FC Thun bereits qualifiziert für (mindestens) die ConfL-Gruppenphase. In den Playoffs treffen Sie auf Lech Posen. Verlieren Sie dieses Duell, geht es in der ConfL Gruppenphase weiter.
Sion – Ajax Amsterdam. Ajax ist UEFA Nummer 55, Sion Nummer 241. Die Walliser sind klarer Aussenseiter. Es braucht eine ausserordentliche Leistung in beiden Spielen, damit im Tourbillon nächste Saison nicht nur der FCZ und Sangalle zu Besuch kommen….
Die Bratwürste aus dem Dönerstadion treffen auf die Dänen aus Nordsjaelland. Die Dänen sind Nummer 202 im UEFA-Ranking, die Sangaller Nr. 238. Ein Duell auf Augenhöhe, zumindest im Moment noch. Die Dänen gehören zu einem Konstrukt, welches der Mansour Group gehört, einem ägyptischen Konglomerat, dem u.a. verschiedene Fussballclubs gehören.
Die Neo-Multimillionarios aus dem Palmendorf im Tessin (immerhin UEFA-Nr. 91!) treffen auf Maccabi Tel Aviv, Nr 80. Die Tessiner haben aus den sieben Pflichtspielen diese Saison deren sechs gewonnen und ein Remis eingefahren (Rückspiel in der ConfL-Quali). Eigentlich ein Duell auf Augenhöhe, aber wenn die Luganesi weiter derart stark performen, dann dürfte einem Einzug in die Gruppenphase fix sein.
Das Resumée von sport.ch:
So dürften schlussendlich zwischen zwei oder drei Schweizer Teams die Ligaphase erreichen. Ein Trio wäre natürlich enorm wichtig, um auch Österreich im Rücken auf Distanz zu halten. In diesem Fall würde man auch klar eine Differenz zu den Konkurrenten aus Zypern, Ungarn und Schweden herausarbeiten können. Gleichwohl ist der Gewinn eines zusätzlichen fünften Europacup-Startplatzes in Form einer Verbesserung in die Top 15 eher unrealistisch. Dafür bräuchte es wohl gleich mehrere lange Europacup-Läufe der Super-Ligisten.
Allerdings hat das Schweizer Quartett in den vergangenen zwei Wochen die Ausgangslage für die Saison 2027/28 deutlich verbessert. Im kommenden Sommer wird die derzeit stärkste Schweizer Kampagne aus der Wertung fallen. Nach dem Stand nach der zweiten Qualifikationsrunde wäre die Schweiz in jenem Fall noch auf den 21. Rang abgestürzt. Diesbezüglich haben sich die jüngsten Resultate positiv bemerkbar gemacht, die Schweiz würde derzeit an 18. Position in die nächste Saison starten. Auch diesbezüglich würden sich erfolgreiche Playoffs natürlich positiv auswirken.
Drücken wir allen vier Bewerbern die Daumen, dass wir international auch auf Vereinsebene wieder etwas wie Leistungskultur erleben dürfen. Hilft uns selber dann in ein paar Jahren, wenn wir dann in der Meistergruppe etwas reissen können