnade, den Match zu Ende spielen zu dürfen. Jakupovic erzählt, wie intensiv die Teamkollegen in Gesprächen mit der Blamage im Tessin umgegangen seien, wie sie sich als Mannschaft bereits im Bus auf der Heimfahrt Gedanken gemacht hätten, was falsch gelaufen sei. «Die Kommunikation auf dem Feld hat nicht genügt», glaubt Jakupovic tags darauf, und er fügt an: «Es gibt solche Spiele.»
Solche Spiele. Damit ist einer jener Tage gemeint, an dem einem nichts gelingt, dafür dem Gegner mit jedem Schuss ein Tor. «Wir sind in einer schwierigen Phase», wiederholt der Torhüter, was sein Trainer zuletzt so oft vorgebetet hatte. Viele Partien innert kurzer Zeit auf der einen Seite, gesperrte und vor allem viele verletzte Spieler auf der andern.
Kein Abrücken vom Dreijahresplan
In zwei Fünfergruppen teilt Latour die Mannschaft auf, als die Besprechung doch noch zu Ende ist. Die eine Hälfte trainiert mit Assistent Mats Gren auf dem Platz. Die andere, mit Spielern, die am Sonntag über 90 Minuten im Einsatz standen, geht mit Latour persönlich auf einen Feldlauf. Jakupovic bekommt ein Einzeltraining mit Goalietrainer Patrick Foletti.
Es ist Aufbauarbeit. Schliesslich geht die Meisterschaft weiter, wenngleich mit gedrosselter Intensität - nach zwei englischen Wochen für die Grasshoppers. «Gegen Xamax müssen wir unbedingt drei Punkte gewinnen», fordert Jakupovic. Dann sei die Blamage von Bellinzona «gegessen». Die Personalsorgen dürften sich leicht entspannen, immerhin kehren Veroljub Salatic und wohl auch Ricardo Cabanas zurück. Trotzdem glaubt Jakupovic, dass es ohne Kampf nicht gehen wird: «Wir müssen das Spiel trotz offener Wunden irgendwie überstehen und uns mit einem Sieg in die Nationalmannschaftspause retten.» Danach dürften viele von jenen wieder verfügbar sein, die zuletzt fehlten, Dos Santos etwa, Lulic, Schultz oder Callà.
Nach zweieinhalb Stunden im Campus ist die GC-Aufarbeitung vorübergehend beendet. Zurück bleibt, was schon immer im Foyer des Campus hing: Wimpel von Klubs, denen GC einmal auf europäischer Stufe begegnet ist. Diese Sammlung zu erweitern, hat Latour schon nach der Sommerpause im Sinn, und er ist «auf keinen Fall gewillt», vom Dreijahresplan abzurücken, bloss weil sich sein Team eine Schwächephase leistet. Nur eine Vorstellung wirkt nach über eineinhalbjähriger Schaffenszeit Latours so seltsam wie kaum je zuvor: Wie dieses GC in 14 Monaten zum Meisterkandidaten werden soll.
(Quelle: TA)
Von David Wiederkehr, Niederhasli.
Die peinliche 2:6-Niederlage in Bellinzona führte zu einer langen Teamsitzung und der Einsicht, dass es ohne Kampf nicht geht.
Ruhig ist es, draussen auf dem Campus. Vor die Sonne schieben sich einige Wolkenflecken, dann und wann krächzt eine Krähe durch die Luft. Am Horizont sinken Flugzeuge der Mittagswelle auf Zürich-Kloten nieder, zu hören sind sie kaum. Von Westen ärgert ein fieser Wind die Sonnenwärme. Auf Kunstrasen übt eine Gruppe Junioren Kurzpässe. Von den Profis aber, bei denen «ab 11 Uhr Auslaufen» auf dem Plan gestanden hatte, ist lange keiner zu sehen. So wirkt die Szenerie einträchtig, geruhsam, versöhnlich.
Oben indessen, im Sitzungsraum des GC-Campus, mündet die aktuelle Gemütslage des Grasshopper-Clubs in eine lange teaminterne Diskussion, der man wohl auch Krisensitzung sagen könnte. Eine Stunde lang arbeitet Trainer Hanspeter Latour mit der Mannschaft das Spiel vom Sonntag gegen Bellinzona auf. In einer Videoanalyse spricht er die begangenen Fehler an - dass es viele Fehler waren, ist allein durch das Resultat von 2:6 bereits belegt. Bis zu diesem Spiel hatte GC am wenigsten Gegentore erhalten, jetzt führt der FCZ diese Statistik an. Und es war in Bellinzona nicht nur ein Spieler besonders fehleranfällig oder schlecht, die Kritik des Trainers durfte jeden treffen.
«Auch mich», sagt Eldin Jakupovic ohne Umschweife und Rücksicht auf persönliche Empfindlichkeiten. Der Torhüter verschuldete den vorentscheidenden Penalty zum 1:3 kurz vor der Pause und hatte des Schiedsrichters Gnade, den Match zu Ende spielen zu dürfen. Jakupovic erzählt, wie intensiv die Teamkollegen in Gesprächen mit der Blamage im Tessin umgegangen seien, wie sie sich als Mannschaft bereits im Bus auf der Heimfahrt Gedanken gemacht hätten, was falsch gelaufen sei. «Die Kommunikation auf dem Feld hat nicht genügt», glaubt Jakupovic tags darauf, und er fügt an: «Es gibt solche Spiele.»
Solche Spiele. Damit ist einer jener Tage gemeint, an dem einem nichts gelingt, dafür dem Gegner mit jedem Schuss ein Tor. «Wir sind in einer schwierigen Phase», wiederholt der Torhüter, was sein Trainer zuletzt so oft vorgebetet hatte. Viele Partien innert kurzer Zeit auf der einen Seite, gesperrte und vor allem viele verletzte Spieler auf der andern.
Kein Abrücken vom Dreijahresplan
In zwei Fünfergruppen teilt Latour die Mannschaft auf, als die Besprechung doch noch zu Ende ist. Die eine Hälfte trainiert mit Assistent Mats Gren auf dem Platz. Die andere, mit Spielern, die am Sonntag über 90 Minuten im Einsatz standen, geht mit Latour persönlich auf einen Feldlauf. Jakupovic bekommt ein Einzeltraining mit Goalietrainer Patrick Foletti.
Es ist Aufbauarbeit. Schliesslich geht die Meisterschaft weiter, wenngleich mit gedrosselter Intensität - nach zwei englischen Wochen für die Grasshoppers. «Gegen Xamax müssen wir unbedingt drei Punkte gewinnen», fordert Jakupovic. Dann sei die Blamage von Bellinzona «gegessen». Die Personalsorgen dürften sich leicht entspannen, immerhin kehren Veroljub Salatic und wohl auch Ricardo Cabanas zurück. Trotzdem glaubt Jakupovic, dass es ohne Kampf nicht gehen wird: «Wir müssen das Spiel trotz offener Wunden irgendwie überstehen und uns mit einem Sieg in die Nationalmannschaftspause retten.» Danach dürften viele von jenen wieder verfügbar sein, die zuletzt fehlten, Dos Santos etwa, Lulic, Schultz oder Callà.
Nach zweieinhalb Stunden im Campus ist die GC-Aufarbeitung vorübergehend beendet. Zurück bleibt, was schon immer im Foyer des Campus hing: Wimpel von Klubs, denen GC einmal auf europäischer Stufe begegnet ist. Diese Sammlung zu erweitern, hat Latour schon nach der Sommerpause im Sinn, und er ist «auf keinen Fall gewillt», vom Dreijahresplan abzurücken, bloss weil sich sein Team eine Schwächephase leistet. Nur eine Vorstellung wirkt nach über eineinhalbjähriger Schaffenszeit Latours so seltsam wie kaum je zuvor: Wie dieses GC in 14 Monaten zum Meisterkandidaten werden soll.
(Quelle: TA)
http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... gc-1114616Griffin hat geschrieben:In der Print Ausgabe des Blicks übrigens ein sehr guter Text (Kolumne) über die momentane Situation von GC, geschrieben von Kubi.
"Die Spieler kapierten nicht, was es heisst, das GC-Leibchen zu tragen. Das Leibchen des Rekordmeisters mit dieser gewaltigen Gesichte."
Trifft ziemlich zu, dieser Satz...
Hauptsache ist das er hofft...gränni hat geschrieben:Der Trainer Latour hofft, dass «der Höhepunkt im Negativen» erreicht sei.
Quelle: http://www.nzz.ch/nachrichten/sport/akt ... 04858.html[/b]
- Pentagon Züri
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- Wohnort: Am Tor zum Züri Oberland
Kubi ist und bleibt ein Gott. Und er hat immer Recht!Läänz hat geschrieben:http://www.blick.ch/sport/fussball/supe ... gc-1114616Griffin hat geschrieben:In der Print Ausgabe des Blicks übrigens ein sehr guter Text (Kolumne) über die momentane Situation von GC, geschrieben von Kubi.
"Die Spieler kapierten nicht, was es heisst, das GC-Leibchen zu tragen. Das Leibchen des Rekordmeisters mit dieser gewaltigen Gesichte."
Trifft ziemlich zu, dieser Satz...